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Heiligenbrunn: Kellerviertel, Uhudler und Natur

Unterkünfte in Heiligenbrunn

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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So können Sie einschätzen, ob Kultur, Weinbau oder eine Erkundung der Landschaft zu Ihrem Aufenthalt passen.

Historische Weinkeller und geschützte Landschaft

Das Kellerviertel Heiligenbrunn besteht aus lehmverputzten, strohgedeckten Holzblock-Weinkellern aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Heute sind dort noch 80 denkmalgeschützte Weinkeller erhalten. Holz, Lehmputz und Strohdach beschreiben eine konkrete Bauweise; zusammen mit der Datierung machen sie das Kellerviertel zu einem Thema für Reisende, die sich für Baukultur und Weinbau interessieren.

Seit 1969 ist das Kellerviertel Landschaftsschutzgebiet. Der Schutzstatus ergänzt die bauliche Perspektive um die Landschaft des Viertels. Wer die Ortswahl an Kulturinteressen ausrichtet, findet damit zwei Blickwinkel auf denselben Ort: Die Keller zeigen die Bauweise des Weinbaus, der Schutzstatus ordnet das Viertel landschaftlich ein.

Schaukellerführungen und Uhudler

Bei den Schaukellerführungen können Sie zwischen einer Führung durch den Schaukeller und der Führung „Quelle–Schaukeller–Kellergasse“ wählen. Die Angebote unterscheiden sich in ihrem benannten Schwerpunkt. Wenn Sie eine Führung einplanen, empfiehlt es sich, die aktuellen Arrangements vor der Reise zu prüfen.

Eine Uhudlerverkostung kann auf Wunsch zusätzlich zu einer Schaukellerführung angeboten werden; sie ist auf höchstens 30 Personen begrenzt. Sie ist somit eine optionale Ergänzung zur Führung. Rund um die Ortschaften Heiligenbrunn, Eltendorf und Moschendorf ist der Uhudler beheimatet. In allen Betrieben, die durch die auffällige Uhudler-Fahne gekennzeichnet sind, können Sie ihn verkosten und kaufen. Prüfen Sie die Möglichkeit bei einzelnen Betrieben vor der Reise.

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Landmarke und namensgebende Quelle

Am Beginn des Kellerviertels steht die als „Größte Uhudlertraube der Welt“ bezeichnete Landmarke. Der Motorsägenschnitzkünstler Günter Friedrich schnitzte sie 2021 aus einer abgestorbenen, etwa 200 Jahre alten Eiche. Die Eiche war bei einem heftigen Sturm im Jahr 2017 stark beschädigt worden. Die Landmarke soll die Verbindung von Heiligenbrunn, dem Weinbau und dem angrenzenden Kellerviertel aufzeigen.

Die Quelle, die der Ortschaft Heiligenbrunn ihren Namen gab, befindet sich noch heute unterhalb der Pfarrkirche am Fuß einer kleinen Kapelle. Diese ist dem heiligen Ulrich geweiht.

Feuchtbiotop und Wandertour

Ein mehr als 1 ha großes Feuchtbiotop in Heiligenbrunn bietet Besuchern eine Erkundungstour durch die Fauna und Flora der Gemeinde. Die Uhudlerrunde ist eine 3,4 km lange Wandertour in Heiligenbrunn. Die Angebote setzen unterschiedliche Akzente: Im Feuchtbiotop steht die Erkundung von Fauna und Flora im Vordergrund, während die Uhudlerrunde eine Wandertour mit konkreter Längenangabe ist. So können Sie danach wählen, ob Sie bei Ihrer Reiseplanung Naturerkundung oder eine bezifferte Wanderstrecke stärker gewichten.

Weitere Reiseziele entdecken: Ollersdorf Im Burgenland, Eberau, Sankt Michael Im Burgenland, Deutsch Ehrensdorf, Gaas, Winten, Bildein, Gerersdorf Bei Güssing

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Güssing.

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