Zum Inhalt

Hohenweiler zwischen Wanderwegen und Ortsgeschichte

Unterkünfte in Hohenweiler

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Für die Planung eines Aufenthalts in Hohenweiler bieten sich drei Blickwinkel an: Wege zur Naherholung, der Naturraum Rohrach und die Ortsgeschichte. Vor Ort gibt es Rad-, Spazier- und Wanderwege. Zwei näher beschriebene Routen setzen unterschiedliche Akzente: die Nobelkammwanderung und die Leiblachtal Route. Auch die Geschichte von Mariastern-Gwiggen und St. Georg bietet eigenständige Anknüpfungspunkte.

Wandern und Routen

Die Nobelkammwanderung ist eine Rundwanderung vom Kloster Gwiggen in Hohenweiler durch den Wald, über Brücken und Steige. Für Ihre Planung sind die Rundform und der benannte Ausgangspunkt hilfreiche Eckpunkte. Wer eine konkrete Wanderung in den Aufenthalt einbeziehen möchte, kann außerdem die beschriebenen Wegmerkmale berücksichtigen: Wald, Brücken und Steige prägen den Verlauf.

Für die Nobelkammwanderung führt die Anreise mit dem Zug bis zum Bahnhof Lochau-Hörbranz und anschließend mit den Buslinien 121 oder 126 bis zur Haltestelle Gwiggen. Prüfen Sie vor der Fahrt die aktuellen Fahrpläne, damit Sie die Verbindung für Ihren Reisetag einplanen können.

Die Leiblachtal Route setzt einen anderen Start- und Zielrahmen: Sie führt von Bregenz entlang der Seeanlagen, der Pipeline und der Leiblach bis nach Hohenweiler und endet an der St.-Georg-Kirche. Im Vergleich zur Rundwanderung ab Kloster Gwiggen stehen hier der Start in Bregenz, der benannte Verlauf und das Ziel in Hohenweiler im Vordergrund. Wenn Sie die Routen für Ihren Aufenthalt abwägen, können Sie sich zunächst an diesen unterschiedlichen Streckenformen orientieren.

Naturraum Rohrach

Das Naturschutzgebiet Rohrach liegt seit 1992 in Hohenweiler und Möggers und umfasst 48,19 ha. Es ergänzt die Routen um einen eigenen Natur-Schwerpunkt. Für eine naturbezogene Planung können Sie das Rohrach als separates Thema neben den konkreten Touren berücksichtigen. Die Zuordnung zu Hohenweiler und Möggers gibt dabei den räumlichen Rahmen des Schutzgebiets an; die Flächenangabe von 48,19 ha bietet eine konkrete Größenorientierung.

Anzeige

Kloster und Ortsgeschichte

Das Kloster Mariastern-Gwiggen führt seinen Ursprung auf drei Zisterzienserinnenabteien zurück: Kalchrain, Feldbach und Tänikon. Sie wurden im 13. Jahrhundert im Schweizer Kanton Thurgau gegründet. Die Herkunft des Klosters reicht damit zu diesen drei Gründungen zurück und eröffnet für die Ortsgeschichte einen anderen Blick als die Betrachtung einzelner Gebäude.

Das ehemalige Schlossgebäude von Gwiggen mit der Lorettokapelle geht auf das 17. Jahrhundert zurück. An der alten St.-Georgs-Kapelle vollzog sich ein anderer Entwicklungsschritt: Sie wurde von 1481 bis 1513 zu einer Pfarrkirche ausgebaut. Für einen historischen Überblick lassen sich so die Herkunft von Mariastern-Gwiggen, die Geschichte des ehemaligen Schlossgebäudes und der Ausbau einer Kapelle zur Pfarrkirche unterscheiden.

Auch die Zeitangaben bezeichnen unterschiedliche Vorgänge: Das 13. Jahrhundert gehört zu den Gründungen im Thurgau, das 17. Jahrhundert zum ehemaligen Schlossgebäude, und die Jahre 1481 bis 1513 markieren den Ausbau der St.-Georgs-Kapelle. So können Sie die Klostergeschichte, die Baugeschichte und die Entwicklung zur Pfarrkirche als eigene Themen in Ihren Aufenthalt einordnen.

Weitere Reiseziele entdecken: Lochau, Langenegg, Schwarzach, Fußach, Bildstein, Buch, Hittisau, Reuthe.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bregenz.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.