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Gampern entdecken

Unterkünfte in Gampern

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Gampern lässt sich über unterschiedliche Interessen entdecken: Die Pfarrkirche und ihr Flügelaltar stehen für gotische Bau- und Kunstgeschichte, das Kernstockhaus für Einblicke in das Alltagsleben vor rund 400 Jahren. Wer lieber draußen unterwegs ist, findet in Gampern Angebote für Radtouren, Wanderungen sowie Laufen und Walken. Diese Schwerpunkte geben Ihnen eine konkrete Grundlage, um den Ort für Ihren Aufenthalt einzuordnen.

Pfarrkirche und Flügelaltar

Die Pfarrkirche Gampern ist eine zweischiffige gotische Hallenkirche. Sie wurde zwischen 1480 und 1486 erbaut. Der gotische Wehrturm entstand in den Jahren 1515, 1518 und 1529 bis zur Dachgleiche. Die Baujahre unterscheiden die Entwicklung des Turms von der früheren Bauzeit der Kirche und geben der Architekturgeschichte einen eigenen zeitlichen Verlauf.

Auch der Gamperner Flügelaltar hat eine eigene Entstehungszeit: Er entstand zwischen 1486 und 1507. Gestiftet wurde er von Wilhelm von Nothafft, dem Dompropst von Passau. Auf seiner Rückseite ist das Jüngste Gericht dargestellt, das im Volksmund „Gamperner Hölle“ heißt. In Oberösterreich folgt der Altar hinsichtlich seiner künstlerischen Bedeutung auf die Flügelaltäre von St. Wolfgang und Kefermarkt; er steht damit an dritter Stelle.

Für Besucher werden qualifizierte Führungen durch die Pfarrkirche angeboten. So können Sie die Kirche als Bauwerk und den Flügelaltar als eigenständiges Kunstwerk betrachten, statt beide lediglich als eine Sehenswürdigkeit zusammenzufassen. Die Angaben zu Bauzeit, Stiftung und Darstellung bieten dabei unterschiedliche Anknüpfungspunkte für die Beschäftigung mit dem Ensemble.

Kernstockhaus: Holzbau und Museum

Das Kernstockhaus ist ein seltenes Holzhaus vom Beginn des 17. Jahrhunderts und wurde 1605 erbaut. Im Museum stehen nicht die Baugeschichte der Pfarrkirche oder der Flügelaltar im Mittelpunkt, sondern Einblicke in das Alltagsleben der Menschen vor rund 400 Jahren. Damit setzt das Haus einen anderen historischen Akzent: Es richtet den Blick auf Lebensverhältnisse und Alltag in einer früheren Zeit.

Das Kernstockhaus ist jedes Jahr vom 1. Mai bis 31. Oktober an Wochenenden und Feiertagen geöffnet. Besuche sind außerdem jederzeit nach Voranmeldung möglich. Für die Planung können Sie daher zwischen dem saisonalen Öffnungszeitraum und einem vorab angemeldeten Besuch wählen. Das saisonale Angebot und die Möglichkeit nach Voranmeldung sind dabei zwei unterschiedliche Wege, den Museumsbesuch einzuordnen.

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Radfahren, Wandern und Laufen

Der Römerradweg R6 verläuft durch Gampern und führt von Passau über den Attersee und Wels bis nach Enns. Damit ist Gampern Teil eines Radwegs mit einer längeren, über mehrere Orte reichenden Streckenführung. Der Rastplatz Gampern am Römerradweg bietet Radfahrern eine Möglichkeit zum Verweilen und Krafttanken. Für die Reiseplanung sind hier also zwei Aspekte relevant: der Verlauf des R6 und ein Rastplatz für eine Unterbrechung unterwegs.

Für Wanderungen ist der Ortsplatz in Gampern ein Ausgangspunkt für beschilderte Wege; dort gibt es ausreichend Parkmöglichkeiten. Läufer und Walker können dagegen die Sport- und Freizeitanlage Gampern als Ausgangspunkt nutzen. Eine Beschilderungstafel informiert dort über die Laufrunden. Die genannten Ausgangspunkte unterscheiden die Aktivitäten: Am Ortsplatz stehen Wanderwege im Vordergrund, an der Sport- und Freizeitanlage Lauf- und Walkingrunden.

Für die Auswahl Ihrer Schwerpunkte ergibt sich so ein klarer Unterschied: Die Pfarrkirche und das Kernstockhaus führen zu Baukunst, religiöser Kunst und Alltagsgeschichte; Römerradweg, Wanderwege und Laufrunden richten den Blick auf Bewegung im Freien. Die jeweiligen Angaben helfen Ihnen, Gampern entlang dessen zu planen, was Sie vor Ort interessiert.

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