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Sankt Peter in Holz: Teurnia und mittelalterliche Kirchenkunst

Unterkünfte in Sankt Peter in Holz

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In Sankt Peter in Holz liegt die archäologische Stadt Teurnia. Ein eigener historischer Schwerpunkt ist die Pfarrkirche St. Peter in Holz. Für Ihre Reiseplanung ergeben sich damit zwei unterschiedliche Themen: die römische und spätantike Stadtgeschichte sowie mittelalterliche Baukunst und Malerei. Die folgenden Details geben Ihnen Anhaltspunkte dafür, welcher Schwerpunkt Sie besonders interessiert.

Teurnia: Stadtgeschichte, Museum und archäologische Stationen

Im 5. und 6. Jahrhundert n. Chr. war Teurnia die befestigte Hauptstadt der Provinz Noricum und Bischofssitz. Die Bischofskirche ist in mächtigen Ruinen erhalten. Die Friedhofskirche besitzt einen Mosaikboden aus der Zeit um 500 n. Chr. Zusammen vermitteln diese Zeugnisse unterschiedliche Aspekte der spätantiken Stadt: ihre politische Bedeutung, ihre kirchliche Funktion und erhaltene Kunstwerke.

Das Römermuseum Teurnia zeigt Marmorbildwerke, Inschriften, Schmuck, Waffen und Münzen zur Gesellschaft, zum Alltagsleben und zur Kunst der Römer und Kelten. Die Sammlung spricht damit verschiedene Interessen an: von Bildwerken und Schriftzeugnissen bis zu Gegenständen aus unterschiedlichen Lebensbereichen. Das Museum bietet außerdem Workshops zu römischem Schmuck, Mosaikzeichnen und Juniorarchäologie an. Da sich die Verfügbarkeit einzelner Programmpunkte ändern kann, empfiehlt es sich, vor dem Besuch zu prüfen, welche Workshops aktuell stattfinden.

Auch am Holzer Berg lassen sich archäologische Merkmale unterscheiden. Der Holzer Berg bei Teurnia ist ein nach allen Seiten abfallender Hügel mit einer Wasserquelle. An der westlichen Zugangsstelle ist die spätantike Befestigungsmauer als mehr als zwei Meter hohe Erderhebung zu erkennen. Ein Legionszug über den Holzer Berg erschließt die einzelnen archäologischen Stationen von Teurnia. Im Freilichtmuseum von Teurnia umfasst ein Wohngebäude in seiner letzten Bauphase etwa 340 Quadratmeter Grundfläche. Die südliche Seitenkapelle der frühchristlichen Friedhofskirche von Teurnia ist durch einen Schutzbau überdacht.

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Weitere Hinweise auf das städtische Leben liefern Forum und Thermenanlage: Das Forum von Teurnia war der römische Marktplatz. Zur Thermenanlage gehörten Räume, die weitgehend mit Hypokausten, also Fußbodenheizungen, ausgestattet waren. Eine Bauinschrift aus St. Peter in Holz bezieht sich auf einen Tempel des keltischen Heilgottes Grannus, den die Römer mit Apollo gleichsetzten. Marktplatz, Badeanlage und Tempelbezug stehen so für unterschiedliche Seiten der antiken Stadt.

Mittelalterliche Kunst in der Pfarrkirche St. Peter in Holz

Die Pfarrkirche St. Peter in Holz wurde um 1060/1070 erstmals urkundlich erwähnt; der gotische Bau stammt aus der Zeit um 1400. An der Westfassade befindet sich eine Christophorusdarstellung aus dem frühen 15. Jahrhundert. Die Fresken über dem Eingang stammen aus der Zeit um 1430. Im Inneren wurden 1970 bedeutende mittelalterliche Wandmalereien freigelegt. Sie zeigen die Leidensgeschichte Christi, die Auferstehung der Seligen, ihren Zug zur Himmelsburg sowie Fragmente der Dorotheenlegende. Die Motive reichen damit von der Passionsgeschichte über Auferstehungsdarstellungen bis zu einer Heiligenlegende.

Für Ihre Reiseplanung stehen somit zwei verschiedene historische Schwerpunkte bereit: Teurnia eröffnet den Blick auf römische und spätantike Stadtgeschichte, während die Pfarrkirche Baugeschichte und mittelalterliche Bildkunst verbindet. Wenn Sie ein Hotel für Sankt Peter in Holz suchen, können diese Themen Ihnen helfen, den inhaltlichen Schwerpunkt Ihres Aufenthalts zu bestimmen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Lendorf.

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