Staszów: Altstadt, Kirchenkunst und Golejów
Unterkünfte in Staszów
Staszów verbindet historische Architektur mit dem Natur- und Landschaftskomplex „Golejów“ auf seinem Gebiet; das nahe gelegene Waldgebiet Golejów befindet sich etwa drei Kilometer von Staszów entfernt. Für Ihre Planung können unterschiedliche Schwerpunkte eine Rolle spielen: Kirchenkunst und Stadtgeschichte oder Wege und Waldlandschaft. Auch die historischen Orte setzen eigene Akzente – vom gotischen Kirchenbau über den Renaissance-Grundriss der Altstadt bis zu einem Denkmal mit bewegter Standortgeschichte.
Kirchenkunst und Baugeschichte
Die gotische Kirche św. Bartłomieja wurde 1342–1343 aus Stein und Ziegeln erbaut. In ihrem Inneren befindet sich ein Fresko, das den gehäuteten heiligen Bartholomäus darstellt. Eine weitere historische Besonderheit ist die Kaplica Matki Boskiej Różańcowej, auch Kaplica Tęczyńskich genannt. Katarzyna z Leszczyńskich Tęczyńska ließ sie zwischen 1610 und 1625 errichten. Die Kapelle ist an die Kirche angebaut und dient als Grabmausoleum ihres Mannes und ihres Sohnes. Damit stehen an einem Kirchenbauwerk sowohl die mittelalterliche Baugeschichte als auch die spätere Stiftungsgeschichte im Mittelpunkt.
Der gemauerte Glockenturm bei św. Bartłomieja stammt aus dem Jahr 1825 und wurde im klassizistischen Stil errichtet. Er unterscheidet sich damit in Bauzeit und Stil von der gotischen Kirche. Wer sich für die Architekturgeschichte interessiert, kann diese beiden Bauwerke als unterschiedliche historische Schichten betrachten, ohne sie zu einem einheitlichen Baustil zusammenzufassen.
Rynek und historische Stadtstruktur
Das historische Zentrum der Altstadt hat einen Renaissance-Grundriss und ist annähernd quadratisch. An jeder Ecke treffen zwei Straßen rechtwinklig aufeinander. Diese klar beschriebene Anlage bildet einen eigenen Zugang zur Stadtgeschichte: Neben einzelnen Gebäuden ist auch die Form des Zentrums ein Thema. Die Bürgerhäuser rund um den Rynek stammen aus dem 18. Jahrhundert.
Auf dem Rynek steht das Tadeusz-Kościuszko-Denkmal. Es wurde 1864 errichtet und später mehrfach versetzt – seine Geschichte umfasst also auch Veränderungen des Standorts. Ein weiteres Detail zur Stadtgeschichte betrifft den Turm des Rathauses: Graf Alfred Potocki stiftete dafür 1825 eine Uhr. Denkmal, Bürgerhäuser und Rathausuhr verweisen auf unterschiedliche Aspekte des Platzes, von öffentlichem Gedenken bis zu einer Stiftung für das Rathaus.
Grünräume und Wege rund um Staszów
Der Natur- und Landschaftskomplex „Golejów“ liegt auf dem Gebiet von Staszów und umfasst einen mehr als 140 Jahre alten Kiefern- und Eichenbestand. Im näheren Umfeld liegt außerdem das Waldgebiet Golejów, etwa drei Kilometer von Staszów entfernt. Dort gibt es zahlreiche Waldwege und Forstpisten für Spaziergänge, Wanderungen und Radtouren. Unterwegs lassen sich Pilze, Beeren, Brombeeren und Himbeeren sammeln. Der alte Baumbestand und die vielfältigen Wege setzen unterschiedliche Akzente: Hier geht es sowohl um die Waldlandschaft als auch um Aktivitäten auf Waldwegen und Forstpisten.
Ein Rundweg führt durch Staszów und die nahe gelegenen Golejów-Wälder; eröffnet wurde er im November 2021. Eine weitere Wander- und Radroute beginnt am Erholungszentrum Golejów und führt nach Rytwiany. Sie ist nicht markiert, daher sollten Sie vor dem Aufbruch die örtlichen Bedingungen prüfen. Die beiden Routen unterscheiden sich in ihrer Beschreibung: Die eine ist ein Rundweg, die andere eine nicht markierte Verbindung mit Rytwiany als Ziel.
Auch innerhalb der Stadt gibt es einen Grünraum: Der Park im. Adama Bienia verfügt über Spazierwege, einen Spielplatz und ein städtisches Fitnessangebot im Freien. Damit ergänzen Angebote für Bewegung und Aufenthalt im Freien die historischen Themen des Rynek und der Kirche.
Sommerveranstaltung
Der Dzień Chleba in Staszów ist dauerhaft in den Kalender der sommerlichen Freiluftveranstaltungen der Woiwodschaft Świętokrzyskie aufgenommen. Wenn Sie Ihre Reise mit diesem Ereignis verbinden möchten, prüfen Sie vorab die Termine der aktuellen Ausgabe.
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