Schellgaden entdecken
Unterkünfte in Schellgaden
Schellgaden zwischen Ortsziel, Geschichte und Radtour
Für Ihren Aufenthalt in Schellgaden sind drei Themen besonders greifbar: der Weg zur Brugg Kapelle, die Geschichte des Goldabbaus und Radstrecken, die den Ort in ihren Verlauf aufnehmen. Sie liefern unterschiedliche Anhaltspunkte für die Reiseplanung: ein benanntes Ortsziel, eine historische Einordnung und Hinweise zum Streckenverlauf. Wenn Sie ein Hotel in Schellgaden suchen, können Sie den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts an diesen Ortsmerkmalen ausrichten.
Zur Brugg Kapelle
Von der Landesstraße in der Ortschaft Schellgaden führt ein Weg über die Murbrücke und nach etwa 100 m direkt zur Brugg Kapelle. Damit sind Ausgangspunkt, Übergang über die Mur und Ziel in einer nachvollziehbaren Reihenfolge benannt. Die Entfernung ist ungefähr angegeben und bezieht sich auf den Weg nach der Brücke. Örtliche Wegbedingungen können sich ändern; prüfen Sie diese deshalb vor Ihrem Besuch.
Goldbergbau und Pulverturm
Der Goldbergbau in Schellgaden ist seit 1354 bezeugt; 1818 wurde der Goldabbau eingestellt. Die Goldgruben standen im Besitz des jeweiligen Fürsterzbischofs. Die Jahresangaben reichen vom 14. Jahrhundert bis ins frühe 19. Jahrhundert und geben einen zeitlichen Rahmen; die Eigentumsangabe ergänzt ihn um einen weiteren Aspekt der Gruben.
Ein baulicher Bezugspunkt ist der Pulverturm. Eine 2021 aktualisierte Denkmalinventarisation führt ihn als einziges noch gut erhaltenes Gebäude der früheren Bergbauanlage von Schellgaden. Er steht in der Ortschaft Schellgaden im Wald, etwa 150 m westlich vom Haus Schönberger. Diese relative Lageangabe ordnet den Turm über ein benanntes Gebäude ein. Bei der Brugg Kapelle ist dagegen der Weg über die Murbrücke der entscheidende Orientierungspunkt: Die beiden Orte lassen sich somit auf unterschiedliche Weise im Ort verorten.
Radwege und Orientierung
Die Radroute Speiche Muhr führt von St. Michael über Glashütte nach Schellgaden; ein älterer Lungauer Radführer beschreibt diesen Verlauf. Bei dieser Route steht die Folge der Orte als Orientierung im Vordergrund. Der Murradweg ist durch andere Streckenmerkmale beschrieben: Von Muhr bis Schellgaden folgt er einer kleinen, nahezu unbefahrenen Straße und biegt am Ortsrand rechts auf einen gut asphaltierten Wirtschaftsweg ab. An dieser Stelle ist er gut beschildert. Prüfen Sie Wegweisung und Bedingungen vor Ort, da sich beides ändern kann.
Die beiden Routenangaben helfen bei unterschiedlichen Planungsfragen. Die Speiche Muhr lässt sich anhand der genannten Orte einordnen; beim Murradweg sind Straßenart, Abzweig und Oberfläche zusätzliche Hinweise für die Orientierung. So unterscheiden sich auch die Angaben zur Kapelle und zum Pulverturm von den Routeninformationen: Sie führen zu einzelnen Zielen im Ort, während die Radwegbeschreibungen den Verlauf einer Strecke betreffen.
Weitere Reiseziele entdecken: Unternberg, Ramingstein, Hinterweisspriach, Thomatal, Weißpriach, Lessach, Sankt Michael Im Lungau, Tamsweg.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Tamsweg.