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Krensdorf: Hügelgrab, Kirche und Chorgesang

Unterkünfte in Krensdorf

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Krensdorf bietet mehrere klar unterscheidbare Anknüpfungspunkte für eine Reise: ein Hügelgrab mit archäologischer Einordnung, eine Pfarrkirche mit früher Baugeschichte, denkmalgeschützte Denkmäler und eine etablierte Tradition des Chorgesangs. Diese Themen sprechen unterschiedliche Interessen an. Sie können bei der Wahl Ihres Aufenthalts abwägen, ob für Sie eher archäologische Geschichte, kirchliche Baugeschichte oder eine kulturelle Veranstaltung den Ausschlag geben soll.

Der Leberberg und der Hexenhügel

Der Leberberg, auch Hexenhügel genannt, ist ein in der Landschaft deutlich erkennbares Hügelgrab. Er liegt je zur Hälfte auf dem Gemeindegebiet von Krensdorf und Stöttera. Mit drei Metern Höhe, 56 Metern Länge und 37 Metern Breite sind seine drei Maße klar zu unterscheiden: Länge und Breite beschreiben die Ausdehnung der Grundfläche, die Höhe den Aufbau des Hügels. Die Namen Leberberg und Hexenhügel bezeichnen denselben Ort, dessen Lage die Gemeindegrenze zwischen Krensdorf und Stöttera teilt.

Am Hexenhügel gibt es drei oder vier Bestattungen aus unterschiedlichen Zeiten; alle stammen aus dem 7. Jahrhundert v. Chr. Damit stehen zwei Ebenen nebeneinander: Die Bestattungen werden verschiedenen Zeiten zugeordnet, ihre Datierung liegt zugleich innerhalb desselben Jahrhunderts. Für die historische Einordnung ist das ein konkreter Bezugspunkt: Das Hügelgrab steht für eine vorchristliche archäologische Zeitstellung, während die Pfarrkirche mit einer Errichtung vor 1456 verbunden ist.

Pfarrkirche und geschützte Denkmäler

Die Pfarrkirche von Krensdorf wurde vor 1456 errichtet und ist dem heiligen Sigismund geweiht. Bauzeit und Widmung beantworten verschiedene Fragen: Die eine ordnet das Gebäude zeitlich ein, die andere benennt seine religiöse Widmung.

Auch die Pest-/Dreifaltigkeitssäule und der Bildstock Fischkreuz in Krensdorf stehen unter Denkmalschutz. Es sind zwei verschiedene Denkmäler: eine Säule und ein Bildstock. Die Säule ist als Pest-/Dreifaltigkeitssäule benannt; der Bildstock heißt Fischkreuz. Zusammen mit der Pfarrkirche erhalten Sie damit drei benannte Bezugspunkte, die sich bei einer kulturell ausgerichteten Reiseplanung getrennt berücksichtigen lassen.

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Chorgesang und Radwegenetz

Das jährlich stattfindende Cäciliakonzert ist in Krensdorf eine etablierte Tradition des Chorgesangs. Wenn Chormusik für Ihre Reise eine Rolle spielt, kann das Konzert einen zeitgebundenen Anlass bilden. Prüfen Sie den Termin für das gewünschte Reisejahr, falls Sie Ihren Aufenthalt daran ausrichten möchten. So unterscheiden sich der jährliche Veranstaltungstermin und die historischen Themen des Ortes als zwei verschiedene Planungsgrößen.

Im regionalen Radwegenetz verbindet der B33 Hexenhügel-Radwanderweg den B32 Rosaliaradwanderweg mit dem B11 Leitharadweg. Sein Verlauf führt von Mattersburg über Sigleß bis nach Zillingtal. Damit sind sowohl die Anschlüsse an zwei benannte Radrouten als auch die Abfolge der Orte entlang des genannten Verlaufs greifbar. Das ist eine andere Art der Orientierung als die Geschichte von Hügelgrab und Pfarrkirche: Hier stehen Routenverbindungen und die genannten Orte im Mittelpunkt.

Weitere Reiseziele entdecken: Pöttsching, Stöttera, Sigleß, Antau, Bad Sauerbrunn, Mattersburg, Pöttelsdorf, Neudörfl

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