Lenzing: Langlauf, Müllerfuchs-Sage und alte Filialkirche
Unterkünfte in Lenzing
Eine Reise nach Lenzing lässt sich an zwei Themen ausrichten: winterlichem Langlauf und Wegen zu lokaler Überlieferung sowie Kirchengeschichte. Bei den Loipen helfen Streckenlänge, Gelände und Erweiterungsmöglichkeiten bei der Auswahl. Für die Wander- und Kulturziele ist es sinnvoll, die Lenzingrunde mit der Kirche von der regional weiter gefassten Müllerfuchs Runde ab Leogang zu unterscheiden.
Langlauf auf der S9 und der S8
Die S9 Lenzing Runde ist 5,7 Kilometer lang und verläuft in freiem, flachem Gelände. Sie kann individuell über die Euring Loipe oder die Stechau Runde erweitert werden und ist an Leogang angebunden. Die Länge von 5,7 Kilometern bezieht sich auf die S9 selbst; eine Erweiterung über eine der genannten Loipen kommt zusätzlich dazu.
Die S8 Stechau Runde ist 3,6 Kilometer lang und als leichte Langlaufloipe eingestuft. Einstiegsstellen liegen im Zentrum von Lenzing und bei der Lenzing Brücke. Im direkten Vergleich ist die S8 kürzer und als leicht eingestuft; die S9 ist durch freies, flaches Gelände und ihre Erweiterungsmöglichkeiten charakterisiert. Da Schneeverhältnisse und saisonaler Betrieb wechseln können, prüfen Sie vor dem Besuch, ob die geplante Runde für Ihren Termin in Betrieb ist.
Lenzingrunde und Filialkirche
Auf der Lenzingrunde gibt es unterschiedliche Untergründe, darunter naturbelassene Wege. Bis zur Lenzinger Kirche führt die Runde über eine asphaltierte Straße. Die Wegoberflächen und der Weg zur Kirche geben damit unterschiedliche Anhaltspunkte für die Orientierung auf dieser Runde.
Die alte Filialkirche steht an der Dorfkreuzung von Lenzing in Richtung Leogang. Ihre Ursprünge lassen sich bis ins 12. Jahrhundert zurückverfolgen; damit zählt das Lenzingkirchlein zu den ältesten Kirchen von Saalfelden. Die Lage an der Kreuzung und die lange Geschichte sind zwei verschiedene Aspekte, an denen sich der Ort einordnen lässt.
Die Bilder des Heiligen Benno und des Heiligen Laurentius in der Lenzingkapelle schuf Wilhelm Faistenberger, der aus Salzburg stammte, im Jahr 1667. So stehen die Ursprünge des Kirchleins im 12. Jahrhundert neben einem genau datierten Kunstwerk aus dem 17. Jahrhundert.
Die Müllerfuchs-Sage und ihre Wanderung
Der Sage „Der Müllerfuchs vom Gerstboden“ zufolge trieb der Müllerfuchs zwischen Wiesersberg und Lenzing die ganze Nacht sein Unwesen. Die Erzählung verknüpft das Motiv mit Lenzing. Davon zu unterscheiden ist die Wanderung Müllerfuchs Runde: Sie führt vom Ortszentrum Leogang zu einem hölzernen Fuchskopf, der in den Berg eingebaut ist. Als regional weiter gefasste Route knüpft sie an die Lenzinger Sage an. Die Angaben beschreiben unterschiedliche Aspekte: Die Sage verortet das nächtliche Geschehen zwischen Wiesersberg und Lenzing, während die Wanderung in Leogang beginnt und zum eingebauten Fuchskopf führt. So lässt sich die Geschichte von der konkreten Routenführung unterscheiden.
Weitere Reiseziele entdecken: Reitlehen, Oberkrimml, Erlberg, Gföll, Maishofen, Rain, Hinterthal, Hintermoos.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Zell Am See.