Finkenberg: Naturwege und historische Bauwerke
Unterkünfte in Finkenberg
Finkenberg lässt sich über zwei unterschiedliche Schwerpunkte entdecken: geschützte Landschaft und Lehrpfade auf der einen, historische Brücken und sakrale Bauwerke auf der anderen Seite. Wenn Sie einen Hotelaufenthalt in Finkenberg planen, können diese Interessen Ihre Ausflugsplanung strukturieren. Einige Ziele sind mit einer ungefähren Gehzeit beschrieben; bei der Granatkapelle gilt ausdrücklich ein saisonaler Zugang.
Naturraum und Wege in Glocke
Der geschützte Landschaftsteil Glocke umfasst etwa 33 ha. Auch Teile des Gemeindegebiets von Finkenberg liegen im Hochgebirgsnaturpark Zillertaler Alpen. Ein etwa einstündiger Rundweg führt durch Glocke und ermöglicht Einheimischen und Gästen, die Naturschönheiten des Gebiets kennenzulernen.
Auf dem Naturlehrpfad informieren Schautafeln und ein Begleitheft über die besonders reichhaltige Flora des Naherholungsgebiets, über Geschichte und Geologie des Tuxertals sowie über historische Bewirtschaftungsformen. So stehen hier nicht nur Pflanzen, sondern auch die Entwicklung der Landschaft und ihre Nutzung im Mittelpunkt.
Eine Gruppe alter Buchen westlich oberhalb von Finkenberg wurde 1929 als Naturdenkmal unter Schutz gestellt. Das Naturdenkmal liegt im Ortsteil Persal und ist über den Wanderweg Nr. 29 in Richtung Ortsteil Innerberg erreichbar. Die Route Tuxbachklamm & Naturlehrpfad Glocke bietet Ausblicke in eine bis zu 70 m tiefe Schlucht.
Lehrpfade und Naturthemen
Der Moorlehrpfad Penken beginnt an der Mittelstation der Finkenberger Almbahnen und verläuft entlang des Wanderwegs zur Schrofenalm. Schautafeln erläutern die typische Artenvielfalt des Niedermoores, seine geschützten Pflanzen und die dort vorkommende artenreiche Tierwelt.
Die Lehrpfade setzen unterschiedliche Akzente: In Glocke kommen neben der Flora auch Geschichte, Geologie und frühere Bewirtschaftungsformen zur Sprache; am Penken stehen Niedermoor, geschützte Pflanzen und Tierwelt im Fokus. Für Ihre Planung ist außerdem der zeitliche Rahmen des Glocke-Rundwegs mit etwa einer Stunde angegeben.
Brücken und historische Bauwerke
Die Hochstegbrücke stammt aus dem 19. Jahrhundert und überspannt den Zemmbach. Sie gilt als wertvolles Zeugnis alter Holzbautechnik. Die Teufelsbrücke wurde 1876 erbaut und überspannt eine tief eingeschnittene Klamm, durch die der wilde Tuxer Bach schäumend und tosend fließt.
Auch die St.-Leonhardskirche verbindet Baugeschichte mit ihrer heutigen Rolle: Die heutige Kirche wurde 1721 erbaut und ist seit 1891 die Pfarrkirche von Finkenberg. Die Capella Granata wurde vom Schweizer Architekten Mario Botta entworfen. Sie befindet sich auf 2.087 m Seehöhe östlich des Speicherteichs am Penkenjoch.
Penken und saisonale Planung
Zwei Gondelbahnen bringen Gäste von Finkenberg auf das 2.095 m hoch gelegene Penkenjoch; die saisonale Betriebszeit kann variieren. Von der Bergstation der Finkenberger Almbahnen ist die Granatkapelle in rund zehn Minuten Gehzeit erreichbar. Die Kapelle ist nur im Sommer zugänglich. Prüfen Sie die Bedingungen vor Ihrem Besuch.
Für die Anreise verkehrt nach Stand vom 4. September 2026 ganzjährig eine kostenlose Busverbindung von Mayrhofen über Finkenberg bis Hintertux. Prüfen Sie vor der Reise den aktuellen Fahrplan. So lassen sich die saisonalen Angaben zu den Penkenbahnen und der ganzjährige Busverkehr bei Ihrer Reiseplanung getrennt berücksichtigen.
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