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Mutters: Dorfgeschichte und Wege zur Alm

Unterkünfte in Mutters

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Mutters bietet mehrere Blickwinkel für die Planung eines Aufenthalts: historische Gebäude und Dorfbräuche, Wege zu Almen sowie saisonale Angebote an der Muttereralm. Wenn Sie ein Hotel in Mutters suchen, können Sie abwägen, ob Kulturgeschichte, Wandern, eine Bergbahnfahrt oder ein Skitag im Winter den Schwerpunkt Ihrer Reise bilden soll. Bei den Wegen helfen Ihnen die unterschiedlichen Verläufe und Streckenangaben, die Möglichkeiten einzuordnen.

Dorfgeschichte und gelebte Tradition

Das Gasthaus „Zum Schupfen“ an der Brennerbundesstraße in Mutters war das Hauptquartier Andreas Hofers. Auch die Geschichte der Pfarrkirche ist in mehreren Etappen überliefert: Sie wurde 1327 erstmals erwähnt, 1440 erweitert und 1510 in ihrer heutigen Form geweiht. Die Kirche ist dem heiligen Nikolaus gewidmet.

Am 6. Dezember, dem Ehrentag des Dorfpatrons Nikolaus, wird in Mutters das Bumsaschießen begangen. Zwölf Junggesellen bewachen dabei die „Bumsa“ über Nacht, denn Burschen aus dem Nachbarort Natters versuchen, sie zu stehlen. Das Objekt ist ein etwa 1,5 Meter langer, kegelförmiger Schallverstärker aus hölzernen Fassdauben. Der Brauch verbindet einen festen Termin im Jahreslauf mit einem Gegenstand, dessen Form und Material Teil seiner besonderen Bezeichnung sind.

Ein weiteres Stück bäuerlicher Baugeschichte ist das Mesneranderl. Es handelt sich um einen Mittertennhof, eine historische und in Tirol verbreitete Bauform, bei der Wohnhaus, Stall und Tenne unter einem Dach liegen. Das Mesneranderl ist ein Erbhof, der seit mindestens 200 Jahren von derselben Familie bewirtschaftet wird. Entlang der Dorfstraße stehen außerdem alte Bauernhäuser mit geschmückten Blumen.

Almwege und unterschiedliche Strecken

Der Innsbrucker Almenweg führt von der Muttereralm über die Raitiser Alm und die Kreither Alm zur Pfarrachalm ins Stubaital. Der Raitiser Almweg bietet über Wiesen Ausblicke auf das Stubaital und die umliegenden Berge. Von der Raitiser Alm bestehen über einen leicht begehbaren Panoramaweg Verbindungen zur Kreither Alm und zur Mutterer Alm.

Der Mutterer Almweg (510) beginnt an der Talstation der Muttereralmbahn und führt zur Muttereralm auf 1.608 Metern. Einen anderen Streckenrahmen bietet der Panoramaweg Westliches Mittelgebirge: Die leichte Wanderung ist 9,6 Kilometer lang, weist 533 Höhenmeter auf und führt von Mutters, Natters, Götzens, Birgitz und Axams nach Grinzens. Damit lassen sich eine einzelne Route mit genanntem Startpunkt und Ziel und eine längere Wanderung durch mehrere Orte unterscheiden.

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Die Route Kreith-Telfer Wiesen ist eine Familienwanderung durch Wiesen und Lärchenwälder. Die Rückkehr zum Ausgangspunkt ist mit der Stubaitalbahn möglich; prüfen Sie vor der Fahrt den aktuellen Betrieb. Auch die Bahnverbindung selbst führt über Mutters und Natters und endet in Fulpmes im Stubaital.

Bergbahn und saisonale Aktivitäten

Die Bergbahn Muttereralm bringt Gäste im Sommer und im Winter mit einer modernen 8er-Gondelbahn von Mutters zur Muttereralm. Da die Betriebsbedingungen saisonal variieren können, empfiehlt sich ein Blick auf die aktuellen Zeiten vor der Fahrt. Auf der Muttereralm gibt es im Winter ein familiäres Skigebiet.

Zum Familienbad Freizeitzentrum Mutters gehören ein Schwimmerbecken mit mehreren Bahnen, Massagedüsen und eine Wasserrutsche für Kinder. Sein Betrieb kann saisonal variieren; beziehen Sie das bei Ihrer Planung ein. So stehen neben den Wegen und der Bergbahn auch ein Schwimmbad und das winterliche Skigebiet als unterschiedliche Aktivitätsmöglichkeiten zur Auswahl.

Weitere Reiseziele entdecken: Matrei Am Brenner, Neustift Im Stubaital, Mützens, Innsbruck, Unterweg, Schmirn, Wattenberg, Grinzens.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Innsbruck-Land.

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