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Neukaledonien: Lagunen, kanakische Kultur und Bougna

Unterkünfte in Neukaledonien

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Die Lagunen Neukaledoniens zeichnen sich durch eine außergewöhnliche Vielfalt an Korallen- und Fischarten aus. Zugleich umfasst der Naturraum eine zusammenhängende Abfolge von Lebensräumen, die von Mangroven bis zu Seegraswiesen reicht. Das gibt dem Landschaftsthema zwei unterschiedliche Facetten: die Vielfalt der Arten und den Übergang zwischen den Lebensräumen.

Kanakische Kunst und Geschichte

Das Centre culturel Tjibaou in Nouméa verbindet ein auf die kanakische Kultur ausgerichtetes Kunstzentrum, ein Museum, einen Veranstaltungsort, eine Bibliothek und eine Boutique. Seine Sammlung zeitgenössischer kanakischer und ozeanischer Kunst umfasst mehr als 600 Werke; ein Teil davon wird dauerhaft ausgestellt. Damit bietet die Einrichtung sowohl einen konkreten Kunstschwerpunkt als auch mehrere kulturelle Funktionen.

Eine andere historische Perspektive eröffnet Fort Teremba in Moindou. Das 1871 errichtete Fort ist ein historisches Denkmal und ein Freilichtmuseum zur Geschichte der Strafkolonie und der kanakischen Aufstände in Neukaledonien. Das Museum zeigt dazu eine Dauerausstellung über die Strafkolonie und die Geschichte des Forts. Interaktive Terminals, audiovisuelle Animationen, Modelle und Figuren gehören zu den Ausstellungselementen. So stehen am selben Ort die Geschichte des Forts und die Geschichte der Strafkolonie im Mittelpunkt.

An der Baie d’Upi auf der Île des Pins beruht die Herstellung traditioneller Auslegerkanus auf einer über Generationen weitergegebenen Tradition. Sie ergänzt die Museums- und Kunstthemen um ein überliefertes Handwerk. Die kanakische Kultur wird so nicht nur über Kunstsammlungen und historische Ausstellungen greifbar, sondern auch über traditionelles Wissen zur Herstellung von Kanus.

Bougna und seine Zubereitung

Bougna ist eine traditionelle Speise mit einer charakteristischen Zubereitungsweise. Üblicherweise kommen Fisch oder Fleisch, Knollenfrüchte, Poingo-Bananen und Kokosmilch zusammen. Gegart wird die Mischung in Bananenblättern, die von heißen Steinen umgeben sind. Die Zutaten und die Methode gehören gleichermaßen zu dem, was das Gericht ausmacht.

In Stammesunterkünften in La Foa, Bourail, Yaté, Hienghène und auf den Inseln können Besucher an der Zubereitung von Bougna im traditionellen kanakischen Erdofen teilnehmen. Wer sich für lokale Küche interessiert, findet hier also nicht nur ein Gericht, sondern auch eine Möglichkeit, dessen Zubereitung kennenzulernen.

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Landschaft und Bewegung

Das Domaine de Deva in Bourail verfügt über 158 Kilometer markierte Wander-, Reit- und Mountainbikewege. Sie führen durch 1.700 Hektar Trockenwald mit zahlreichen geschützten endemischen Arten. Die Auswahl der Wegtypen umfasst Wandern, Reiten und Mountainbiken; der Naturraum verbindet diese Aktivitäten mit der besonderen Landschaft des Trockenwalds.

Im Parc des Grandes Fougères sowie in seiner Umgebung gibt es Bäche und Flüsse zum Baden im kühlen Süßwasser. Dazu gehört auch das in den Fels eingelassene Cœur de Farino. Das Naturerlebnis unterscheidet sich damit deutlich von den markierten Wegen im Trockenwald: Hier steht Süßwasser an Bächen und Flüssen im Mittelpunkt.

Hotelwahl nach den eigenen Reiseinteressen

Die genannten Angebote sind konkreten Orten wie Nouméa, Moindou und Bourail zugeordnet. Vergleichen Sie deshalb bei der Wahl eines Hotels dessen Lage mit den Orten, die Sie für Ihre Reise vorgesehen haben.

Weitere Reiseziele entdecken: South Province, North Province, Loyalty Islands Province, Suriname, Salomonen, Kokosinsel, Papua-Neuguinea, Palau.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ozeanien.

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