Wien
Unterkünfte in Wien
Für einen Aufenthalt in Wien können Sie kulturelle Interessen, Bewegung und Grünräume unterschiedlich gewichten. Die Stadt bietet dafür sehr verschiedene Anknüpfungspunkte: vom barocken Ensemble über historische Wahrzeichen und Museen bis zu Parks, Wasseranlagen und Wegen. Wenn Sie Hotels in Wien suchen, hilft die Frage, welche dieser Themen Sie in Ihren Aufenthalt aufnehmen möchten. Die folgenden Beispiele zeigen unterschiedliche Seiten des Reiseziels.
Grünräume, Wasser und Bewegung
Die Donauinsel verbindet in Wien 42 Kilometer Strand mit einem Naturschutzgebiet. Der Donaukanal ist ein anderes markantes Gewässer der Stadt: Er ist etwa 17 Kilometer lang, etwa 50 Meter breit und durchzieht sieben Wiener Bezirke. Diese beiden Orte stehen für unterschiedliche Wasserlandschaften. Anhand solcher Kontraste können Sie entscheiden, ob Sie bei Ihrem Aufenthalt eher Naturraum und Strand oder die Dimensionen eines Kanals in den Blick nehmen möchten.
Im Türkenschanzpark gehören zahlreiche Teich- und Bachanlagen, Wasserfälle und Springbrunnen zum Landschaftsbild. Mehrere Laufwege laden zum Laufen und Nordic Walking ein; die Paulinenwarte bietet einen Blick auf Wien und den Wienerwald. Damit lässt sich der Park sowohl mit Bewegung als auch mit einer Aussicht verbinden. Für Ihre Orientierung zu Fuß zeigt die Wiener Fußwegekarte das Wegenetz und die Stadtwanderwege. Sie bietet einen Überblick über diese Wegeangebote, während die Parkbeschreibung konkrete Aktivitäten im Türkenschanzpark nennt.
Baukunst und historische Wahrzeichen
Im Belvedere bilden das Obere und das Untere Belvedere mit dem weitläufigen Garten ein barockes Gesamtensemble. Die Gartenanlage zählt zu den bedeutenden historischen Gartenkunstwerken Europas und ist im französischen Stil gestaltet. Garten und beide Schlösser bilden eine harmonische Einheit, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. So verbindet das Belvedere Architekturgeschichte mit historischer Gartenkunst.
Auch der Stephansdom lässt sich über seine Baugeschichte und sein heutiges Erscheinungsbild erschließen: Der Bau begann im 12. Jahrhundert, und der Innenraum veränderte sich im Laufe der Jahrhunderte, bis er sein heutiges barockes Erscheinungsbild erhielt. Mit 136 Metern ist der Dom die höchste Kirche Österreichs. Schloss Schönbrunn war die ehemalige Sommerresidenz der Habsburger und gehört ebenfalls zum UNESCO-Weltkulturerbe. Das Riesenrad wurde 1897 im Prater errichtet und zählt zu den Wahrzeichen Wiens. Zusammen zeigen diese Beispiele unterschiedliche historische Bezugspunkte, von sakraler Baukunst bis zu einem Wahrzeichen des Praters.
Museen und besondere Erlebnisse
Im MuseumsQuartier Wien sind mehr als 50 kulturelle Institutionen beheimatet. Das Haus der Musik setzt einen eigenen Schwerpunkt: Als interaktives Klangmuseum lädt es dazu ein, die Welt der Musik zu entdecken und Klangphänomene unmittelbar zu erleben und zu erforschen. Besucher können Töne und Klänge sehen, spüren und selbst erzeugen. Das Pratermuseum bietet einen anderen Zugang. Seine Dauerausstellung umfasst historische Ringelspiel- und Kasperlfiguren, Teile einer Grottenbahn, frühe Spielautomaten sowie Pläne, Modelle, Fotos, Eintrittskarten und Plakate. Die Ausstellungsinhalte können sich ändern; prüfen Sie vor Ihrem Besuch die aktuellen Angaben. So stehen interaktive Klangerlebnisse und historische Ausstellungsstücke für unterschiedliche Interessen an einem Museumsbesuch.
Eine weitere konkrete Besuchsperspektive bietet die Aussichtsterrasse des Donauturms: Sie liegt 150 Meter hoch und ist teilweise offen, teilweise verglast. Besucher erreichen sie in 35 Sekunden. Da sich Besucherbetriebe ändern können, empfiehlt sich vor dem Besuch ein Blick auf die aktuellen Angaben. Die Merkmale der Terrasse geben Ihnen zugleich einen klar umrissenen Anhaltspunkt, wenn Sie kulturelle Ziele und Aussichtserlebnisse bei der Planung Ihres Wien-Aufenthalts gegeneinander abwägen.
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