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Laussa: Natur, Wege und Geschichte

Unterkünfte in Laussa

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Für einen Aufenthalt in Laussa stehen Natur, Bewegung und lokale Geschichte als unterschiedliche Schwerpunkte nebeneinander. Im Naturschutzgebiet „Kalksteinmauer Laussa“ gehören eine ausgedehnte Wacholderheide, offene Felsbereiche sowie Kräuter- und Orchideenwiesen zum Landschaftsbild. Hinzu kommen unterschiedlich lange Routen, der Windpark und der Motorikpark. Kirchenbau, ein freigelegter Siedlungsplatz und die Hammerschlössl eröffnen weitere historische Anknüpfungspunkte. So können Sie Laussa danach einordnen, ob Sie vor allem Landschaft und Bewegung oder auch örtliche Geschichte in Ihre Reiseentscheidung einbeziehen möchten.

Wacholderheide, Felsen und Wanderungen

Im Naturschutzgebiet „Kalksteinmauer Laussa“ hat sich eine ausgedehnte Wacholderheide entwickelt. Das Schutzgebiet umfasst außerdem offene Felsbereiche, die steil und meist senkrecht abfallen; sie liegen insbesondere im Bereich des Ortszentrums von Laussa. Kräuter- und Orchideenwiesen in der Kalksteinmauer laden zu erholsamen Wanderungen ein. Die steil abfallenden Felsen setzen innerhalb des Landschaftsbilds einen markanten Kontrast zu Heide und Wiesen.

Routen nach Streckenlänge vergleichen

Bei den Routen lässt sich der Umfang konkret vergleichen. Die Laussinger Sonnbergrunde ist eine Mountainbike-Runde mit Start in Laussa und knapp 13 Kilometern Länge. Der L4 Laussa Trail verläuft als längere, technisch einfache Trailrunde rund um Laussa; er ist knapp 22 Kilometer lang und umfasst 789 Höhenmeter. Nach der Streckenlänge ist die Sonnbergrunde die kürzere dieser beiden Optionen. Beim L4 kommen die Höhenmeter als weiterer Anhaltspunkt hinzu. „Technisch einfach“ beschreibt die Einstufung des L4, nicht seine Länge: Die Runde bleibt mit knapp 22 Kilometern ein längeres Vorhaben. Für die Tourenplanung empfiehlt es sich, die aktuelle Streckenbeschaffenheit zu prüfen, da sich Trailbedingungen ändern können.

Windpark und Motorikpark

Der Windpark Laussa ist nach wie vor ein beliebtes und zugleich nützliches Ausflugsziel. Die Gemeinde Laussa besitzt seit 1996 drei Windräder im sogenannten Windpark. Damit gehört auch ein technisches Thema zu den Ausflugsinteressen, die Laussa neben Landschaft und Routen bietet.

Der Motorikpark Laussa setzt einen anderen Bewegungsakzent. Zu seinen Einrichtungen gehören unter anderem eine Kletterwand, Balancierbalken, eine Reckstange und ein Schwingseil. Die genannten Geräte machen die unterschiedlichen Bewegungselemente des Parks greifbar und unterscheiden diesen Schwerpunkt von einer Tour durch die Landschaft.

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Ortsgeschichte und historische Zeugnisse

Bei der Langensteinerwand in Laussa wurde zwischen 1913 und 1917 ein ausgedehnter Siedlungsplatz freigelegt, der als bedeutender kulturgeschichtlicher Niederschlag einer längst vergangenen Zeit erkannt wurde. Die Jahreszahlen markieren die Freilegung, nicht die Entstehungszeit des Siedlungsplatzes. Damit lässt sich die Zeit der Ausgrabung von der viel weiter zurückreichenden Geschichte des Ortes unterscheiden.

Die Pfarrkirche von Laussa stammt aus den Jahren 1839 bis 1843 und besitzt eine Ausstattung in barocker Tradition. Die Jahreszahlen ordnen den Bau zeitlich ein, während die barocke Tradition die Ausstattung beschreibt. Die Hammerschlössl zeugen vom einstigen Wohlstand ihrer Besitzer, der sogenannten „schwarzen Grafen“.

Eine andere Perspektive bietet die kleine Sammlung im Gemeindeamt Laussa. Ausgestellt sind Gefäßformen, Werkzeuge und sonstige Funde. Im Vergleich zu Kirche und Hammerschlössl lenkt die Sammlung den Blick von Bauwerken und Besitzgeschichte auf einzelne Fundstücke.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Steyr-Land.

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