Raabs an der Thaya: Burg, Thaya und Geschichte
Unterkünfte in Raabs An Der Thaya
Raabs an der Thaya lässt sich nach unterschiedlichen Interessen planen: Im Mittelpunkt stehen eine Burg am Zusammenfluss zweier Flüsse, historische Zeugnisse, Wege und Angebote am Wasser. Für Ihren Aufenthalt können Sie daher Bau- und Ortsgeschichte, eine Wanderung oder eine Aktivität auf der Thaya als unterschiedliche Schwerpunkte betrachten. Der Zusammenfluss und die historischen Bauwerke geben dabei zwei klare Bezugspunkte.
Burg und Stadtgeschichte
Die Burg Raabs an der Thaya steht am Zusammenfluss der Mährischen und der Deutschen Thaya und zählt zu den frühesten im Gebiet des heutigen Österreich errichteten Steinburgen. Derselbe Zusammenfluss markiert den Start- und Endpunkt des Wichtelweges. Der Familienweg führt über fünf Stationen zum Ausprobieren und verbindet so eine familienorientierte Route mit einem charakteristischen Landschaftspunkt.
Auch die Stadtmauer prägt das historische Bild von Raabs: Sie ist heute noch fast vollständig erhalten. Der Rundturm Raikahof ist ein Eckturm der Mauer, die Ende des 15. Jahrhunderts erbaut wurde. In der Pfarrkirche zeigt der älteste Teil spätromanische Formen des 13. Jahrhunderts. Im Kirchturm befindet sich Österreichs älteste Glocke mit figuralen Darstellungen aus dem Jahr 1343. Die Allerheiligenkirche wurde 1511 erbaut und ist seit 1971 wieder als Kirche geweiht. Im Haus der Schneider-Bäckerei sind seit mehr als 400 Jahren Bäcker tätig. Zusammen ergeben diese Zeugnisse einen weiten zeitlichen Bogen – von mittelalterlichen Bauformen bis zu einer über Jahrhunderte fortgeführten Bäckereitätigkeit.
Museen mit unterschiedlichen Schwerpunkten
Das Grenzlandmuseum zeigt jungsteinzeitliche Steinbeile, archäologische Funde, mittelalterliche Artefakte und landwirtschaftliche Geräte. Außerdem vermittelt es Wissen über den Ackerbau an der Thaya. Das Puppenmuseum in Raabs an der Thaya umfasst mehr als 3.000 Ausstellungsstücke und bietet eine Zeitreise vom Biedermeier bis in die 1960er-Jahre. So stehen im Grenzlandmuseum Funde und Landwirtschaft im Mittelpunkt, während das Puppenmuseum seine Sammlung in eine eigene historische Zeitspanne einordnet.
Wandern in Raabs an der Thaya
Im Gemeindegebiet gibt es 80 Kilometer gut markierte und gepflegte Wanderwege. Die Thayarunde wird von der Stadtgemeinde als landschaftlich schön beschrieben; ihr flaches Höhenprofil gilt dort als besonders geeignet für Familien mit Kindern und Menschen ab 50 Jahren. Damit lässt sich zwischen einem größeren Wegenetz und einer Runde wählen, deren flaches Profil ausdrücklich hervorgehoben wird.
Thaya, Ruine und Vitalbad
Bei günstigem Wasserstand kann die Thaya unter Einhaltung des Natur- und Umweltschutzes mit Wanderkanus befahren werden. Die Kanuroute von Raabs über Kollmitz nach Eibenstein ist etwa 13 Kilometer lang. Da die Befahrbarkeit an günstige Wasserstände gebunden ist, sollten Sie vor der Abfahrt Wasserstand und geltende Beschränkungen prüfen. Die Ruine Kollmitz liegt auf einem spornartigen Felsen am linken Ufer, der von der Thaya umflossen wird. Sie wurde zur Grenzverteidigung gegen Böhmen errichtet.
Das Thayatal Vitalbad bietet ein Sportbecken, ein Erlebnis- und Relaxbecken sowie eine eigene Kinderwasserwelt mit Rutsche und Kinderbecken. Mehrere Saunen und ein Dampfbad befinden sich direkt an der Thaya. Prüfen Sie vor Ihrem Besuch die aktuellen Angaben zu den Einrichtungen.
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