Petronell-Carnuntum entdecken
Unterkünfte in Petronell-Carnuntum
In Petronell-Carnuntum treffen Zeugnisse des antiken Carnuntum auf mittelalterliche Baugeschichte und die Landschaft der Petroneller Au. Für Ihre Reiseplanung können Sie unterschiedliche Schwerpunkte setzen: die wiedererrichtete römische Stadt, archäologische Bauwerke und Museumsfunde, Rundwege durch den Ort oder Natur und Gewässer.
Römisches Stadtviertel und antike Bauwerke
Das Römische Stadtviertel ist ein am Originalstandort wiedererrichteter Teil eines römischen Stadtviertels. Ein Besuch eröffnet einen Einblick in das antike Carnuntum im frühen 4. Jahrhundert. Das Amphitheater der Zivilstadt ergänzt den Blick auf die römische Vergangenheit: Es wurde Ende des 2. Jahrhunderts n. Chr. außerhalb der antiken Stadtmauern errichtet und bot etwa 13.000 Menschen Platz. Vom Römischen Stadtviertel erreichen Sie das Amphitheater in ungefähr zehn Minuten zu Fuß. Damit lassen sich die beiden archäologischen Orte bei der Tagesplanung als eigene Stationen berücksichtigen.
Heidentor und Museum Auxiliarkastell
Das Heidentor war einst ein Quadrifrons: ein Monument mit doppelten Durchgängen über vier Pfeilern. Der architektonische Begriff beschreibt seine charakteristische Anlage; die historische Einordnung bleibt dabei von der heutigen Erscheinung des Bauwerks zu unterscheiden.
Im Museum Auxiliarkastell sind Funde aus dem Auxiliarkastell und seinem südlichen Vorfeld ausgestellt. Zahlreiche informative Texttafeln erläutern die Funktion des Kastells und das Leben dort. Beim Museum wurde außerdem das Kreuzungsbauwerk einer Trinkwasserleitung mit einem Hauptabwasserkanal des Reiterlagers ausgegraben und in einem eigenen Schutzbau konserviert. Das konservierte Bauwerk ist öffentlich zugänglich; prüfen Sie vor Ihrem Besuch die aktuellen Besuchsdetails.
Rundkapelle und weitere Baugeschichte
Die Rundkapelle, auch Johanneskapelle genannt, zählt zu den ältesten und wertvollsten romanischen Bauten Österreichs. Sie stammt aus der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts und ist als Quaderbau ausgeführt. An der Pfarrkirche kam im 15. Jahrhundert ein gotisches Seitenschiff hinzu, die sogenannte Florianikapelle. Schloss Petronell-Carnuntum ergänzt diese zeitliche Orientierung: Sein Bau begann im 11. Jahrhundert.
Rundwege und Spaziergänge unterscheiden
Der Große Rundweg beginnt beim Archäologischen Park Carnuntum und führt zu allen 26 Sehenswürdigkeiten. Der Kleine Rundweg startet ebenfalls dort, führt durch Petronell-Carnuntum bis zum Heidentor und anschließend zurück. Damit unterscheiden sich die beiden Rundwege in ihren beschriebenen Zielen: Der Große umfasst die Sehenswürdigkeiten, während die Kleine Runde den Weg durch den Ort zum Heidentor und zurück nimmt.
Der Ortsspaziergang Petronell-Carnuntum ist eine leichte Wanderung über 2,72 Kilometer, dauert etwa 30 Minuten und beginnt und endet am Parkplatz der Römerstadt Carnuntum. Über die Smartphone-App „Ortsspaziergänge“ können Sie dabei Geschichten über die einst pulsierende römische Metropole Carnuntum hören. Die Angaben zu Distanz und Dauer bieten eine konkrete Orientierung für diesen Spaziergang; die beiden Rundwege sind dagegen über ihre jeweiligen Strecken und Ziele beschrieben.
Petroneller Au und Besucherparkplätze
Seit 2016 unterstehen 260 Hektar der Petroneller Au der Nationalparkverwaltung des Nationalparks Donau-Auen. Die Au weist ein ausgedehntes Netz von Altarmen und periodisch wasserführenden Gräben auf. Bei höheren Wasserständen sind einige davon teilweise direkt mit der Donau verbunden. Der Petroneller Wanderweg beginnt am Besucherparkplatz am Ende der Langen Gasse, der als „Parkplatz für Auwaldbesucher“ ausgewiesen ist.
An allen Standorten der Römerstadt Carnuntum gibt es einen eigenen kostenlosen Besucherparkplatz unmittelbar neben dem jeweiligen Eingang. Da sich Parkregelungen ändern können, prüfen Sie diese vor der Anreise.
Weitere Reiseziele entdecken: Bruck An Der Leitha, Höflein Bei Bruck An Der Leitha, Hainburg An Der Donau, Bad Deutsch-Altenburg, Gallbrunn, Göttlesbrunn-Arbesthal, Haslau-Maria Ellend, Wildungsmauer.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bruck An Der Leitha.