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Koblach: Riedlandschaft und Kulturgeschichte

Unterkünfte in Koblach

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Für einen Aufenthalt in Koblach können Sie unterschiedliche Schwerpunkte setzen: Landschaft und Naturbeobachtung, Bewegung im Freien oder Kulturgeschichte. Der Kummenberg und das Koblacher Ried prägen die naturbezogenen Themen; das Museum für Urgeschichte, der ZollArt-Schauraum und das Freiluftmuseum Schollaloch ergänzen das Bild um verschiedene kulturelle Zugänge. Welche Themen Sie besonders interessieren, gibt Ihnen einen praktischen Ausgangspunkt für die Planung Ihrer Tage in Koblach.

Landschaft und Bewegung in Koblach

Der Kummenberg ist 667 Meter hoch, liegt zur Gänze auf Koblacher Gemeindegebiet und ist ein beliebtes Ausflugsziel. Das Koblacher Ried ist fast 100 Hektar groß und weist auf seinen Streuwiesen 300 Pflanzenarten auf. Zugleich dient es zahlreichen, teils selten gewordenen Arten als Lebensraum und wird auch als Naherholungsraum genutzt. Für die geschützten Streuwiesen gilt jedes Jahr vom 15. März bis einschließlich 31. August ein Betretungsverbot. Berücksichtigen Sie diese Beschränkung, wenn Sie einen Besuch im Ried planen. Bei Riedwanderungen werden Pflanzen und Tiere beobachtet und ihre Namen in Erinnerung gerufen. Im Vergleich dazu bieten die Dämme entlang des Rheins und an der Frutz Möglichkeiten zum Radfahren, Reiten und Spazierengehen.

Anreise mit dem Landbus

Koblach wird von den Landbus-Linien 462 (vormals 57), 461 (vormals 58) und 181 (vormals 22) bedient. Prüfen Sie den Fahrplan für Ihre konkrete Verbindung, bevor Sie die Anreise planen. So können Sie die Busfahrt in Ihre Tagesplanung einbeziehen, ohne sich auf eine bestimmte Verbindung festzulegen.

Urgeschichte, Ausstellungen und Besuchsformate

Im Museum für Urgeschichte sind Originale und Repliken von Funden zu sehen, die über 8.000 Jahre alt sind. Die im Museum für Urgeschichte gezeigten Funde erbrachten den Nachweis für die älteste menschliche Besiedlung Vorarlbergs. Damit führt der Museumsbesuch von den ausgestellten Fundstücken zu einem zentralen Thema der Vorarlberger Urgeschichte.

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Besichtigungen und Führungen sind an Werktagen zu den Amtsstunden möglich; zusätzlich können Sie jederzeit Termine bei Johannes Tschohl vereinbaren. Wenn Sie einen Museumsbesuch fest einplanen, stimmen Sie ihn mit diesen Besuchsmöglichkeiten ab. Ein anderes Format bietet der ZollArt-Schauraum: Dort werden jährlich fünf bis sechs Ausstellungen von Mitgliedern des Vereins KunstVorarlberg und von Gästen gezeigt. Der Raum ist jederzeit von allen Seiten einsehbar, kann aber nicht betreten werden. Die beiden Kulturorte unterscheiden sich damit in ihrer Besuchsform: Im Museum sind Besichtigungen und Führungen möglich, während der ZollArt-Schauraum von außen eingesehen werden kann.

Vergangene Lebensweisen und lebendige Tradition

Das Freiluftmuseum Schollaloch bietet Einblicke in das Leben und Arbeiten vergangener Zeiten. Wenn Sie sich für frühere Lebens- und Arbeitsweisen interessieren, eröffnet es damit einen anderen Zugang zur Kulturgeschichte als die archäologischen Funde im Museum für Urgeschichte. Die Schollasteacher bieten im Schollaloch außerdem Naturerlebnisse an. Die Faschingsgilde Schollasteacher erhält die Tradition des Schollenstechens aufrecht. Im Brauchtumspflegeschauraum bieten die Schollasteacher zudem Broger's Stall an. So finden Sie in Koblach neben Sammlungen und Ausstellungen auch Angebote, die Naturerlebnisse, historische Einblicke und die Pflege einer örtlichen Tradition umfassen.

Weitere Reiseziele entdecken: Röthis, Rankweil, Weiler, Frastanz, Schlins, Furx, Übersaxen, Göfis.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Feldkirch.

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