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Strasshof an der Nordbahn: Eisenbahn- und Ortsgeschichte

Unterkünfte in Strasshof An Der Nordbahn

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Strasshof an der Nordbahn eignet sich für Reisende, die ihren Aufenthalt mit Eisenbahn- und Ortsgeschichte verbinden möchten. Das Eisenbahnmuseum „Das Heizhaus“, die Dauerausstellung im Heimatmuseum „Kulturhaus Strasshof“, mehrere Erinnerungsorte und die „Stolze Föhre“ eröffnen unterschiedliche Zugänge zum Ort. Wenn Sie ein Hotel suchen, hilft es, zuerst den Schwerpunkt Ihrer Reise zu bestimmen: Interessieren Sie sich besonders für historische Bahnfahrzeuge, für die Entwicklung Strasshofs, für Gedenkorte oder für eine Radroute? Diese Themen geben der Planung einen konkreten Rahmen und lassen sich nach Ihren Interessen gewichten.

Eisenbahngeschichte im „Heizhaus“

Das Eisenbahnmuseum „Das Heizhaus“ präsentiert zahlreiche alte Dampflokomotiven und Eisenbahnwagen. Zum Museum gehört außerdem eine voll funktionsfähige Remise. Damit umfasst der Eisenbahnschwerpunkt sowohl historische Fahrzeuge als auch ein funktionsfähiges Bahnbauwerk. Für Gäste, deren Reiseinteresse vor allem der Eisenbahn gilt, ist das ein prägnanter Ausgangspunkt für die Aufenthaltsplanung: Die Sammlung verbindet Lokomotiven und Wagen mit einer weiteren Facette der Eisenbahngeschichte.

Ortsgeschichte und Gedenken

Die Dauerausstellung „Unser Strasshof – Gestern Heute Morgen“ im Heimatmuseum „Kulturhaus Strasshof“ dokumentiert die historische Entwicklung des Ortes. Sie behandelt auch die Geschichte der örtlichen Feuerwehr. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Geschichte der Opfer des NS-Regimes in den sieben Zwangsarbeiterlagern, die sich zwischen 1941 und 1945 im Ort befanden. So umfasst die Ortsgeschichte unterschiedliche Themen: die Entwicklung der Gemeinde, die Feuerwehrgeschichte und das Gedenken an die Opfer des NS-Regimes. Ein eigenes Erinnerungsmal erinnert an das ehemalige NS-Durchgangslager in Strasshof.

Baugeschichte und lokale Erinnerungszeichen

Auch die denkmalgeschützte Pfarrkirche hl. Antonius bietet einen konkreten Anknüpfungspunkt für die Beschäftigung mit der Ortsgeschichte. Sie wurde von 1923 bis 1925 nach Plänen des Wiener Dombaumeisters August Kirstein erbaut. Bauzeit und Architektenzuschreibung geben der Kirche einen klar umrissenen historischen Bezug. Eine andere Art lokaler Erinnerung steht beim Fliegermarterl im Mittelpunkt: Es erinnert an die glückliche Notlandung eines Flugzeugs an dieser Stelle am 10. Juni 1912. So können Sie zwischen einem Bauwerk mit benannter Entstehungsgeschichte und einem Gedenkzeichen zu einem einzelnen Ereignis unterscheiden.

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Landschaft, Radroute und Anreise

Die „Stolze Föhre“ verbindet Natur- und Landschaftsgeschichte. Sie ist eine Schwarzföhre aus einer Aufforstung, die Kaiserin Maria Theresia vor über 220 Jahren zum Schutz des Marchfelds vor Flugsand anlegen ließ. Seit dem 6. März 1968 steht der Baum unter Naturschutz. Hier treffen also eine historische Maßnahme zum Schutz des Marchfelds und ein genau datierter Schutzstatus zusammen. Auch das Radfahren eröffnet einen anderen Blick auf den Ort: Der Erlebnis-Radweg „Dampfross und Drahtesel“ wurde 2010 über Großengersdorf und Bockfließ durch Strasshof bis nach Deutsch-Wagram verlängert. Die genannten Orte und der historische Verlängerungszeitpunkt ordnen Strasshof in den beschriebenen Streckenverlauf ein.

Für die Anreise verkehrt die Buslinie 521 zwischen Deutsch-Wagram, Strasshof und Gänserndorf. Prüfen Sie vor der Fahrt den aktuellen Fahrplan. Bei der Wahl eines Hotels können Sie Ihre Suche an dem Thema ausrichten, das für Ihren Aufenthalt im Vordergrund steht: Eisenbahngeschichte, Ortsgeschichte, Gedenken oder Radfahren.

Weitere Reiseziele entdecken: Prottes, Angern an der March, Palterndorf-Dobermannsdorf, Ebenthal, Untersiebenbrunn, Gänserndorf, Dürnkrut, Zistersdorf

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Gänserndorf.