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Hofkirchen im Mühlkreis: Wanderwege und Kulturgeschichte

Unterkünfte in Hofkirchen Im Mühlkreis

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Hofkirchen im Mühlkreis verbindet Wanderrouten mit unterschiedlichen Anforderungen und historische Bauwerke mit einer über mehrere Jahrhunderte reichenden Geschichte. Für Ihre Reiseplanung lohnt es sich, die konkreten Wegbedingungen und die verschiedenen kulturellen Bezugspunkte getrennt zu betrachten. So können Sie den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts danach wählen, ob Sie sich vor allem für Wandern, Kulturgeschichte oder beides interessieren.

Wanderwege und unterschiedliche Anforderungen

Der Weitwanderweg Donausteig führt auf 450 Kilometern durch das bayerisch-oberösterreichische Donautal zwischen Passau und Grein. Der Startschuss für den Weg fiel Anfang Juli 2010 in der Schlögener Donauschlinge in der Marktgemeinde Hofkirchen i. M. Damit ist Hofkirchen mit einem Fernwanderweg verbunden, dessen Verlauf das Donautal über eine größere Strecke erschließt.

Für die Auswahl einer Wanderung sind die konkreten Anforderungen der einzelnen Wege entscheidend. Die Wasserfallrunde ist ein anspruchsvoller Rundweg durch die bewaldete Donauleite zur Donau und wieder hinauf auf die Hochfläche. Der Naturlehrpfad Donauschlinge ist sehr anspruchsvoll und kann nur mit festem Schuhwerk begangen werden. Die Nutzung mit Kinderwagen oder Fahrrad ist dort nicht möglich. Prüfen Sie die Wegverhältnisse vor Ort nochmals, bevor Sie sich auf den Weg machen.

Auch beim Radfahren ist eine genaue Unterscheidung hilfreich: Die Donau-Ameisberger-Runde führt durch das Gebiet von Hofkirchen i. M., während der Naturlehrpfad Donauschlinge nicht mit dem Fahrrad genutzt werden kann. Die Donaugalerie ist ein Wanderweg der Region mit Aus- und Donaublicken. Damit stehen unterschiedliche Wege und Nutzungsarten zur Orientierung bereit, ohne dass sich ihre Anforderungen gleichsetzen lassen.

Bauwerke und historische Bezugspunkte

Schloss Marsbach wurde 1075 erstmals unter dem Namen „Morspah“ urkundlich erwähnt und gilt als ältester Adelssitz des oberen Mühlviertels. Die Pfarrkirche Hofkirchen i. M. entstand zwischen 1716 und 1739; am 28. Juni 1739 wurde sie feierlich eingeweiht. Das Mesnerhaus stammt aus dem 16. Jahrhundert und wurde 2008 unter Denkmalschutz gestellt. Die historischen Daten verweisen damit auf unterschiedliche Aspekte: eine frühe urkundliche Erwähnung, die Bau- und Weihegeschichte einer Kirche sowie Alter und Schutzstatus eines Gebäudes.

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Zu den kulturhistorischen Orten zählt auch die Burgruine Falkenstein mit ihrem Wasserturm. Sie gilt als eines der historisch bedeutendsten Kulturdenkmäler des Mühlviertels. Das Pflanzenlabyrinth der Begegnung setzt einen anderen Akzent: Es ist ein viergängiges Pflanzenlabyrinth nahe dem Ortszentrum bei der „Alten Bassena“. Seine Einordnung und Lage unterscheiden sich von den historischen Bauwerken und den über Landschaft und Nutzung beschriebenen Wegen.

Orientierung für Ihre Reiseplanung

Eine weitere praktische Orientierung bietet die Querfähre Au-Inzell 1 für eine Fahrt von Au nach Inzell. Ihre Anlegestelle liegt zwischen Schlögen und Inzell; die Fähre hält etwa zwei Kilometer vor Inzell. Prüfen Sie vor Ihrer Reise den aktuellen Betrieb. Für die Wahl Ihres Reiseprogramms geben die konkreten Angaben zu Wanderschwierigkeit, Nutzung und Baugeschichte unterschiedliche Anhaltspunkte: Bei den Wegen stehen Anforderungen und Nutzung im Vordergrund, bei den Bauwerken ihre historischen Daten und ihre jeweilige Einordnung.

Weitere Reiseziele entdecken: Kleinzell Im Mühlkreis, Untermühl, Niederwaldkirchen, Oepping, Klaffer Am Hochficht, Guglwald, Sankt Veit Im Mühlkreis, Kollerschlag.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Rohrbach.

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