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Marz: Landschaft, Radwege und Kulturerbe

Unterkünfte in Marz

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Marz liegt im Tal des Marzerbaches, in einer etwa 20 Kilometer breiten Mulde der Wulkaebene. Niedrige, teilweise bewaldete Hügel umgeben den Ort; das Rosaliengebirge prägt die Landschaft deutlich. Marz gehört zu den 13 Gemeinden des Naturparks Rosalia-Kogelberg. Für Besucher verbindet diese geografische Einordnung die Ebene mit bewaldeten Hügeln und dem markanten Gebirge.

Landschaft und Wege

Der Radwanderweg B30 „Koglweg“ ist 34 Kilometer lang und fast vollständig asphaltiert. Zugleich weist er besonders im Bereich des Marzer Kogels anspruchsvolle Abschnitte auf. Bei dieser Route sind also sowohl die Länge als auch die Abschnitte am Kogel wichtige Angaben: Der fast durchgehend asphaltierte Belag hebt den Hinweis auf die anspruchsvollen Passagen nicht auf.

Der Radwanderweg R50 verläuft entlang der Bundesstraße B50 und führt unter anderem durch Marz. Damit ist seine räumliche Orientierung an der B50 festgemacht; als weitere genannte Radroute ergänzt er den Koglweg bei der Tourenplanung.

Der Wanderweg durch das Gebiet Rohrbacher Kogel (Marzer Kogel) und Teichwiesen beginnt und endet bei der Tennisanlage Marz–Rohrbach. Er ist neun Kilometer lang und dauert etwa drei Stunden. Ein Abstecher führt zu einem Vogelbeobachtungspunkt an den Teichwiesen. So sind Ausgangs- und Endpunkt, Streckenlänge und ungefähre Dauer ebenso benannt wie eine zusätzliche Möglichkeit zur Vogelbeobachtung. Das Naturschutzgebiet Rohrbacher Kogel (Marzer Kogel) und das Natur- und Landschaftsschutzgebiet Teichwiesen erstrecken sich über die Katastralgemeinden Marz, Rohrbach bei Mattersburg und Loipersbach im Burgenland.

Bauwerke und Brauchtum

Die Katholische Pfarrkirche Krönung Mariae ist ein einschiffiger, ursprünglich gotischer Bau, der von einer mittelalterlichen Wehrmauer eingefasst ist. Die Johannes-Nepomuk-Kapelle verbindet ein Bauwerk mit einem älteren religiösen Ort: Sie wurde 1767 über der Quelle Heiligbrunn errichtet, die bereits 1699 als alte Wallfahrtsstätte erwähnt wurde. Ihre Rokokofresken zählen zu den bedeutendsten des Burgenlandes.

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Eine weitere Besonderheit ist die Lichtsäule. Sie stammt aus dem 15. Jahrhundert und ist die einzige gotische Säule im gesamten Burgenland. Die Heroldmühle ergänzt diese Bauzeugnisse um die Geschichte eines Mühlengebäudes: Sie wurde 1777 erbaut und 1843 um einen Wohn- und Wirtschaftstrakt erweitert. Zum historischen Innenraum gehören ein hoher, weiter Raum unter offenem Dachstuhl, Arbeitsbühnen, das ehemalige Mahlwerk und ein offener Kamin. Die beiden Jahreszahlen markieren dabei unterschiedliche Bauphasen: auf die Errichtung folgte die Erweiterung um Wohn- und Wirtschaftsräume.

Auch der Robischkirtag gehört zur örtlichen Kultur. Dabei tanzen Robischburschen und Robischmädchen am Ambrosius-Salzer-Platz in Original-Dorftracht und Dirndln um den geschmückten Robisch-Stab. Der traditionelle Bandltanz ist der Höhepunkt des Kirtags. So stehen in Marz neben kirchlicher Baukunst und Mühlengeschichte auch ein überlieferter Brauch und sein Tanz im Mittelpunkt.

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