Zum Inhalt

Kunów: Steinmetzkunst, Kirche und Radwege

Unterkünfte in Kunów

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Kunów verbindet eine lange Steinmetztradition mit einer klar datierbaren Kirchengeschichte. Hinzu kommen zwei Radwege, die durch den Ort führen. Wer Reiseziele nach kulturellen und aktiven Interessen auswählt, findet hier Themen aus Handwerk, Baugeschichte und Radfahren. Die Ortsgeschichte lässt sich über verschiedene Maßstäbe lesen: vom örtlichen Handwerk über die Kirche und den angrenzenden Friedhof bis zu Radrouten, die Kunów durchqueren.

Steinmetzkunst in Kunów und darüber hinaus

Seit dem 16. Jahrhundert ist Kunów landesweit als Zentrum der Steinmetzkunst bekannt. Das verankert die Handwerkstradition im Ort und gibt der Destination einen klaren historischen Schwerpunkt. Zugleich reicht die Verbindung über Kunów hinaus: Stein aus der Umgebung wurde unter anderem für das Kloster auf Święty Krzyż, den Łazienki-Palast und das Teatr Narodowy in Warschau verwendet. Bei diesen Beispielen geht es um Material aus dem Umfeld von Kunów, nicht darum, die genannten Bauwerke dem Ort zuzuschreiben. Diese räumliche Unterscheidung hilft bei der Einordnung: Kunów ist als Zentrum der Steinmetzkunst bekannt, während der Stein an Bauwerken an anderen Orten Verwendung fand. Die Beispiele stellen unterschiedliche Bauwerkstypen nebeneinander – ein Kloster, einen Palast und ein Nationaltheater – und machen die überörtliche Reichweite der Steinverwendung anschaulich.

St. Władysław: Kirche, Glockenturm und Friedhof

Die ersten Erwähnungen der Pfarrei St. Władysław stammen aus dem Jahr 1281. Diese Jahreszahl gehört zur Pfarrgeschichte; sie bezeichnet nicht die Bauzeit der heutigen Kirche. Das heutige Gotteshaus in Kunów wurde von 1625 bis 1637 im Stil der Spätrenaissance errichtet. Die frühe Pfarreierwähnung und der Bau des heutigen Gebäudes markieren also unterschiedliche Zeitpunkte. Die Stilbezeichnung ordnet das Kirchengebäude architekturgeschichtlich ein, während die Baujahre den Zeitraum konkret benennen. Neben der Kirche steht ein gemauerter Glockenturm. Er wurde 1896 nach einem Entwurf des Malers Wojciech Gerson errichtet. Für die zeitliche Einordnung ergeben sich damit drei unterschiedliche Bezüge: die Erwähnung der Pfarrei, die Bauzeit der heutigen Kirche und die spätere Errichtung des Glockenturms.

An die Kirche grenzt der Pfarrfriedhof. Dort befinden sich historische Grabskulpturen sowie ein Grab für Aufständische, die 1863 in der Schlacht bei Janik-Sadłowizna fielen. Das Grab verweist auf ein konkret benanntes Ereignis; die Grabskulpturen ergänzen den historischen Blick um weitere Zeugnisse auf dem Friedhof. So lassen sich die Baugeschichte der Kirche und des Glockenturms von den Erinnerungsbezügen des Friedhofs unterscheiden. Für geschichtsinteressierte Reisende stehen damit mehrere klar benennbare Themen nebeneinander: die frühe Pfarreierwähnung, die Architektur der heutigen Kirche und das Gedenken an die Gefallenen von 1863.

Anzeige

Radwege durch Kunów

Auch Radfahren gehört zu den Themen, die Kunów mit seiner Umgebung verbinden. Der Radweg „Śladami zabytków techniki doliny Kamiennej“ verläuft durch Kunów. Ebenfalls führt der Radweg „Środkowe Dorzecze Kamiennej“ durch den Ort. Beide Routen haben damit einen gemeinsamen Ortsbezug, bleiben aber durch ihre unterschiedlichen Namen klar unterscheidbar. Wer die Reise neben der Steinmetz- und Kirchengeschichte auch mit Radfahren verbinden möchte, kann diese beiden Routen bei der Planung berücksichtigen. Prüfen Sie vor der Fahrt die aktuellen Bedingungen der jeweiligen Route.

Wenn Sie ein Hotel in Kunów suchen, können Steinmetzgeschichte, Kirchenbau und Radfahren dabei helfen, das Reiseziel nach Ihren Interessen einzuordnen. Die drei Themen geben unterschiedliche Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt in Kunów.

Weitere Reiseziele entdecken: Bałtów, Ostrowiec Świętokrzyski, Waśniów, Antoniów.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ostrowiec.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.