Zum Inhalt

Glödnitz: Wandern, Natur und Kultur

Unterkünfte in Glödnitz

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Glödnitz verbindet Wanderwege, Natur, kirchliche Baugeschichte und Badefreizeit. Wenn Sie ein Hotel für einen Aufenthalt in Glödnitz suchen, können diese Themen bei der Wahl des Reiseziels Orientierung geben. Der Waldwanderweg führt am Türkenmoos vorbei, der Rundweg Faillacher Kreuz bietet Aussichtspunkte auf den Ort und die Umgebung, und der Naturbadeteich ergänzt die Wanderziele um Bade- und Freizeitmöglichkeiten.

Wanderwege und Natur

Der Waldwanderweg beginnt an der Kirche in Glödnitz und führt am Naturschutzgebiet Türkenmoos vorbei. Das Türkenmoos liegt nordwestlich des Ortes Glödnitz auf einer Sattelverebnung in etwa 1.000 Metern Seehöhe und umfasst 19 Hektar. Seit 1986 steht es unter Naturschutz und weist seltene Hochmoorpflanzen auf.

Der Rundweg Faillacher Kreuz setzt einen anderen Akzent: Seine Aussichtspunkte bieten Blicke auf Glödnitz und die Umgebung. Für die Tourenwahl stehen damit unterschiedliche Schwerpunkte zur Wahl: beim Waldwanderweg das Naturschutzgebiet am Weg, beim Rundweg die Aussicht auf Ort und Landschaft.

Kirchenanlage und Ortsgeschichte

Am Standort der Pfarrkirche Glödnitz stiftete die heilige Hemma 1043 eine Michaelskapelle als erste Kirche. Die Kirchenanlage zählt zu den wenigen gut erhaltenen mittelalterlichen Wehrkirchen und ist täglich von 09:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

Der Karner Glödnitz ist ein spätgotischer dreigeschossiger Rundbau, der um 1500 entstand. Das Untergeschoss diente als Beinhaus, das mittlere Geschoss als Kapelle und das Obergeschoss für Wehrzwecke. Die drei Geschosse zeigen damit eine klare funktionale Gliederung, nicht nur eine mehrstöckige Form.

Im Amthof hatte der Amtmann seinen Sitz. Das Glödnitzamt war fast 400 Jahre lang für das Glödnitztal zuständig; zu seinen Aufgaben zählten die Einhebung von Abgaben und die Einteilung zur Robotarbeit. Neben der Kirchen- und Baugeschichte zählt damit auch die frühere Verwaltung des Glödnitztals zur Ortsgeschichte.

Das Görtschacherkreuz ist ein breiter Kapellenstock mit einem lebensgroßen Kruzifix und dürfte zumindest auf das 18. Jahrhundert zurückgehen. Am Bittmontag zieht bis heute eine Prozession von der Pfarrkirche Glödnitz zum Görtschacherkreuz. Wenn Sie die Prozession einplanen möchten, prüfen Sie den genauen Termin vor Ort.

Anzeige

Die zeitlichen Bezugspunkte unterscheiden sich deutlich: Die erste Michaelskapelle wurde 1043 gestiftet, der Karner entstand um 1500, und das Görtschacherkreuz dürfte zumindest auf das 18. Jahrhundert zurückgehen.

Baden und weitere Wegthemen

Der Naturbadeteich Glödnitz verbindet Badevergnügen mit zahlreichen Sport- und Freizeitmöglichkeiten. Das Wasser wird mithilfe eines natürlichen Regenerations- und Pflanzenfilterbereichs ohne chemische Zusätze gereinigt.

Im Gemeindegebiet von Glödnitz liegt in den Gurktaler Alpen die Hochebene Flattnitz auf rund 1.400 Metern Seehöhe. Im Gemeindegebiet verläuft auch der Almenwasserweg Flattnitz: Der etwa 7,5 Kilometer lange Wanderweg umfasst sieben Stationen zum Thema Wasser und weist eine geringe Steigung auf. Da sich Infrastruktur und Bedingungen ändern können, prüfen Sie vor dem Aufbruch aktuelle Hinweise.

Wasser erscheint damit in zwei unterschiedlichen Formen: Als Stationsinhalt prägt es den Almenwasserweg, während es am Naturbadeteich mit Baden und weiteren Freizeitmöglichkeiten verbunden ist.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Weitere Reiseziele entdecken:

Micheldorf, Friesach, Althofen, Lölling Graben, Kraig, Klein Sankt Paul, Treffling, Seebauer

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Sankt Veit An Der Glan.