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Jutrosin: Rathaus, Kirchen und Stausee

Unterkünfte in Jutrosin

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Jutrosin lässt sich über historische Architektur und Aktivitäten am Wasser kennenlernen. Rathaus, Kirchen und Windmühle setzen dabei andere Akzente als der Jutrosin-Stausee. Wenn Sie ein Hotel in Jutrosin suchen, können diese Themen helfen, den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts zu bestimmen.

Rathaus und Kirchen

Das Rathaus von Jutrosin wurde im 19. Jahrhundert erbaut. Sein achteckiger Uhrturm wird von einer Turmspitze mit einem Hahn bekrönt, der die Windrichtung anzeigt. Rund um das Rathaus stehen historische Bürgerhäuser. Das Rathaus lässt sich damit zugleich als einzelnes Bauwerk und im Zusammenhang mit den historischen Häusern ringsum betrachten. Die Architekturdetails betreffen unterschiedliche Ebenen: Das 19. Jahrhundert bezeichnet die Bauzeit des Rathauses, die achteckige Form kennzeichnet den Uhrturm, und der Hahn oben auf der Spitze zeigt die Windrichtung an.

Die Heilig-Kreuz-Kirche befindet sich auf dem Friedhof in Jutrosin und ist auf dem Grundriss eines griechischen Kreuzes erbaut. Ein griechischer Kreuzgrundriss hat vier gleich lange Arme. Neben der Kirche steht ein alter hölzerner Glockenturm aus der ältesten Bebauung der Stadt. Grundriss und Glockenturm sind dabei zwei unterschiedliche Merkmale des Kirchenumfelds. Der Grundriss beschreibt die Form der Kirche, während der Glockenturm als hölzernes Bauwerk danebensteht; so treten Kirchenanlage und alter Turm als verschiedene architektonische Aspekte hervor.

Die Elisabethkirche ist neoromanisch; die Stilbezeichnung meint eine Architektur, die Formen der Romanik wieder aufnimmt. Ihre Innenwände sind mit Polychromien von Antoni Procajłowicz bedeckt. Polychromien bezeichnen mehrfarbige Wandgestaltungen. Bei dieser Kirche lassen sich Baustil und Gestaltung der Innenwände als unterschiedliche Merkmale einordnen: Neoromanisch beschreibt die Architektur, Polychromien die farbige Ausgestaltung.

Bei den Kirchen richten sich die architektonischen Interessen damit auf verschiedene Schwerpunkte: Bei der Heilig-Kreuz-Kirche stehen Grundriss und hölzerner Glockenturm im Vordergrund, bei der Elisabethkirche der neoromanische Stil und die Polychromien im Inneren.

Windmühlengeschichte

Der Wielkopolski Szlak Wiatraczny verläuft durch Jutrosin. Am Jutrosin-Stausee steht außerdem eine rekonstruierte historische Windmühle, die aus Dubin umgesetzt wurde. Sie wurde 1797 erbaut. Baujahr und Herkunftsort beantworten unterschiedliche Fragen: 1797 bezeichnet das Baujahr, Dubin den Ort, aus dem die Mühle umgesetzt wurde. So lassen sich ihre Jahresangabe und die Ortsangabe auseinanderhalten, ohne sie als dieselbe Station ihrer Geschichte zu behandeln.

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Jutrosin-Stausee: Flächen und Nutzung

Der Jutrosin-Stausee hat eine Wasserfläche von 91,4 Hektar; zu ihm gehört eine 2 Hektar große Insel. Im direkten Größenvergleich ist die Insel deutlich kleiner als die Wasserfläche. Diese beiden Maße geben eine konkrete Vorstellung von den unterschiedlichen Größenverhältnissen am Stausee.

Am Stausee bestehen Möglichkeiten für Wassersport. Für den Angelfischfang ist er allen Anglern freigegeben, die eine entsprechende Angelberechtigung besitzen. Außerdem gibt es einen kombinierten Rad- und Fußweg. Wenn Sie angeln möchten, gehört die passende Berechtigung zur Planung; der Weg verbindet als weitere Nutzung Rad- und Fußverkehr. Angeln, Wassersport und der Weg stehen damit für unterschiedliche Arten, den Stausee in die eigenen Reiseinteressen einzubeziehen.

So können Sie Ihren Aufenthalt daran ausrichten, ob Sie sich stärker für Architektur, Mühlengeschichte oder Aktivitäten am Wasser interessieren.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Rawitsch.

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