Sankt Jakob Im Rosental: Kirchen, Drau-Radweg und Winterwege
Unterkünfte in Sankt Jakob Im Rosental
Sankt Jakob im Rosental liegt eingebettet zwischen der Bergkette der Karawanken und dem Drau-Stausee; Wälder gehören ebenfalls zur Landschaft. Für die Entscheidung, ob ein Aufenthalt zu Ihren Interessen passt, bietet der Ort unterschiedliche Themen: Radfahren entlang der Drau, Wander- und Winterwege sowie Kirchen- und Wallfahrtsgeschichte.
Radweg, Wanderwege und Drau-Stausee
Der 364 Kilometer lange Drau-Radweg führt durch St. Jakob im Rosental und durch verträumte Aulandschaften. Auch der Drau-Radweg R1 verläuft durch den Ort; er ist als Qualitätsradroute mit fünf Sternen ausgewiesen. Diese Angaben geben Radinteressierten sowohl einen Eindruck von der Länge des Drau-Radwegs als auch von der Qualitätsbezeichnung des R1.
Der Drau-Stausee bei St. Jakob im Rosental ist etwa zwölf Kilometer lang. Auf dem See kann man surfen oder mit Ruderbooten fahren. Damit stehen neben den Radwegen auch Aktivitäten auf dem Wasser im Blick. Die Gemeinde hat außerdem viele gut markierte Wanderwege sowie Winterwanderwege. Wälder gehören zu ihrer Landschaft und bilden einen weiteren Teil des Naturbilds, das die Wege begleitet.
Winteraktivitäten
Für winterliche Unternehmungen sind Spaziergänge und sportliche Angebote zu unterscheiden: Die Winterwanderwege ergänzen die Wanderwege, während sich das Leistungszentrum St. Jakob im Rosental dem Biathlon widmet. Biathlon zählt dort zu den Hauptaufgaben; zum Zentrum gehören außerdem ein Skilift und eine Langlaufloipe. Auf der Fini-Planai können kleine Kinder Ski fahren; dort gibt es einen Kleinschlepplift. Diese konkreten Angebote geben Ihnen verschiedene Anhaltspunkte, wenn Sie einen Aufenthalt mit Winterwandern, Langlauf oder Skifahren verbinden möchten.
Kirchen, Wallfahrt und Brauchtum
Die Wallfahrtskirche Maria Elend ist eine breitgelagerte spätgotische Hallenkirche aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts und enthält einen gotischen Flügelaltar. Die Wallfahrtstage finden Jahr für Jahr statt, besonders am 15. August, dem Großen Frauentag. So verbindet Maria Elend eine historische Kirche mit einem wiederkehrenden Wallfahrtstermin.
Eine Gehstunde südlich der Ortschaft Maria Elend liegen am steilen Berghang unter dem Felsen des Bergabsturzes zwei kleine Kapellen. Die ältere und kleinere stammt aus dem Jahr 1731, die größere aus dem Jahr 1751. Unterhalb der Bergkapellen befindet sich der Heilbrunnen, auch Christusquelle genannt; er wurde über einer heilkräftigen Quelle errichtet. Kirche, Kapellen und Brunnen bilden unterschiedliche historische und religiöse Bezugspunkte innerhalb der Gemeinde.
Auch die Pfarrkirche von St. Jakob im Rosental erzählt eine andere Baugeschichte: Nach dem Brand von 1972 wurde sie neu erbaut, während der spätgotische Chor erhalten blieb. Die Kirche besitzt Wandmalereien von Valentin Oman aus dem Jahr 1991. Im Vergleich dazu steht bei Maria Elend die spätgotische Hallenkirche im Mittelpunkt; in St. Jakob prägen Wiederaufbau und erhalten gebliebener Chor die Geschichte des Kirchengebäudes.
Lokales Brauchtum können Sie bei zahlreichen Kulturveranstaltungen und auf dem Wochenmarkt erleben. Damit reicht das kulturelle Angebot der Gemeinde von Kirchen und Wallfahrt bis zu Veranstaltungen und Marktgeschehen.
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