Kasten Bei Böheimkirchen
Unterkünfte in Kasten Bei Böheimkirchen
Kasten Bei Böheimkirchen liegt in den sanften Hügeln des Voralpenlands am Fuß des Hegerbergs. Markierte Wanderwege rund um den Hegerberg, Kulturgeschichte und örtliche Freizeitangebote prägen unterschiedliche Seiten des Ortes. Für Ihre Planung lohnt sich ein Blick auf die konkreten Merkmale der Wege: Sie reichen von einer Tour mit ausgewiesener Länge und Höhenmetern bis zu Routen, deren Verlauf an Kirchen- und Ortsgeschichte anknüpft.
Wandern rund um den Hegerberg
Der Kastner Elsbeerweg ist eine mittelschwere Wandertour mit 10,80 Kilometern Länge und 366 Höhenmetern Aufstieg. Er führt durch Wälder und über Wiesen auf den Hegerberg. Einige Elsbeerbäume säumen den etwa fünf Kilometer langen Abschnitt zum Johann Enzinger-Schutzhaus. So verbindet die Route Landschaft und den regionalen Bezug, den ihr Name aufgreift.
Auch der mittelschwere Fahrafelder Kirchenweg führt zum Hegerberg, beginnt jedoch bei der Pfarrkirche Kasten. Der Weg verläuft über Wald- und Wiesenpfade abseits von Siedlungen und Straßen. Zugleich folgt er der Trasse der II. Wiener Hochquellwasserleitung und führt bei Hummelberg an einem restaurierten Presskeller sowie einem typischen Dörrhaus vorbei. Im Vergleich zum Elsbeerweg stehen hier der Ausgangspunkt an der Kirche und die Wegstationen mit ihrem Kulturerbe besonders im Vordergrund.
Der gemeindliche Schritteweg führt an der Sportanlage, dem Spielplatz, dem Fußballplatz, dem Beachvolleyballplatz, der Kirche und dem Friedhof vorbei. Damit gehören sowohl Freizeit- und Sportorte als auch kirchliche und örtliche Bezugspunkte zu den genannten Stationen. Die Route bietet einen anderen Blick auf Kasten als die Wanderungen, deren Verlauf zum Hegerberg führt.
Der Spielplatz grenzt direkt an den Sportplatz mit Fußball- und Basketballfeld sowie an den Beachvolleyballplatz. Zu den Spielgeräten zählen zwei Rutschen, ein Flying Fox, eine Röhre durch einen Erdhügel und Schaukeln. Weitere Geräte dienen dem Üben von Balance und Geschicklichkeit.
Kirche und Ortsgeschichte
Kasten dürfte im 11. Jahrhundert als Kirchensiedlung entstanden sein. Im Jahr 1265 erhielt der Ort eine eigene Pfarre. Die katholische Pfarrkirche hl. Mauritius in Kasten steht per Verordnung unter Denkmalschutz. Als Ausgangspunkt des Fahrafelder Kirchenwegs bietet die Pfarrkirche zugleich einen Anknüpfungspunkt für einen Rundgang durch die Orts- und Kulturgeschichte.
Kulinarik und weitere Aktivitäten
Zur örtlichen Gastronomie gehören bodenständige Küche ebenso wie exquisite Speisen. Auch der Weinbau hat eine lange Geschichte: Im Tal von Kasten lässt er sich bis ins 17. Jahrhundert nachweisen, am Hummelberg sogar bis ins 18. Jahrhundert. Die zeitliche Einordnung unterscheidet somit zwischen dem Tal und dem Hummelberg. Wer sich für die kulturelle Prägung des Orts interessiert, findet hier eine Verbindung von Landschaft und regionaler Geschichte, die über die Kirchen- und Weggeschichte hinausgeht.
Reitsportinteressierte können in der Gemeinde Kasten ihrem Hobby nachgehen; auch Angler können dort ihrem Hobby nachgehen.
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