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Podjastrzębik: St.-Lukas-Kirche und Mineralwasserquellen

Unterkünfte in Podjastrzębik

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Podjastrzębik verbindet die hölzerne St.-Lukas-Kirche mit Mineralwasserquellen im Tal des Jastrzębik. Dazu kommen eine markante Höhenlage und Straßenverbindungen von Krynica und Złockie.

Lage und Mineralwasserquellen

Jastrzębik liegt auf etwa 550 Metern Höhe am Fuß der 659 Meter hohen Jastrzębia Góra. Auf der Straße ist Jastrzębik von Krynica und von Złockie aus erreichbar. Prüfen Sie vor der Fahrt die aktuelle Straßenverbindung.

Im Tal des Jastrzębik gibt es zahlreiche Mineralwasserquellen. Die Quellen haben einen geringen Ertrag, darunter sind auch kohlensäurehaltige Mineralwässer. Die Quelle Iwona ist als unbelebtes Naturdenkmal ausgewiesen. Sie ergänzt den Mineralwasserbezug um ein benanntes Naturdenkmal.

Die St.-Lukas-Kirche: Bau und Geschichte

Die St.-Lukas-Kirche in Jastrzębik wurde 1856 im westlemkischen Baustil errichtet. Für den Bau wurden auch Teile eines früheren Kirchengebäudes verwendet. Die Kirche ist aus Holz, dreiteilig und einschiffig; gebaut ist sie in Blockbauweise. „Einschiffig“ bezeichnet die Anlage mit einem Kirchenschiff, während Blockbauweise die Konstruktion aus aufeinandergefügten Holzlagen beschreibt. So stehen Baujahr und Baustil neben einer Vorgeschichte, die durch die verwendeten älteren Bauteile greifbar wird. Die dreiteilige Gliederung betrifft den Aufbau des Gebäudes; der einschiffige Grundriss bezeichnet ein einzelnes Kirchenschiff.

Zur Geschichte der Kirche gehört auch ihre frühere Nutzung als griechisch-katholische Kirche. Neben dem Kirchenbau selbst lohnt sich für kulturhistorisch Interessierte der Blick auf die Ausstattung: Sie umfasst mehrere klar benennbare Elemente und unterschiedliche Datierungen. Diese lassen sich von der Baugeschichte unterscheiden, ohne sie voneinander zu trennen.

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Ikonen und Ausstattung

In der Kirche befinden sich sieben Deesis-Ikonen mit Aposteln aus der Mitte des 17. Jahrhunderts. Hinzu kommen mehrere Ikonen aus dem 18. Jahrhundert. Die ornamentale Polychromie stammt aus dem Jahr 1801; die Ikonostase ist barock-klassizistisch gestaltet und stammt aus dem 19. Jahrhundert. Die Datierungen zeigen verschiedene historische Zeitbezüge: Die Ikonen aus dem 17. und 18. Jahrhundert sowie die Polychromie von 1801 sind älter als der Kirchenbau von 1856, während die Ikonostase allgemein ins 19. Jahrhundert gehört.

Neben der Kirche steht ein freistehender Glockentorturm, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts errichtet wurde. Unterhalb der Kirche befindet sich außerdem eine Quelle. Der Glockentorturm entstand deutlich nach dem Kirchengebäude von 1856. Damit gehören Turm und Kirche zu unterschiedlichen Bauphasen des Orts; die kirchliche Ausstattung besitzt davon unabhängige Datierungen.

Ein passender Schwerpunkt für Ihre Reise

Für Ihre Entscheidung zwischen den Ortsmotiven bietet sich ein einfacher Vergleich an: Die St.-Lukas-Kirche bündelt Holzbau, frühere griechisch-katholische Nutzung und eine Ausstattung mit mehreren Datierungen. Im Tal stehen Mineralwasserquellen, kohlensäurehaltige Mineralwässer und das Naturdenkmal Iwona im Vordergrund.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Muszyna.

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