Zawada: Wanderwege, Landschaft und Kultur
Unterkünfte in Zawada
Zawada liegt im südlichen Teil der Wyżyna Olkuska, der Olkuszer Hochfläche, und im Landschaftspark Dolinki Krakowskie. Routen, Naturmerkmale und lokale Kulturgeschichten prägen die Themen, die Reisende hier vorfinden.
Wege durch Zawada
Der grüne Wanderweg durch das Racławka-Tal führt auf dem Abschnitt von Racławice nach Zimnodół durch Zawada. Der rote Radweg Orlich Gniazd führt ebenfalls durch den Ort, ist aber als Radroute eine andere Wegart. Einen dritten Verlauf hat der Transjurajski Szlak Konny PTTK: Von Zawada führt er über Zederman und Przeginia in Richtung der Ruinen der Burg Rabsztyn aus dem 14. Jahrhundert. Die Routen lassen sich so nach Wegart und genanntem Verlauf unterscheiden: Talwanderweg, Radroute und Pferdeweg in Richtung der Burgreste.
Landschaft und Umgebung
Zu den Landschaftsbezügen im näheren Umfeld zählen auch Spuren des Bergbaus. Zwischen Gorenice und Zawada befinden sich Bergbaureste, darunter ein Erdfall, der vor dem Ersten Weltkrieg entstand. In der Nähe von Zawada liegt außerdem eine Gruppe aus fünf als Naturdenkmäler ausgewiesenen Bäumen: Linden, eine Buche und eine Rosskastanie. Die Baumgruppe befindet sich etwa 200 Meter von der Kreuzung nach Gorenice entfernt.
Zwischen Zawada und der östlich gelegenen Kolonie Podlesie erhebt sich ein Hügel mit einem Kalkstein-Felsrest. Von dort reicht der weite Blick auf die Hochebene von Ojców. So finden sich im Umfeld unterschiedliche Natur- und Landschaftsmerkmale: geschützte Bäume, Bergbaureste und ein Aussichtspunkt mit Kalkstein-Felsrest.
Kultur und Erinnerung in Zawada
In Zawada befindet sich die stattliche Kapelle Matki Boskiej Różańcowej. Ein weiteres bauliches Merkmal des Ortes ist ein altes Holzhaus mit der Hausnummer 40. Die Einwohner von Zawada stifteten eine Gedenktafel für den polnischen Unteroffizier Winkler, der während eines Gefechts im Septemberfeldzug 1939 fiel. Kapelle, Holzhaus und Gedenktafel stehen für unterschiedliche kulturelle und historische Ortsbezüge.
Im Ortsteil Karczmiskiem verbindet eine lokale Legende den Ortsteil mit einem früheren Gasthaus an der historischen Route von Schlesien über Sławków und Olkusz nach Krakau. Reisende sollen dort eingekehrt sein oder Halt gemacht haben. Die Erzählung führt eine frühere Einkehrmöglichkeit und einen überregional benannten Reiseweg zusammen; sie bleibt dabei als Legende überliefert.
Kulturelle Themen in Olkusz
In Olkusz stehen weitere, eigenständige Kulturthemen im Mittelpunkt. Der Silberne Gauklerweg ist ein lehr- und geschichtlicher Pfad in der Altstadt von Olkusz und umfasst 18 Bergmannsfiguren. Mehr als 130 Nachbildungen der Olkuszer Trojaken sind in den Gehweg eingelassen; dabei handelt es sich um Münzen mit dem Bildnis von König Sigismund III. Wasa. Die Figuren und die Münznachbildungen bilden unterschiedliche Bestandteile dieses Pfads.
Die Basilika St. Andreas in Olkusz ist eine gotische Kirche, die an der Wende vom 13. zum 14. Jahrhundert errichtet wurde. Ihr wertvollstes Kunstdenkmal ist ein gotischer Flügelaltar aus dem späten 15. Jahrhundert, einer von vier solchen Altären in Polen. Die Ausstellung Podziemny Olkusz umfasst eine Präsentation in den Kellerräumen des ehemaligen Rathauses aus dem 14. Jahrhundert. Eine zweite Ausstellung befindet sich in den Kellerräumen des ehemaligen Königlichen Viertels, in dem einst der Sitz der Olkuszer Bergbaubehörden lag.
Auch Kunstsammlungen gehören zu den kulturellen Themen in Olkusz. Die Dauerausstellung der GSW BWA umfasst etwa 300 Werke polnischer zeitgenössischer Kunst, vor allem Malerei, Grafik, Skulptur, Keramik und Fotografie. Das Museum der Werke von Władysław Wołkowski befindet sich im historischen Machnicki-Herrenhaus aus dem 19. Jahrhundert und besitzt die größte Sammlung seiner Werke in Polen.
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