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Staasdorf – Kapelle, Bildstock und Ortsgeschichte

Unterkünfte in Staasdorf

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Staasdorf verbindet frühe Ortsgeschichte mit sakralen Bauwerken, einem modernen Bildstock und konkreten Bezügen zum Tullnerfeld. Die örtlichen Bezugspunkte reichen von archäologischen Funden bis zu einer Laufrunde und einem Werktagsangebot für das Mittagessen.

Ortsgeschichte und Landschaft

Archäologische Funde in Staasdorf deuten auf eine Ansiedlung in der Antike hin. Eine Urkunde König Rudolfs I. erwähnt den Ort unter dem Namen „Steurdorf“. Damit stehen zwei unterschiedliche historische Bezüge nebeneinander: archäologische Hinweise auf eine frühe Besiedlung und eine schriftliche Erwähnung mit einem früheren Ortsnamen. Auch ein Bachname verweist auf die Geschichte des Orts: Der heute Kleine Tulln genannte Bach hieß früher Staasbach und floss bis zum Ende des 19. Jahrhunderts durch Staasdorf.

Klein Staasdorf liegt am Rand des Tullnerfeldes, am Flachberg und grenzt an die Ausläufer des Wienerwaldes. In dieser Landschaftslage treffen der Bezug zum Tullnerfeld, der Flachberg und die Wienerwald-Ausläufer zusammen.

Kapelle und Bildstock

Die spätbarocke Kapelle in Staasdorf wurde 1739 für den örtlichen Gottesdienst errichtet und ist dem heiligen Eustachius geweiht. Baujahr, Zweck und Widmung geben dem Gebäude eine klare historische Einordnung. Wenn Sie sich auf Reisen für lokale Bau- und Religionsgeschichte interessieren, bietet die Kapelle einen konkreten Bezugspunkt. Ihre Widmung an Eustachius unterscheidet sie zugleich vom Bildstock der Heiligen Barbara.

Der moderne Bildstock der Heiligen Barbara steht auf einem kleinen Hügel unmittelbar westlich des Nordportals des Wienerwaldtunnels der HL-Bahn. Die Statue der Heiligen Barbara am Bildstock wurde 2011 bei der Barbarafeier eingeweiht. Die bunt bemalte Figur ist mit einem Turm dargestellt, der als Symbol für Wehr- und Standhaftigkeit im Glauben dient. So lassen sich der genaue Standort des Bildstocks und die religiöse Symbolik seiner Figur als zwei unterschiedliche Merkmale des Denkmals einordnen.

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Am Bildstock kreuzen sich der vom Flachberg herabführende Weg und ein Pilgerweg, der entlang des Südrands des Tullner Feldes zur Frauenhofner Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung führt. Die Wegbezüge haben unterschiedliche Orientierungspunkte: Der eine führt vom Flachberg herab, der andere verläuft am Südrand des Tullner Feldes und hat die Wallfahrtskirche zum Ziel.

Laufrunde und Mittagspause

Für eine Laufplanung ist die Staasdorf-Runde eine eigenständige Möglichkeit: Die große Laufrunde führt ins Tullnerfeld und ist 11,4 km lang. Sie unterscheidet sich in der beschriebenen Nutzung vom Pilgerweg am Bildstock, der zur Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung führt. Die Staasdorf-Runde ist damit eine konkrete Option, wenn Sie eine Laufrunde in Ihre Reiseplanung aufnehmen möchten.

Im Tullnerfelderhof in Staasdorf werden 2026 montags bis freitags drei frisch gekochte Mittagsmenüs angeboten. Für die Planung einer Mittagspause ist der Wochentag daher ein konkreter Punkt: Das Angebot gilt an Werktagen, nicht am Wochenende. Wenn Sie den Mittagstisch fest einplanen, prüfen Sie vor Ihrem Besuch das aktuelle Menüangebot.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Tulln An Der Donau.

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