Zum Inhalt

Westendorf: Wege, Kirche und Winter

Unterkünfte in Westendorf

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Westendorf bietet verschiedene Anlässe, den Aufenthalt zu gestalten: panoramareiche Wege durch Wiesen und Wälder, Einblicke in die Geschichte der St.-Nikolaus-Kirche und saisonale Angebote am Berg. Wenn Sie Hotels in Westendorf suchen, können Sie zunächst überlegen, welche dieser Themen Ihren Reisezeitraum und Ihre Tagesplanung prägen soll. Die Wege unterscheiden sich dabei durch ihren Verlauf und die Sehenswürdigkeiten, an denen sie vorbeiführen.

Wandern zwischen Wiesen, Weilern und Ortsteilen

Der Rundwanderweg Westendorf ist als Panoramarundwanderweg angelegt und führt durch Wiesen und Wälder. Unterwegs geht es an alten Bauernhöfen vorbei, durch mehrere Weiler und zu Sehenswürdigkeiten wie Kapellen, Brotbacköfen und Brunnen. So stehen auf einer Runde sowohl die Landschaft als auch die baulichen Zeugnisse der Umgebung im Blick. Der Weg eignet sich außerdem für Nordic Walking und Laufen.

Einen anderen Verlauf hat der Wohlfühlweg: Er beginnt beim Tourismusbüro Westendorf, führt entlang der Schulgasse und anschließend über einen Feldweg zum Ortsteil Bichling. Für die Orientierung sind hier der Startpunkt im Ort und das Ziel im Ortsteil prägend. Wer eine weitere Wanderung mit Bergbezug betrachtet, findet mit der Brechhorn-Tour einen Weg, der an der Bergstation der Alpenrosenbahn in Westendorf beginnt.

Auch der Alpinolino-Holzwurmweg hat einen klar beschriebenen Verlauf: Von der Mittelstation der Alpenrosenbahn geht es an zahlreichen Berggasthöfen vorbei bis zur Talstation nach Westendorf. Damit unterscheidet er sich vom Rundwanderweg, der als Runde durch Wiesen, Wälder und Weiler führt. Die beiden Wege lassen sich also anhand ihrer genannten Streckenführung einordnen, ohne eine Gehzeit vorauszusetzen.

Talkaser, Aussicht und Alpinolino

Am Talkaser befindet sich die Alpinolino-Erlebniswelt. Zu ihr gehören die Stationen „Tierische Rätseltour“, „Spoggolino-Ballbahn“ und „Holzwurmweg“. Der Name Holzwurmweg steht damit sowohl für eine Station der Erlebniswelt als auch für den beschriebenen Weg von der Mittelstation zur Talstation. Die 6er-Gondelbahn Alpenrosenbahn I & II bringt Besucher direkt auf 1.770 Meter zum Talkaser; ihr saisonaler Betrieb kann variieren.

Ein weiterer Aussichtspunkt ist das Alpinorama. Von dort reicht der Panoramablick über das Brixental bis zu den Hohen Tauern. Der Zugang hängt vom saisonalen Liftbetrieb ab, weshalb sich für die Besuchsplanung ein Blick auf die Betriebszeiten der Bahn lohnt. Alpinolino und Alpinorama setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Hier stehen die Erlebnisstationen im Vordergrund, dort der weitreichende Blick über das Tal bis zu den Hohen Tauern.

Winterangebote und Aktivitäten im Windautal

Von Dezember bis April bietet Westendorf direkten Zugang zur SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental und zur KitzSki-Region. Die konkreten Betriebstermine können sich ändern. Zum Winterangebot zählen außerdem 13 Kilometer gespurte Langlaufloipen und Winterwanderwege, darunter die Runde zum Salvensee. Da die aktuelle Präparierung der Loipen gesondert zu prüfen ist, empfiehlt es sich, den Zustand vor einer Tour abzuklären.

Anzeige

Im Windautal befindet sich eine Naturrodelbahn. Schnee- und Betriebsbedingungen können dort variieren. Das Windautal bietet außerdem unterschiedliche saisonale Aktivitäten: Für den Sommer sind Wandern, Radfahren und Mountainbiken genannt; im Winter kommen Winterwandern sowie Schneeschuh- und Skitouren hinzu. So lässt sich bei der Planung zwischen Bewegung auf Wegen, Radtouren und winterlichen Touren unterscheiden. Die genannten Winterangebote hängen jeweils von ihrer Saison und den aktuellen Bedingungen ab.

Für die Wahl des Reisezeitraums ist daher hilfreich, die Wander- und Kulturthemen von den saisonalen Berg- und Winterangeboten zu unterscheiden. Bei der Alpenrosenbahn und den damit verbundenen Aussichtsmöglichkeiten zählt der saisonale Betrieb; bei Loipen und Rodelbahn spielen die jeweiligen Bedingungen eine Rolle. Prüfen Sie diese Punkte vorab, wenn sie für Ihre Planung wichtig sind.

Die St.-Nikolaus-Kirche: Geschichte und Fresken

Die St.-Nikolaus-Kirche in Westendorf wird erstmals 1320 in Dokumenten erwähnt. Die gotische Kirche wurde 1771 von Andre Huber umgebaut. Einige der bis heute erhaltenen Fresken stammen aus dem Jahr 1774 und wurden von Matthias Kirchner geschaffen. Die Angaben markieren verschiedene Stationen der Kirchengeschichte: die erste Erwähnung, den späteren Umbau und die Entstehungszeit der Fresken. Damit ergänzt die Kirche die landschaftlichen und saisonalen Themen Westendorfs um einen historischen und künstlerischen Schwerpunkt.

Wenn Sie Ihren Aufenthalt nach Aktivitäten ausrichten, bieten die Rundwege, der Talkaser und die Winterangebote unterschiedliche Anknüpfungspunkte. Der Rundwanderweg verbindet Landschaft und Sehenswürdigkeiten, während sich die Bergangebote durch ihre Lage am Talkaser und den saisonalen Liftbetrieb auszeichnen. Zusammen mit der Geschichte der St.-Nikolaus-Kirche entsteht so ein Überblick über verschiedene Seiten Westendorfs, aus dem Sie die für Ihre Reise passenden Schwerpunkte wählen können.

Weitere Reiseziele entdecken: Feichten, Unterwindau, Kelchsau, Waidring, Hopfgarten Im Brixental, Sankt Ulrich Am Pillersee, Kitzbühel, Reith Bei Kitzbühel.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kitzbühel.