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Wallern Im Burgenland entdecken

Unterkünfte in Wallern Im Burgenland

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wer ein Hotel in Wallern im Burgenland sucht, kann die Ortswahl an konkreten Themen ausrichten: Baugeschichte, Kunst im Ortsbild, das frühere Siedlungsgebiet „Altes Dorf“ oder den Bezug zum Radverkehr. Die folgenden Beispiele reichen von einem 1784 errichteten Glockenturm bis zur Fahrradbrücke über den Einserkanal.

Glockenturm und Ortsgeschichte

Der frei stehende Glockenturm wurde 1784 auf dem Hauptplatz von Wallern im Burgenland erbaut. Seine Grundfläche misst 4 × 4 Meter, seine Höhe beträgt etwa 12 Meter. Damit ist er ungefähr dreimal so hoch wie eine Grundseite breit. Aufgrund seiner Lage im Ort wird er den Ortswehrtürmen aus der Türkenzeit zugerechnet; von diesen sollen im Nordburgenland nur noch fünf erhalten sein. Das Baujahr und die Zuordnung zu den Ortswehrtürmen benennen unterschiedliche Aspekte: die Errichtung des Turms und seine historische Einordnung.

Kirche, Denkmäler und Kunst

Die Pfarrkirche zum heiligen Matthäus in Wallern im Burgenland wurde 1931/32 erbaut und 1932 konsekriert. Ein eigener Kirchenbau in Wallern wurde von 1730 bis 1732 errichtet. Die Mariensäule an der Hauptstraße entstand 1875 unter Pfarrer Johann Vayan und steht seit 2000 unter Denkmalschutz. Ebenfalls im Jahr 2000 fertigte Erich Unger das Mosaikbild des Gemeindewappens am Hauptplatz an. Bei diesen beiden Jahresangaben bezeichnet 2000 unterschiedliche Ereignisse: den Schutzstatus der Säule und die Anfertigung des Mosaiks.

Ein späterer Kunstbezug befindet sich vor dem Gemeindeamt: Dort wurde 2019 anlässlich der 750-Jahr-Feier von Wallern im Burgenland eine Statue mit Glasmalereien eingeweiht. Die Glasbilder zeigen Wallern im Burgenland sowie die Partnergemeinden Wallern an der Trattnach, Volary und Kapuvár. Damit stellen sie neben dem Heimatort auch drei benannte Partnergemeinden dar.

Das „Alte Dorf“

Der Name „Altes Dorf“ bezeichnet bis heute das Gebiet einer früheren Siedlung. Sie bestand aus etwa 40 Häusern und einem kleinen Kirchlein und lag ungefähr eine halbe Stunde südlich der heutigen Ortschaft. Anders als die einzelnen Denkmäler verweist das „Alte Dorf“ auf ein ganzes historisches Siedlungsgebiet; die ungefähre Lage unterscheidet es räumlich von den Bauwerken im Ort.

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Fahrradbrücke und regionale Bezüge

Die Baron Gustáv Berg Brücke führt als Fahrradbrücke über den Einserkanal und wurde am 25. Mai 2013 eröffnet. Sie liegt südlich des Ortsgebiets und hat eine Spannweite von 30 Metern. Sie soll Radfahrern als grenzüberschreitende Erweiterung des Radnetzes dienen. Damit steht bei der Brücke ihre vorgesehene Funktion für den Radverkehr im Vordergrund, anders als bei den historischen Bauwerken. Wallern wird außerdem als das „Südliche Tor“ zum Nationalpark bezeichnet; diese Charakterisierung ergänzt den Radbezug um eine Naturperspektive.

Auch ein lokaler Produktbezug gehört zu den Themen des Orts: Alles Gurke bietet frische Gurken direkt aus Wallern an. So reicht der Blick auf Wallern neben Baugeschichte, Kunst und Radverkehr bis zu einem konkreten Erzeugnis aus dem Ort.

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