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Entdecken Sie Maria Rain

Unterkünfte in Maria Rain

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Bei der Suche nach einem Hotel in Maria Rain kann die geplante Tagesgestaltung den Ausschlag geben: Die Wallfahrtskirche und religiöse Denkmäler setzen einen kulturellen Schwerpunkt, während Radwege, Wanderstrecken und Landschaftspunkte andere Seiten des Ortes zeigen. Überlegen Sie, ob Sie vor allem Baugeschichte, eine Route oder die Drau-Landschaft in Ihre Reiseplanung aufnehmen möchten.

Landschaft, Wasser und Ausblicke

Am Südabsturz des Sattnitz-Koglomerates zur Drau in Maria Rain liegt das Naturschauspiel „Ewiger Regen“. Durch den Austritt zahlreicher Sickerquellen entstanden dort beträchtliche Kalktuffbildungen und Rieselfluren. Wasser und geologischer Untergrund prägen so den Charakter dieses Naturmotivs: Die Quellen, Ablagerungen und Rieselfluren gehören gemeinsam zu seiner Besonderheit.

Auch die Drau bestimmt die Landschaft rund um Maria Rain. Bei Maria Rain wird der Fluss zum Ferlacher Stausee aufgestaut. Von der Kaiserhütte bietet sich ein Ausblick auf das Rosental und die Karawanken. Die Kaiserhütte wurde zu Ehren von Kaiser Franz Josef I. errichtet; der Kaiserhüttenweg ist ein Wanderweg in Maria Rain. Aussichtspunkt, Wanderweg und Flusslandschaft sind damit unterschiedliche Anknüpfungspunkte für eine Reise, die Natur und Bewegung verbinden soll.

Wallfahrtskirche und religiöse Baugeschichte

Die Pfarrkirche Maria Rain/Žihpolje ist eine 1729 erbaute barocke Wallfahrtskirche und liegt am Hemma-Pilger-Weg. Im Kern umfasst sie einen spätgotischen Vorgängerbau aus den Jahren 1445/56. Zum Kirchenbestand gehört außerdem ein mächtiger barocker Hochaltar aus dem Jahr 1694. Die Daten geben Einblick in unterschiedliche Entstehungsphasen: Vorgängerbau, Hochaltar und barocke Wallfahrtskirche haben jeweils ihren eigenen historischen Bezug.

Auch Bildstöcke und religiöse Bräuche gehören zur Kulturlandschaft. Das Plaschkreuz ist der vierte von fünf Giebelbildstöcken am Weg vom Bahnhof Maria Rain zur Wallfahrtskirche. Zugleich ist es eine Station der alljährlichen Fronleichnamsprozession. Beim Ounitschkreuz findet alljährlich die österliche Speisensegnung statt. Diese Orte stehen somit sowohl mit Wegen als auch mit wiederkehrenden religiösen Traditionen in Verbindung.

Weitere historische Kirchen liegen in der Umgebung. Wenige Kilometer östlich von Maria Rain steht die gotische Filialkirche St. Ulrich, die 1453 urkundlich als Filialkirche von Köttmannsdorf erwähnt wurde. Die Pfarrkirche Göltschach in Göltschach/Golšovo ist eine barocke Kirche des 18. Jahrhunderts, errichtet an der Stelle eines gotischen Vorgängerbaus. Laut Inschrift wurden ihr Turm und die nördliche Sakristei 1632 erbaut.

Das Danielskreuz ist ein reich bemalter Giebelbildstock mit begehbarer Nische und einem mit Holzschindeln gedeckten Kippwalmdach. Dort werden wiederholt Maiandachten gefeiert. Am Mittwoch vor Christi Himmelfahrt führt von dort eine Bittprozession zur Pfarrkirche in Göltschach. Architektur und religiöse Praxis lassen sich an diesem Ort gemeinsam betrachten, während die jährlichen Termine einen eigenen zeitlichen Bezug setzen.

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Radfahren und Wanderrouten planen

Für eine Radtour sind zwei Beziehungen wichtig: Der überregionale Radweg zwischen Ferlach und Klagenfurt führt direkt durch das Gemeindegebiet von Maria Rain. Über die Anbindungen von Maria Rain gelangen Sie außerdem direkt auf den Drauradweg. Die eine Angabe beschreibt den Verlauf durch das Gemeindegebiet, die andere den Anschluss an den Drauradweg.

Eine konkrete Walkingstrecke ist der „Hofstätter Wald“. Sie führt vom Gemeindeamt über den Radweg R7 und den Hofstätter Wald zur Wallfahrtskirche und zurück zum Gemeindeamt. Die Kirche ist damit ein Zielpunkt auf dem beschriebenen Weg, bevor die Strecke wieder beim Gemeindeamt endet. Der „Hollenburglauf“ nimmt einen anderen Verlauf: Von dort geht es über die Wallfahrtskirche, Untertöllern und Lambichl sowie den Abschnitt R7/Bahnstrecke zurück zum Gemeindeamt.

Für den Weg von der Wallfahrtskirche zur Bischof-Paulitsch-Kapelle nennt ein 2023 erschienener Ausflugsführer weniger als eine halbe Stunde zu Fuß. Die tatsächliche Gehzeit kann je nach Bedingungen variieren. Wenn diese Verbindung Teil Ihrer Planung ist, berücksichtigen Sie den angegebenen Zeitrahmen als Orientierung und prüfen Sie die Bedingungen vor dem Aufbruch.

Eine Überfahrt über die Drau

Eine regionale Tourismusseite führte die Valentinsfähre am 4. September 2026 als traditionelle Überfahrt mit der Zille von Glainach über die Drau nach Maria Rain. Prüfen Sie vor Ihrer Reise, ob die Überfahrt an Ihrem Termin angeboten wird.

Weitere Reiseziele entdecken: Sankt Martin Am Techelsberg, Reifnitz, Auen, Sekirn, Pörtschach Am Wörther See, Höflein, Plaschischen, Ferlach.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Klagenfurt-Land.

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