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Waldkirchen Am Wesen entdecken

Unterkünfte in Waldkirchen Am Wesen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Waldkirchen Am Wesen liegt auf dem Hochplateau des Sauwalds nahe dem steilen Abbruch ins Donautal. Landschaft, Aussicht, Wege und Kultur bieten verschiedene Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt. Bei der Planung können Sie danach unterscheiden, ob Sie vor allem draußen unterwegs sein, einen weiten Blick genießen oder Architektur, Handwerk und Kunst in den Mittelpunkt stellen möchten.

Landschaft und Aussicht

Die Lage am Sauwald-Hochplateau und die Nähe zum steilen Abbruch ins Donautal geben der Landschaft ihren Rahmen. Einen konkreten Blickpunkt bietet der Vier-Viertel-Blick in Atzersdorf: Von dort reicht die 360°-Rundumsicht über Innviertel, Mühlviertel, Hausruckviertel und Traunviertel in Oberösterreich. Die Aussicht umfasst damit alle vier im Namen anklingenden Viertel. So lässt sich die Landschaft auf zwei unterschiedlichen Ebenen betrachten: Das Hochplateau beschreibt die Lage von Waldkirchen Am Wesen, während der Vier-Viertel-Blick den benannten Aussichtspunkt in Atzersdorf und sein Panorama bezeichnet.

Wege zu Fuß und mit dem Rad

In Waldkirchen Am Wesen gibt es etwa 60 Kilometer Möglichkeiten zum Wandern, Laufen und Nordic-Walken. Die Zahl bezieht sich auf diese verschiedenen Bewegungsarten und nicht auf die Länge einer einzelnen Tour. Eine konkret benannte Strecke ist der Donau Resonanzweg: Er ist knapp 13 Kilometer lang. Für diese Tour sollten Sie Zeit und etwas Fitness einplanen. Alle Übungen finden auf den Wegen oder unmittelbar am Wegesrand statt. Damit unterscheidet sich die einzelne Route im Umfang deutlich von den rund 60 Kilometern an Möglichkeiten insgesamt. Für das Radfahren gehört auch der Donauradweg zu den genannten Optionen in Waldkirchen Am Wesen.

Eine weitere Wegbeziehung führt zur Bräukapelle. Sie liegt am Wanderweg „Bründlweg“ Nr. 89, der von Wesenufer nach Waldkirchen führt. Bei der Kapelle befindet sich eine Quelle mit Schöpfkelle. Wer sich mit den Wegen beschäftigt, findet hier also neben dem Donau Resonanzweg auch eine Route mit ausdrücklich benannter Verbindung zwischen zwei Orten und einem konkreten Halt an der Bräukapelle.

Kirche, Burg und Schiffbau

Die gotische Pfarrkirche St. Nikolaus besitzt ein Netzrippengewölbe, ein prägnantes Detail ihrer Architektur. Auch die Burgruine Wesen lässt sich anhand bestimmter Bauteile einordnen: Erhalten sind Mauerzüge eines rechteckigen Bergfrieds und Palas sowie Reste von Bering und Zwinger. Der Bergfried ist der Hauptturm einer Burg, der Palas ihr Wohn- und Repräsentationsbau; Bering und Zwinger bezeichnen weitere Teile einer befestigten Anlage. Die benannten Mauerzüge und Reste machen so mehrere Elemente der früheren Burganlage zum Thema.

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Eine andere Perspektive auf Geschichte und Handwerk bietet die Dauerausstellung „Die Zille“. Sie zeigt Modelle von Holzbooten und die Werkzeuge zu ihrer Herstellung. Zugleich beleuchtet sie die Rolle des Zillen- und Holzschiffbaus in Geschichte und Gegenwart. Damit stehen sowohl die Formen der Boote als auch das Handwerk hinter ihrem Bau im Blickpunkt.

Der Skulpturenpark des Atelier Fahrner ist rund um die Uhr frei zugänglich. Dort sind Metallplastiken von Annemarie und Günther Fahrner zu sehen. Zusammen mit Kirche, Burgruine und Zille-Ausstellung ergänzt der Park die Auswahl um Kunst aus Metall. Die kulturellen Themen unterscheiden sich dabei deutlich: von einem gotischen Gewölbe und erhaltenen Burgteilen über den Holzschiffbau bis zu den Plastiken des Künstlerpaares.

Weitere Reiseziele entdecken: Gumping, Raab, Diersbach, Sankt Roman, Andorf, Mayrhof, Kopfing Im Innkreis, Vichtenstein.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Schärding.

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