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Feistritz Am Wechsel: Wanderwege, Burg und Wehrkirche

Unterkünfte in Feistritz Am Wechsel

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Feistritz am Wechsel verbindet Waldspaziergänge und Wanderwege mit einer markanten Bau- und Kunstgeschichte. Auch der Feistritztal-Radweg führt durch den Ort. Wenn Sie ein Hotel in Feistritz am Wechsel suchen, bieten diese unterschiedlichen Themen einen konkreten Ausgangspunkt für die Wahl Ihres Reiseziels.

Waldlehrpfad und Wanderwege

Der Waldlehrpfad Feistritz am Wechsel ist ein gut beschilderter Waldspaziergang. Schautafeln, Bänke, Aussichtsplätze und eine Erholungsoase prägen den Weg. Die Ausstattung verbindet den Spaziergang mit Möglichkeiten zum Verweilen und zum Blick in die Umgebung; die Schautafeln setzen dabei einen eigenen Akzent.

Parkmöglichkeiten für den Waldlehrpfad gibt es am Dorfplatz oder direkt beim Ausgangspunkt an der Erholungsoase. Dieser liegt in Richtung Dorfgraben: Sie fahren vorbei am Friedhof und biegen bei der ersten Brücke rechts hinauf. Da sich die Parkmöglichkeiten ändern können, prüfen Sie die Situation vor Ihrem Besuch.

Daneben führen gut markierte Wanderwege auf die Höhen der Umgebung und eröffnen Fernblicke auf Rax, Schneeberg und Hohe Wand. So stehen unterschiedliche Wandererlebnisse zur Wahl: Beim Waldlehrpfad gehören Schautafeln und Rastmöglichkeiten zum Charakter des Spaziergangs, während bei den Wegen auf die Höhen die Aussicht auf die drei genannten Berglandschaften im Mittelpunkt steht.

Burg, Kirche und historische Spuren

Die Katholische Pfarrkirche St. Ulrich ist ein steil aufragender gotischer Wehrkirchenbau des frühen 14. Jahrhunderts. Von der mittelalterlichen Wehrmauer sind der Norden, Osten und Süden erhalten; im Westen schließt sie an die neugotische Portalvorhalle an. In der Kirche wurde eine Wandmalerei aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts freigelegt. Kirche, Wehrmauer und Malerei veranschaulichen unterschiedliche Aspekte des historischen Ensembles.

Die Burg Feistritz am Wechsel umfasst einen arkadengeschmückten grünen Burghof, einen hochgewölbten Rittersaal, eine Burgkapelle, eine Bibliothek, gotische Stuben und einen waldumsäumten Schlosspark. Heute dient die Burg als Tagungszentrum und als Veranstaltungsort für Musikfestivals. Architektur und heutige kulturelle Nutzung geben dem Ort zwei verschiedene historische und gegenwärtige Bezugspunkte.

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Auf dem Kirchenplatz erinnert die barocke Mariensäule an eine Pestepidemie; sie stammt aus dem Jahr 1713. Die Statue Maria Immaculata steht auf einer hohen toskanischen Säule, an deren Postament Reliefs der Heiligen Rosalia, Sebastian und Rochus angebracht sind. Die Figur des heiligen Johannes von Nepomuk steht direkt an der Straße zur Burgauffahrt. Sie hält ein Kruzifix und eine Palme, die als Sinnbilder des Sieges gelten.

Auch zwei weitere Bauwerke lassen sich zeitlich einordnen: Im Dorfgraben wurde 1892 für Louise Vecseghy, die jung verstorbene Geliebte von Fürst Josef Maria Ludwig von Sulkowski, ein neugotisches Mausoleum errichtet. Der wehrhafte Thurnhof stammt aus derselben Zeit wie der gotische Umbau von Burg und Kirche im 15. Jahrhundert.

Mit dem Rad durch das Feistritztal

Der Feistritztal-Radweg führt durch Feistritz am Wechsel, Kirchberg am Wechsel und Otterthal bis nach Trattenbach. Er verläuft abseits der Straßen auf einem gesicherten Radweg und ist aufgrund seiner Länge und Höhenunterschiede besonders für Familien mit Kindern geeignet. Damit unterscheidet sich die Radroute von den örtlichen Wanderwegen durch ihre Verbindung mehrerer genannter Orte und ihr eigenes Streckenprofil.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Neunkirchen.

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