Auberg: Kirchenkunst, Hopfengeschichte und Wanderwege
Unterkünfte in Auberg
Auberg lässt sich für die Reiseplanung über mehrere konkrete Schwerpunkte erschließen: sakrale Baukunst, historische Gebäude, Hopfengeschichte und Rundwege mit unterschiedlichen Streckenmerkmalen. Wenn Sie einen Aufenthalt vorbereiten, helfen die Baugeschichte, die Kunstwerke und die Weglängen dabei, den inhaltlichen Schwerpunkt nach eigenen Interessen zu wählen.
Kirchenkunst und historische Spuren
Die Georgskirche am Hollerberg wurde 1378 erstmals urkundlich erwähnt. Ritter Hans Hollerberger ließ sie im 15. Jahrhundert neu erbauen; 1462 wurde sie geweiht. Als Filialkirche gehört sie zur Pfarre St. Peter am Wimberg. So lassen sich erste Erwähnung, Neubau und Weihe als unterschiedliche historische Bezugspunkte einordnen.
Zur barocken Ausstattung gehören ein Hochaltarbild des heiligen Georg im Kampf mit dem Drachen und eine holzgeschnitzte Kreuzigungsgruppe. Johann Georg Dominikus Grasmair malte das Altarbild 1732; die Gruppe stammt aus 1749. Die Datierungen ergänzen die Geschichte von Bau und Weihe um spätere Kunstwerke.
Das Freilichtmuseum Unterkagererhof im Gemeindegebiet von Auberg wurde erstmals 1287 urkundlich erwähnt. Seine markante Bauform ähnelt noch heute seinem Erscheinungsbild von vor mehr als 300 Jahren.
Auch die Ruine Hochhaus, heute häufig Wiesmayrschlößl genannt, wurde 1437 urkundlich erwähnt. Heute ist dort nur noch ein Erdhügel ohne Mauerreste zu sehen. Das Hollerbergfest wurde erstmals im August 1973 veranstaltet.
Wanderwege nach Strecke auswählen
Der Sagen- und Mythenwanderweg ist ein etwa 10 km langer Rundweg; der Teufelsstein ist über einen kurzen Abstecher vom Weg erreichbar. Der Traumweg ist mit 5,5 km kürzer und ebenfalls ein Rundweg. Er führt über einen etwas steilen Aufstieg auf die Iglbacher Alm und bietet anschließend einen herrlichen Ausblick. Die beiden Wege unterscheiden sich damit nicht nur in der Distanz, sondern auch in der Streckenidee: Abstecher zum Teufelsstein oder Aufstieg mit Ausblick.
Der Kraft-Quelle-Baum ist ein rund 59 km langer Rundwanderweg zum Thema Baumheilkunde. Dreißig Tafeln informieren über Heilkraft, Mythologie und Wirkungen der Bäume.
Hopfengeschichte und Radroute
Die Hopfendolde im Auberger Gemeindewappen symbolisiert die Bedeutung des Hopfens für Auberg. Auch die Geschichte des Anbaus hat einen konkreten Bezug: Die Wiederaufnahme des Hopfenbaus im Mühlviertel nahm nach dem Krieg in der Gemeinde Auberg ihren Ursprung. Wappenmotiv und Nachkriegsgeschichte zeigen unterschiedliche Aspekte dieses lokalen Themas.
Die Hopfen-Radroute führt bei Kilometer 1,6 durch Auberg; anschließend verläuft sie talwärts an Hopfenfeldern vorbei. Prüfen Sie Routendetails vor der Fahrt.
Unterkunft für bestimmte Gruppen
Für Landschul-, ÖKO- und Naturerlebniswochen sowie Ferienlager bietet der ÖNJ-Erlebnishof mit Herberge eine Unterkunft. Wenn diese Angebotsform für Ihre Planung infrage kommt, prüfen Sie Verfügbarkeit und Buchungsbedingungen vorab.
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