Teuchl: Aussicht und Bergbaugeschichte
Unterkünfte in Teuchl
Wenn Sie bei der Wahl eines Hotels auch die Umgebung Ihres Aufenthalts einbeziehen möchten, bietet Teuchl mehrere konkrete Themen für die Planung: den Gipfelraum der Teuchlspitz, eine Wanderroute zur Materle Lärche, eine Mountainbike-Tour sowie kirchliche Baugeschichte und Spuren des ehemaligen Silberbergbaus. Sie können überlegen, ob Aussicht und Natur, eine Radroute oder historische Bezüge für Ihre Reise wichtiger sind. Die Orte und Wege setzen dabei unterschiedliche Schwerpunkte.
Teuchlspitz: Aussicht, Wanderroute und Kapelle
Die Teuchlspitz ist ein einsamer Gipfel in der Kreuzeckgruppe und ein Aussichtsberg im Mölltal. Von dort bietet sich ein weitreichender Blick auf den Tauernhauptkamm, die Kreuzeckgruppe, die Reißeckgruppe und den Millstätter See; die Sicht hängt vom Wetter ab. Eine Teuchlspitz-Wanderroute führt über die Egger’s Au Alm zum Naturdenkmal „Materle Lärche“ auf 1.770 m, einer uralten Lärche. Damit stehen das Panorama und ein konkretes Naturdenkmal als unterschiedliche Anknüpfungspunkte für die Planung zur Wahl.
Die Teuchlspitz-Kapelle wurde Ende des 18. Jahrhunderts errichtet. Jedes Jahr findet am dritten Samstag im Juli an der Teuchlspitz eine Gipfelmesse mit der Bitte um den Wettersegen statt. Prüfen Sie den Termin vor Ihrer Reise vor Ort.
Mountainbike-Tour und Wanderziel
Die Mountainbike-Tour Teuchl (RE4) führt von Penk in die Teuchl und endet beim Gasthof Alpenheim. Im Vergleich zur Wanderroute zur Materle Lärche unterscheiden sich die beschriebenen Zielpunkte: Bei der Mountainbike-Tour ist es der Gasthof, bei der Wanderroute das Naturdenkmal auf 1.770 m. So lassen sich die benannten Touren nach Radfahren oder Wandern und ihren jeweiligen Zielen unterscheiden.
Kirche und Bergbaugeschichte
Die Pfarrkirche Teuchl ist eine kleine barocke Kirche in Hanglage. Ihr Neuaufbau begann 1746, nachdem die Vorgängerkapelle von 1650 abgetragen worden war; 1758 wurde der Neubau geweiht. Für die Teuchlspitz-Kapelle ist eine andere Bauzeit überliefert: Sie wurde Ende des 18. Jahrhunderts errichtet. Die Jahresfolge bei der Pfarrkirche und die Bauzeit der Gipfelkapelle geben zwei unterschiedliche historische Bezugspunkte.
Der Silberbergbau in der Teuchl ist im ältesten Raitbuch des Berggerichtsbezirkes Obervellach aus dem Jahr 1480 verzeichnet. Bis heute können Überreste von Häusern, sogenannte Tagverhaue und Halden des ehemaligen Bergbaus besichtigt werden. So stehen ein datierter schriftlicher Bezug und besichtigbare Überreste des früheren Bergbaus nebeneinander.
Anfahrt und Parken
Die Anfahrt nach Teuchl erfolgt über die B106 Mölltalbundesstraße. Auf Höhe des „Penker Wirt“ zweigt die Straße ab; anschließend führt die Strecke über eine rund 7 km lange asphaltierte Bergstraße. Die Straßenverhältnisse können saisonal variieren, daher ist es sinnvoll, die Bedingungen vor der Fahrt zu prüfen.
Oberhalb der Teuchler Kirche gibt es Parkmöglichkeiten am Straßenrand. Dort wird um rücksichtsvolles und platzsparendes Parken gebeten. Anfahrt und Parkhinweis sind damit zwei praktische Punkte, die Sie bei der Planung Ihres Aufenthalts berücksichtigen können.
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