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Kundl: Klamm, Natur und Kultur

Unterkünfte in Kundl

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kundl verbindet eindrückliche Landschaft mit einem reichen kirchlichen und historischen Erbe. Die Kundler Klamm und die Wildschönauer Ache prägen den Natur-Schwerpunkt; Kirchen, geschützte Bauwerke und die Geschichte des Bergbaus eröffnen andere Perspektiven auf den Ort. Dazu kommen saisonale Möglichkeiten wie der Bummelzug durch die Klamm und das Freischwimmbad. Welche Themen Sie während Ihres Aufenthalts in den Vordergrund stellen, können Sie so an Ihren Interessen ausrichten.

Landschaft und Kundler Klamm

Die Wildschönauer Ache durchquert Kundl, verläuft durch das Hauptsiedlungsgebiet und fließt durch die markante Kundler Klamm, bevor sie in den Inn mündet. Wer sich für die Klamm interessiert, findet hier auch eine konkrete Wanderung: Der Weg ist breit, steigt nur leicht an und ist kinderwagentauglich. Saisonale Sperren können gelten; prüfen Sie daher vor der Tour, ob der Weg zum gewünschten Zeitpunkt offen ist.

Im Sommer verkehrt mehrmals täglich ein Bummelzug durch die Kundler Klamm, vom Bahnhof Schlucht nach Mühltal und zurück. Damit stehen für diesen Landschaftsschwerpunkt eine Wanderung und eine saisonale Zugfahrt zur Wahl. Die Fahrpläne können sich ändern, deshalb empfiehlt sich ein Blick auf die aktuellen Fahrtzeiten bei der Planung.

Ein anderes Naturthema sind die Söller Wiesen im Osten des Marktgemeindegebiets. Das Feuchtgebiet umfasst 44 Hektar und ist als geschützter Landschaftsteil mit Kern- und Pufferzone ausgewiesen. Wenn Sie einen Besuch erwägen, klären Sie mögliche Zugangsbeschränkungen vor Ort.

Kundler Geschichte und Kirchen

Am Eingang zur Kundler Klamm liegt die Burgruine Kundlburg, die als Denkmal geschützt ist. Auch der Gasthof Post, das Widum mit Ummauerung und die Kundler Klamm-Brücke zählen zu den geschützten Bauwerken. Das Denkmalregister des Bundesdenkmalamts Tirol vom 23. Juni 2026 führt diese Bauwerke für Kundl auf.

Die Geschichte des Bergbaus reicht in das 15. und 16. Jahrhundert zurück: In dieser Zeit gewann der Abbau von Silber, Kupfer und Kobalt in Kundl an Bedeutung. Im Ort entstand das Hütten- und Schmelzwerk „Kundler Ofen“. Diese Entwicklung ergänzt den Blick auf die Sakralbauten um eine wirtschaftsgeschichtliche Seite.

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Die gotische Wallfahrtskirche St. Leonhard ist eine kulturelle Sehenswürdigkeit und ein herausragendes spätgotisches Monument am westlichen Ortseingang. Ihr ist auch der Leonhardiritt gewidmet: Die Prozession findet alljährlich am ersten Sonntag im November zum Gedenken an den heiligen Leonhard statt. Prüfen Sie vor einer Reise die aktuellen Veranstaltungsdetails. Eine weitere kirchliche Station ist die Pfarrkirche Maria Himmelfahrt. Sie wurde von 1734 bis 1736 anstelle einer gotischen Kirche als barocker Neubau errichtet.

Mineralien und saisonale Freizeitangebote

Im Haus der Steine stehen Steine und Mineralien im Mittelpunkt; es dient als Ausstellungs- und Verkaufsraum. Zu den gezeigten Stücken gehören tiefgrüner Malachit, Azurit, Serpentin, fossile Versteinerungen und seltenes buntes Konglomerat. Die Ausstellungsstücke können sich ändern. Außerdem können Konglomerate und andere Gesteine geschliffen oder zu Gebrauchsgegenständen verarbeitet werden. Informieren Sie sich vor dem Besuch über die aktuellen Öffnungsdetails.

Für einen Aufenthalt in der Badesaison bietet das Freischwimmbad Kundl ein Sportbecken, ein Kinderbecken und eine Wasserrutsche. Die Anlage wird saisonal betrieben; prüfen Sie daher vorab, welche Badesaison für Ihre Reise gilt. Zusammen mit den ganzjährig unterschiedlichen Themen Landschaft, Kirchen und Ortsgeschichte lässt sich so ein Aufenthalt nach Jahreszeit und persönlichen Interessen planen.

Weitere Reiseziele entdecken: Embach, Oberau, Ebbs, Mariastein, Radfeld, Wildschönau, Scheffau Am Wilden Kaiser, Ellmau.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kufstein.

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