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Mumford am Brazos River

Unterkünfte in Mumford

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Mumford liegt an der Ostseite des Brazos River und gilt als kleine, landwirtschaftlich geprägte Gemeinde im Brazos River Valley. Seine Ortsgeschichte verbindet Flussquerungen, Verkehr, Landwirtschaft und italienische Einwanderung. Wenn Sie Reiseziele auch nach ihrer historischen Entwicklung auswählen, bietet Mumford einen klaren Schwerpunkt: Der Fluss ist geografischer Bezugspunkt und Teil der Verkehrs- und Siedlungsgeschichte. Die einzelnen Ereignisse verteilen sich über mehr als ein Jahrhundert und zeigen unterschiedliche Phasen der Entwicklung des Ortes.

Brazos River und historische Verkehrswege

Jesse Mumford betrieb 1855 eine vom County lizenzierte Fähre über den Brazos River. Mumford wurde erst 1867 gegründet und nach ihm benannt. Die Fähre liegt somit zwölf Jahre vor der Ortsgründung und gehört zu einem früheren Abschnitt der lokalen Flussgeschichte.

An der späteren Stelle der Big Brazos Bridge überquerten alte indigene Wege den Brazos River. Diese Wege wurden später Teil des El Camino Real. Die 1895 errichtete Big Brazos Bridge wurde als die längste Brazos-Brücke ihrer Zeit beschrieben. Der Brückenstandort verknüpft damit eine lokale Flussquerung mit einer längeren Geschichte von Wegen durch die Region. Die Brücke ist nicht erhalten.

Die Hearne and Brazos Valley Railway erreichte 1891 das Gebiet von Mumford. Eine schwere Überschwemmung zerstörte 1899 große Teile des Ortes und die Eisenbahnlinie. Der Abstand von acht Jahren zeigt, wie nah der Ausbau der Bahn und die Zerstörung der Linie in Mumfords Geschichte beieinanderliegen.

Einwanderung und Land

Im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert ließen sich sizilianische und italienische Einwanderer in Mumford nieder. J. R. Collier warb italienische Einwanderer als Teilpächter (Sharecropper) für die Bewirtschaftung seiner Ländereien an. Die italienischen Sharecropper wurden schließlich zu Landbesitzern und zogen weitere italienische Einwanderer in die Gegend um Mumford.

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Häufige Überschwemmungen des Brazos veranlassten Plantagenbesitzer, Land an Einwanderer in der Gegend um Mumford zu verkaufen. Colliers Anwerbung und diese Landverkäufe zeigen zwei unterschiedliche Wege, auf denen Einwanderer mit der Bewirtschaftung und dem Besitz von Land verbunden waren.

Gemeinde und landwirtschaftlicher Charakter

Im Jahr 1890 verfügte Mumford über eine Entkörnungsanlage, ein Sägewerk, eine Ziegelei, eine Sirupmühle, eine Besenfabrik, eine Kirche und eine Schule. Landwirtschaftliche Verarbeitung und Handwerk standen damit neben kirchlichen und schulischen Einrichtungen. Die landwirtschaftliche Prägung reicht zudem über einzelne Einrichtungen hinaus: Baumwollfelder wurden über Generationen von derselben Familie bewirtschaftet.

Auch das Friendsdale Collier Estate gehört in die frühe Geschichte des 20. Jahrhunderts: Joseph Robert Collier erbaute es 1912. Wenn Sie Reiseziele anhand ihrer Fluss-, Verkehrs- und Siedlungsgeschichte auswählen, bietet Mumford dafür einen historisch klar umrissenen Schwerpunkt.

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