Zum Inhalt

Budzyń: Kirchen, Häuser und Sonnenuhr

Unterkünfte in Budzyń

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Budzyńs historischer Charakter lässt sich anhand seiner Kirchen, des Marktplatzes und der Häuser aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erschließen. Die St.-Barbara-Kirche verbindet einen Bau von 1849 mit Altären aus früheren Jahrhunderten. In der Mitte des Marktplatzes steht die ehemalige evangelische St.-Andreas-Bobola-Kirche, erbaut 1881. Rund um den Platz prägen traufständige und giebelständige Häuser mit Ziegel- oder Lehmfüllungen das Bild; hinzu kommt eine Sonnenuhr mit gemauertem pyramidenförmigem Gnomon. Wenn Sie ein Hotel in Budzyń suchen, ist diese Verbindung von Kirchen, Bauformen und Platzgestaltung ein konkreter Anhaltspunkt dafür, ob die Ortsgeschichte zu Ihrem Reiseinteresse passt.

Kirchen aus unterschiedlichen Epochen

Die St.-Barbara-Kirche wurde 1849 an der Stelle einer früheren Holzkirche errichtet. Das Datum bezeichnet den Kirchenbau; die Holzkirche ist der Vorgängerbau am selben Ort. Zur Ausstattung gehören ein spätrenaissancezeitlicher Hauptaltar aus dem 17. Jahrhundert und zwei barocke Seitenaltäre aus dem 18. Jahrhundert. Damit stehen Bau und Ausstattung für unterschiedliche Zeitabschnitte: Der Kirchenbau stammt aus dem 19. Jahrhundert, die Altäre aus früheren Jahrhunderten. Die Stilbegriffe helfen, diese Ebenen auseinanderzuhalten; spätrenaissancezeitlich und barock beschreiben die Altäre, 1849 datiert die Errichtung der Kirche. Für die zeitliche Betrachtung zählt daher, ob Sie den Bau selbst oder die einzelnen Ausstattungsstücke in den Blick nehmen.

Ein zweiter Bezugspunkt ist die ehemalige evangelische St.-Andreas-Bobola-Kirche in der Mitte des Marktplatzes. Sie wurde 1881 erbaut. Neben der Lage unterscheidet dieses Datum sie von der St.-Barbara-Kirche, deren Bau 1849 an der Stelle einer früheren Holzkirche entstand. Die frühere evangelische Bezeichnung ergänzt das Baujahr um eine konfessionelle historische Einordnung. So lassen sich die Kirchen anhand unterschiedlicher Merkmale einordnen: St. Barbara über Vorgängerbau und Ausstattung, St. Andreas Bobola über Baujahr, frühere Einordnung und Lage am Marktplatz.

Häuser und Sonnenuhr am Marktplatz

Rund um den Marktplatz stehen traufständige und giebelständige Häuser aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Sie haben Ziegel- oder Lehmfüllungen. Traufständig bedeutet, dass ein Gebäude mit seiner Traufseite zur Straße ausgerichtet ist; bei giebelständigen Häusern weist der Giebel zur Straße. Die Begriffe bezeichnen unterschiedliche Ausrichtungen, während Ziegel und Lehm die Füllmaterialien benennen. So lassen sich bei den Häusern Zeitstellung, Ausrichtung und Baumaterial getrennt betrachten; die Begriffe beschreiben konkrete Merkmale des Platzbilds und keine Gebäudefunktionen.

Anzeige

Auf dem Marktplatz steht außerdem eine Sonnenuhr. Ihr Gnomon ist gemauert und pyramidenförmig, die Zifferblattfläche ist aus Pflastersteinen angelegt. Als Gnomon wird bei einer Sonnenuhr der Teil bezeichnet, der den Schatten für die Zeitanzeige wirft. Damit sind zwei verschiedene Bestandteile benannt: der aufragende Schattenwerfer und die flächige Anzeige. Die verwendeten Materialien sind ebenfalls voneinander zu unterscheiden: Mauerwerk beim Gnomon, Pflastersteine auf der Zifferblattfläche. Neben Häusern und Kirchen lässt sich der Marktplatz so auch über die Konstruktion der Sonnenuhr beschreiben.

Weitere Reiseziele entdecken: Margonin, Szamocin, Dziewoklucz, Laskowo, Chodzież, Podanin.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Colmar.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.