Alkmaar: Plantagengeschichte und Tempel
Unterkünfte in Alkmaar
Alkmaar erschließt sich über seine Plantagengeschichte und die Tempel entlang der Straße. Für die Planung Ihres Aufenthalts lohnt es sich, zwischen der eigenen Geschichte des Ortes und den weiteren Themen des übergeordneten Reiseziels Commewijne zu unterscheiden: Die ehemalige Plantage Alkmaar gehört zur Ortsgeschichte, während Natur- und Kulturzeugnisse auch den größeren regionalen Rahmen prägen.
Eine Plantage prägt die Ortsgeschichte
Die Plantage Alkmaar wurde 1745 vom Landvermesser Jacob Hengeveld angelegt. Ihren Namen erhielt sie nach Hengevelds Geburtsort Alkmaar. Die ehemalige Suriname-Plantage lag am Commewijnerivier im Distrikt Commewijne und war auch unter den Namen Goede-Vrouw, Goedoefrouw und Godefroy bekannt. Diese verschiedenen Bezeichnungen gehören zur Geschichte derselben Plantage und helfen, historische Namen im regionalen Zusammenhang einzuordnen.
Die Plantagengeschichte bietet einen konkreten Ausgangspunkt, um Alkmaar als Reiseziel zu betrachten: Sie verbindet einen benannten Ort mit einer Gründungsgeschichte aus dem Jahr 1745. In der Nähe liegen weitere historische Bezugspunkte, die davon zu unterscheiden sind. Dazu zählen die historische Zuckerrohrfabrik von Mariënburg sowie die Plantagen Frederiksdorp und Katwijk.
Tempel und kulturelle Bezüge in Alkmaar
Entlang der Straße in Alkmaar sind verschiedene Tempel zu sehen. Das Shri Lachmi Nárain Mandir befindet sich ebenfalls in Alkmaar. Zusammen mit der Plantagengeschichte bilden die Tempel einen weiteren kulturellen Bezugspunkt des Ortes. Wenn Sie sich für die Geschichte und die religiösen Bauwerke Alkmaars interessieren, finden Sie hier unterschiedliche Aspekte, die sich nicht auf die Plantagenvergangenheit beschränken.
Commewijne als regionaler Rahmen
Im übergeordneten Reiseziel Commewijne verbindet die Jules Albert Wijdenbosch Bridge das Zentrum von Paramaribo mit Commewijne und gilt als höchste Brücke Surinames. Ein kleines Boot ist eine weitere Möglichkeit, den Fluss auf dem Weg nach Commewijne zu überqueren. Beide Angaben geben einen regionalen Orientierungsrahmen, ohne eine bestimmte Route oder Fahrzeit festzulegen.
Auch der Peperpot Nature Park gehört zu diesem regionalen Kontext. Der geschützte Park umfasst mehr als 800 Hektar, bewahrt kulturelles Erbe und Biodiversität und bietet Vögeln und Affen Lebensraum. Seine Größe und seine Schutzfunktion geben dem Naturthema in Commewijne einen konkreten Platz neben den historischen Bezügen.
Die historischen Wasserwege und restaurierten Plantagenhäuser Commewijnes spiegeln Jahrhunderte surinamischer Kultur wider. Der Distrikt ist zudem die Heimat vieler Nachkommen asiatischer Vertragsarbeiter, mit denen sich eine vielfältige kulturelle Tradition verbindet. Zu den Traditionen, denen Besucher in Commewijne begegnen können, zählen Gamelanmusik und traditionelle Tänze. Jaran Kepang gilt als Trancetanz, bei dem die Darsteller starke Tiere wie Tiger nachahmen.
Zum historischen Erbe Commewijnes gehört auch Fort Nieuw Amsterdam. Das fünfeckige Fort diente als wichtiger Ausguck für ankommende Kriegsschiffe und ist ein Freilichtmuseum. Sein ehemaliges Gefängnis wurde in einen Ausstellungsraum umgewandelt. Die Plantagen Commewijnes sind selbst nicht mehr in Betrieb; ihre Überreste dienen als Museen für Touristen. Zu den sichtbaren Überresten der Sklaverei auf den Plantagen zählen Gebäude und Maschinen.
Alkmaar und Commewijne auf dem Fahrrad
Alkmaar ist von Paramaribo aus mit dem Fahrrad erreichbar. Für Commewijne ist außerdem eine aussichtsreiche Fahrradtour eine Möglichkeit, den Distrikt langsamer und intensiver zu erkunden. Das sind zwei unterschiedliche Perspektiven für Ihre Reiseplanung: die Erreichbarkeit Alkmaars von Paramaribo aus und eine Fahrradtour auf regionaler Ebene. Eine konkrete Route wird damit nicht vorausgesetzt.
Weitere Reiseziele entdecken: Berg En Dal, Nieuw-Nickerie, Republiek, Slootwijk, Bottopassi, Domburg, Paramaribo, Zanderij.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Suriname.