Weißenstein: Pleschwand, Kirchen und Skulpturenstraße
Unterkünfte in Weißenstein
Die helle Felswand Pleschwand ragt über Weißenstein auf und gab der Gemeinde ihren Namen. Zusammen mit historischen Kirchen, Schloss Kellerberg und der Skulpturenstraße bietet sie einen konkreten Einstieg in die Landschaft und Kultur des Ortes. Auch für Tage im Freien gibt es unterschiedliche Anknüpfungspunkte: Der Drauradweg verläuft durch Weißenstein, Wanderwege liegen in den umliegenden Bergen. Wenn Sie ein Hotel in Weißenstein suchen, können Sie Ihren Aufenthalt zunächst nach dem gewünschten Schwerpunkt ausrichten.
Pleschwand und Skulpturenstraße
Die markante, helle Pleschwand ist mehr als ein Namensgeber: Sie prägt den landschaftlichen Charakter Weißensteins. Einen anderen Blick auf die Umgebung bietet die Skulpturenstraße. Sie beginnt am Drauradweg R 1 in der Marktgemeinde Weißenstein, führt durch das Krastal bis zum Ossiacher See und umfasst 15 Standorte. Damit ist sie eine Kulturroute mit mehreren Stationen und einem Verlauf, der über Weißenstein hinausreicht. Für die Reiseplanung ist das ein anderer Maßstab als der Besuch eines einzelnen Bauwerks: Sie können Kunst im Rahmen einer längeren Route betrachten und den Wegverlauf als eigenen Schwerpunkt einordnen.
Kirchengeschichte in Weißenstein
Die Pfarrkirche Weißenstein wurde 1149 erstmals urkundlich erwähnt. Nach ihrer Zerstörung durch Erdbeben wurde sie 1460 im gotischen Stil neu erbaut. Diese Jahreszahlen bezeichnen unterschiedliche Bezugspunkte der Kirchengeschichte: die erste urkundliche Erwähnung und den gotischen Neubau. Zur Ausstattung gehören Wandgemälde am Chor aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Im Langhaus befindet sich außerdem eine seltene Darstellung der Zehn Gebote aus dem Jahr 1542. Die Datierungen lenken den Blick sowohl auf die Baugeschichte als auch auf die künstlerischen Details der Kirche, ohne dass alle diese Elemente aus derselben Zeit stammen.
Weitere Bauwerke in Lansach und Kellerberg
Auch außerhalb der Pfarrkirche gibt es benannte Bauwerke mit eigenständigen Merkmalen. Die Filialkirche hl. Gotthart in Lansach steht unter Denkmalschutz. Das gilt ebenso für die katholische Pfarrkirche hl. Ulrich in Kellerberg. Schloss Kellerberg ergänzt diese Auswahl um profane Baugeschichte: Die heutige Anlage stammt aus dem 16. Jahrhundert. Beschrieben wird sie als wuchtiger dreigeschoßiger Vierkanter mit zwei diagonal gestellten Rundtürmen. Die Form verbindet einen klar umrissenen Baukörper mit zwei markanten Turmelementen. In Kellerberg gibt es außerdem eine Labestation.
Radfahren und Wandern als unterschiedliche Schwerpunkte
Für Aktivitäten im Freien unterscheiden sich die Angaben vor allem durch ihre räumliche Form. Der Drauradweg verläuft durch Weißenstein; in den umliegenden Bergen gibt es abwechslungsreiche Wanderwege. Wer sich am Radfahren orientiert, kann den Verlauf des Radwegs durch den Ort als Bezugspunkt nehmen. Für Wanderungen stehen dagegen Wege in der Berglandschaft im Mittelpunkt. Die genannten Angebote geben damit eine sachliche Grundlage, um den Charakter der Reise zu bestimmen, ohne eine bestimmte Dauer oder Schwierigkeit vorauszusetzen.
Kulturinteressierte können Weißenstein über die Skulpturenstraße, die Kirchen und die historischen Bauwerke einordnen. Wer lieber Zeit im Freien verbringt, findet mit Radweg und Wanderwegen andere Ansatzpunkte. Diese Unterscheidung hilft bei der Wahl des Reiseziels und bei der Planung des Aufenthalts.
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