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Antiesenhofen: Natur und Geschichte entdecken

Unterkünfte in Antiesenhofen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Antiesenhofen bietet zwei klare Anknüpfungspunkte für die Reiseplanung: den Naturraum am Unteren Inn und eine örtliche Kirchen- und Wallfahrtsgeschichte. Im Naturschutzgebiet stehen Vogelwelt, Wanderwege über Dämme und durch Auwälder im Mittelpunkt. Pfarrkirche, Bründlkapelle und Pilgerstempelstelle ergänzen die Auswahl um historische und spirituelle Themen. Wenn Sie ein Hotel suchen, können Sie vorab entscheiden, ob Natur, Wandern und Radfahren oder Bau- und Wallfahrtsgeschichte Ihren Aufenthalt prägen soll.

Naturraum am Unteren Inn

Das Naturschutzgebiet Unterer Inn bei Antiesenhofen wird jährlich von 296 Vogelarten besucht; einige Vogelarten sind dort heimisch. Die jährliche Artenzahl und die heimischen Arten geben zwei unterschiedliche Perspektiven auf die Vogelwelt des Schutzgebiets. Kilometerlange Wanderwege führen über die Dämme und durch die Auwälder. So werden beim Wandern sowohl die Dämme als auch die Auwälder Teil des Wegverlaufs.

Radfahrer können das Naturschutzgebiet entlang des Inntalradwegs erkunden. Für die Reiseplanung ergibt sich damit eine einfache Unterscheidung: Die kilometerlangen Wege sind als Wanderwege beschrieben, während der Inntalradweg eine Möglichkeit bietet, das Gebiet mit dem Fahrrad zu erkunden. Je nachdem, ob Sie lieber wandern oder Rad fahren, stehen unterschiedliche Fortbewegungsarten für die Naturerfahrung im Vordergrund.

Kirchen und Wallfahrtsgeschichte

Eine Kirche in Antiesenhofen wurde 1084 urkundlich genannt. Die Pfarrkirche ist dem heiligen Ägidius geweiht und ein gotischer Kirchenbau mit romanischem Kern; errichtet wurde sie im dritten Viertel des 15. Jahrhunderts. Für Architekturinteressierte ist die Verbindung von gotischem Bau und romanischem Kern ein präziser Anhaltspunkt, um die Kirche einzuordnen. Die frühe urkundliche Nennung ergänzt diesen baulichen Blick um einen historischen Zeitanker.

In Viehausen liegt die Bründlkapelle, auch s´Bründl genannt. Die heutige Kapelle wurde erweitert und am 30. Mai 1851 feierlich eingeweiht. Unter der Kapelle verläuft die Bründlquelle, auch Augen-Bründl genannt; sie entspringt unterhalb davon. Kapelle und Quelle lassen sich so gemeinsam in den Blick nehmen: Die Bezeichnungen benennen unterschiedliche Dinge, die Wallfahrtskapelle und die darunter verlaufende Quelle.

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Am Gemeindeamt in Antiesenhofen gibt es eine Pilgerstempelstelle des VIA-NOVA-Pilgerwegs. Die Bründlkapelle ist selbst eine Wallfahrtskapelle; am Gemeindeamt befindet sich ein Stempelpunkt des benannten Pilgerwegs. Für die Reiseplanung können Sie diese unterschiedlichen Anknüpfungen auseinanderhalten: Hier steht eine Kapelle im Mittelpunkt, dort der Pilgerweg mit seiner Stempelstelle.

Radfahren und Routenwahl

Der Antiesen-Radweg verläuft über asphaltierte oder gut befestigte Radwege, Nebenstraßen und Güterwege. Im Hausruckgebiet gibt es leichte Steigungen, und die Strecke ist für alle Fahrräder geeignet. Prüfen Sie vor der Fahrt die Bedingungen. Zusammen mit der Möglichkeit, das Naturschutzgebiet Unterer Inn entlang des Inntalradwegs zu erkunden, bieten diese Angaben verschiedene Anhaltspunkte für Radreisende: beim einen steht das Gebiet als Ziel der Erkundung im Vordergrund, beim anderen die Beschaffenheit der Strecke.

Weitere Reiseziele entdecken: Andrichsfurt, Tumeltsham, Lohnsburg Am Kobernaußerwald, Sankt Marienkirchen am Hausruck, Neuhofen Im Innkreis, Senftenbach, Moosham, Kirchheim Im Innkreis.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ried Im Innkreis.

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