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Korycizna: prähistorischer Feuersteinbergbau

Unterkünfte in Korycizna

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Korycizna ist ein Reiseziel mit einem klaren archäologischen Schwerpunkt. Das prähistorische Bergbaufeld ist Bestandteil der UNESCO-Welterbestätte Krzemionkowski Region des prähistorischen Bergbaus von gebändertem Feuerstein. Das Thema verbindet sichtbare Spuren der Feuersteingewinnung mit der frühen Bronzezeit und der Einordnung des Feldes in eine größere, aus mehreren Bestandteilen bestehende Welterbestätte.

Die sichtbare Bergbaulandschaft

An der Oberfläche des Standorts ist eine sehr gut erhaltene prähistorische Bergbaulandschaft mit deutlichen Schachteinbrüchen, Gruben und den sie umgebenden Abraumhalden sichtbar. Die größten Schachteinbrüche haben einen Durchmesser von bis zu 15 Metern. Außerdem sind zahlreiche Reste oberirdischer Feuersteinwerkstätten erhalten.

Die Begriffe beschreiben unterschiedliche Spuren: Schachteinbrüche und Gruben sind Vertiefungen im Gelände, während Abraumhalden als aufgeschüttete Erhebungen das Umfeld des Abbaus ergänzen. Zusammen mit den Werkstattresten ergibt sich ein Bild, in dem die Spuren des Bergbaus nicht auf unterirdische Abbaustellen beschränkt sind.

Ein prähistorisches Bergbaufeld im Welterbe

Auf dem heutigen Gebiet von Korycizna bestand vor mehr als 4.000 Jahren eine prähistorische Feuersteinmine. Die Ausbeutung des Bergbaufelds wird in die frühe Bronzezeit datiert, ungefähr in den Zeitraum von 2300 bis 1600 v. Chr. Die beiden Angaben ergänzen einander: Die erste benennt das hohe Alter der Mine, die zweite ordnet die Nutzung des Bergbaufelds zeitlich ein. So lässt sich die Landschaft als Ergebnis einer sehr frühen Gewinnung und Bearbeitung von Feuerstein verstehen.

Die Welterbestätte besteht aus vier Bestandteilen: dem Hauptbergfeld Krzemionki Opatowskie, den kleineren Bergbaufeldern Borownia und Korycizna sowie der dauerhaften prähistorischen Bergbausiedlung Gawroniec. Korycizna ist damit eines der Bergbaufelder innerhalb einer größeren, mehrteiligen Stätte.

Gawroniec erhielt aus den Minen Halbfabrikate von Feuersteinaxtklingen. Dort wurden sie vor ihrer Verbreitung fertig bearbeitet und poliert. Die Stätte umfasst somit neben Bergbaufeldern auch eine Siedlung, deren Rolle mit der Weiterverarbeitung des Feuersteins verbunden war.

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Der Weg ins Korycizna-Tal

Der Weg des Bergbaus auf gebänderten Feuerstein führt von Borownia ostwärts in das trockene Korycizna-Tal. Am Rand des Tals im Ortsteil Śródborze erreicht er das Bergbaufeld Korycizna. Damit beschreibt die Route eine konkrete Verbindung zwischen dem Ausgang bei Borownia, dem Tal und dem Bergbaufeld.

Wenn Sie diesen Weg in Ihre Planung aufnehmen, informieren Sie sich vor dem Aufbruch über die aktuellen Wege- und Zugangsinformationen.

Korycizna und das heutige Śródborze

Heute ist Korycizna einer von drei Teilen von Śródborze; früher war es ein eigenständiges Dorf. Die Angaben beschreiben unterschiedliche Zeitstände und ordnen den Ort sowohl historisch als auch in seiner heutigen Siedlungsstruktur ein.

Śródborze, zu dessen drei heutigen Teilen Korycizna gehört, ist von Wäldern umgeben und liegt an der Grenze zwischen der Wysoczyzna Opatowska und der Wyżyna Iłżecka. Die Bergbaulandschaft lässt sich so mit der heutigen geografischen Einordnung des Ortes verbinden.

Schutz der Welterbe-Komponente

Die Korycizna-Komponente des Welterbes steht unter einem Schutzplan. Eine Pufferzone ist in den Gemarkungen von Wojciechówka und Śródborze in der Gemeinde Ożarów sowie von Łysowody in der Gemeinde Ćmielów ausgewiesen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ćmielów.

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