Zum Inhalt

Pattigham: Wandern und Ortsgeschichte

Unterkünfte in Pattigham

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Wer Pattigham für einen Aufenthalt auswählt, kann Natur und Ortsgeschichte als zwei unterschiedliche Schwerpunkte betrachten. Die Hochkuchlrunde ist ein 2,30 km langer Wanderweg; darüber hinaus gibt es Spazierwege durch Wiesen und Wälder. In der Pfarrkirche befindet sich der Schwanthaler-Altar mit einer Apostelgruppe um den auferstandenen Jesus und den ungläubigen Thomas. Auch die frühere Burg auf dem Hochkuchl und die historische Erwähnung Pattighams als Filialkirche geben dem Ort konkrete geschichtliche Bezugspunkte.

Wandern und Spazieren

Die Hochkuchlrunde gibt Ihrer Planung eine klar benannte Wanderoption: Sie ist 2,30 Kilometer lang. Wer bei der Auswahl einer Aktivität eine konkrete Streckenlänge berücksichtigen möchte, hat damit einen greifbaren Bezugspunkt. In Pattigham gibt es außerdem Spazierwege durch Wiesen und Wälder. Beide Möglichkeiten setzen unterschiedliche Akzente: Bei der Hochkuchlrunde stehen Wanderweg und Länge im Vordergrund, bei den Spazierwegen der Weg durch Wiesen und Wälder. Diese Unterscheidung hilft Ihnen, die eigene Zeit im Freien eher um eine benannte Strecke oder um die Landschaft als Spaziergangsthema zu planen.

Schwanthaler-Altar in der Pfarrkirche

Die Pfarrkirche von Pattigham verfügt über den Schwanthaler-Altar. Dargestellt ist eine Apostelgruppe um den auferstandenen Jesus und den ungläubigen Thomas. Für Reisende mit Interesse an religiöser Kunst ist das ein klar umrissener Bildgegenstand: Die Szene verbindet die Gruppe der Apostel mit zwei besonders benannten Figuren. Die Bezeichnung „ungläubiger Thomas“ lenkt auf den Gegensatz zwischen Zweifel und Auferstehung, der im Motiv anklingt. So lässt sich die Szene als Zusammenspiel von Gruppe und einzelnen Figuren lesen, nicht nur über den Namen des Altars. Der Altar bietet damit einen konkreten Gegenstand für alle, die sich für religiöse Bildkunst interessieren; er ergänzt den landschaftlichen Schwerpunkt der Spazier- und Wanderwege um einen kulturellen Blickwinkel.

Kirchliche Geschichte und Burgüberlieferung

Zur Burg auf dem Pattighamer Hochkuchl gehört eine ausdrücklich unsichere Datierung: Sie soll 1380 neu erbaut worden sein; eine andere Angabe nennt 1360. Die beiden Jahre sind deshalb als alternative Angaben zum berichteten Neubau zu lesen, nicht als eine eindeutig feststehende Jahreszahl. Von der früheren Burganlage ist heute keine Spur vorhanden; erhalten ist der Name „Burgleiten“.

Anzeige

Ein anderer Zeitbezug ist das Jahr 1633. Damals wurde Pattigham im Dekanat Eberschwang als Filialkirche der Pfarre Hohenzell erwähnt. Diese Nennung beschreibt einen kirchlichen Zusammenhang und ergänzt die Burgüberlieferung um einen anderen Aspekt der Ortsgeschichte. Für die zeitliche Orientierung lassen sich die Daten ihren Themen zuordnen: 1360 beziehungsweise 1380 betrifft den unsicher datierten Neubau der Burg, 1633 die Erwähnung Pattighams als Filialkirche. So stehen zwei unterschiedliche historische Bezüge nebeneinander: eine nicht mehr sichtbare Burganlage mit offenem Baudatum und eine genau datierte kirchliche Erwähnung. Wenn Sie Pattighams Vergangenheit einordnen möchten, lohnt sich gerade dieser Unterschied zwischen baulicher Überlieferung und kirchlicher Nennung.

Weitere Reiseziele entdecken: Kirchdorf Am Inn, Sankt Marienkirchen am Hausruck, Senftenbach, Waldzell, Utzenaich, Gurten, Sankt Georgen Bei Obernberg Am Inn, Eitzing.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ried Im Innkreis.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.