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Lingenau: Wanderwege, Natur und Käsetradition

Unterkünfte in Lingenau

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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In Lingenau stehen Wanderwege und Wald neben geologischen Besonderheiten, Käsetradition sowie sakralen und technischen Bauwerken. So können Sie einen Aufenthalt nach Natur-, Kultur- und Geschichtsinteressen ausrichten.

Wandern und Landschaft

Die Wanderwege in Lingenau sind nach dem Vorarlberger Wanderwegkonzept einheitlich markiert. Ein konkretes Beispiel ist der Rotenberg-Waldweg, der von Lingenau oder Hittisau durch einen besonders artenreichen Mischwald führt. Weißtannen, Buchen, Fichten, Eschen, Ahorne, Ulmen und Linden gehören zu seiner Baumvielfalt. Entlang des Weges informieren 19 Stationen unter anderem über ein Waldzimmer, ein Hochmoor und eine Naturarena aus Nagelfluh-Gestein. Im Rotenbergwald lässt sich außerdem eine Natur- und Kulturlandschaft mit einer Natursteinarena aus Nagelfluhfelsblöcken und dem Bruggmoos erleben, einem Überrest eines eiszeitlichen Sees. Am Achtalweg verläuft die Bregenzerach; dort gibt es auch einen Radweg.

Geologie und Naturerlebnis

Der Quelltuff in Lingenau zählt zu den einzigartigsten Kalksinterbildungen nördlich der Alpen und ist eine der herausragenden geologischen Erscheinungen in Vorarlberg. Das Natur.Museum in der Dörnelstraße liegt direkt hinter der Kirche. Als Museum unter freiem Himmel stellt es Lebensräume des Naturparks Nagelfluhkette dar und bietet ein Quiz. Während der Quelltuff die Geologie hervorhebt, richtet das Museum den Blick auf Lebensräume des Naturparks.

Geschichten entlang der Wege

Das Projekt „Lingenau erzählt“ umfasst 28 Wanderbänke, an denen persönliche Geschichten mit Bezug zur Landschaft als Tonaufnahmen zu hören sind. Die Erzählbänkle liegen entlang von vier Routen. Zum Anhören benötigen Sie ein Mobiltelefon und Internetzugang. Im Vergleich zum Rotenberg-Waldweg, dessen Stationen Waldthemen behandeln, stehen hier persönliche Erzählungen im Mittelpunkt: Die beiden Formate vermitteln ihre Inhalte auf unterschiedliche Weise.

Käsetradition und Ortsgeschichte

Die Käsetradition in Lingenau hat einen konkreten historischen Ausgangspunkt: 1718 führte der Appenzeller Senn Büchele hier die Fettsennerei ein. Danach entwickelte sich der Ort zu einem Hauptschwerpunkt der Vorarlberger Fettkäseerzeugung. Die Genusswelt im Bregenzerwälder Käsekeller in Lingenau ist ein Schaufenster für die Mitgliedsbetriebe und bietet eine vielfältige Auswahl regionaler Köstlichkeiten.

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Kapelle und Brücken

Die St. Anna Kapelle wurde von 1722 bis 1728 im Barockstil errichtet und ist der heiligen Anna geweiht. Dort werden Maiandachten und Rosenkränze gebetet; außerdem werden Hochzeiten und Ehejubiläen gefeiert. So gehören Baugeschichte, religiöse Nutzung und festliche Anlässe zu den verschiedenen Seiten dieses Bauwerks.

Die Gschwendtobelbrücke entstand von 1979 bis 1981 als 358 m lange und 105 m hohe Bogenbrücke zwischen Lingenau und Großdorf. Sie dient als Hauptverkehrsanbindung zur Nachbargemeinde Großdorf. Die gedeckte Holzbrücke Gschwendtobel-Brücke über der Subersach verbindet Egg und Lingenau und steht unter Denkmalschutz. Sie wird Alois Negrelli zugeschrieben, dem Planer des Suezkanals.

Weitere Reiseziele entdecken: Großdorf, Reuthe, Hirschegg, Bregenz, Riefensberg, Eichenberg, Egg, Kennelbach

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