Damascus
Unterkünfte in Damascus
Damascus liegt in den Ausläufern der Ozarks auf einem von klaren Bächen umgebenen Plateau. Zur Ortsgeschichte gehören Arbeiten des Civilian Conservation Corps (CCC), Kirchen- und Schulgeschichte sowie Traditionen der Gemeinschaft. Die Geschichte einer Titan-II-Raketenbasis in der näheren Umgebung ergänzt diese Perspektiven um ein Kapitel aus der Zeit des Kalten Krieges.
Landschaft und Lage
Der Pine Mountain Creek liegt nördlich und westlich von Damascus. Zusammen mit der Lage auf dem Plateau ergibt sich ein Landschaftsbild, das sowohl den weiteren Rahmen der Ozark-Ausläufer als auch ein konkret benanntes Gewässer umfasst. Wenn Sie Reiseziele nach ihrer Landschaft einordnen, sind das zwei unterschiedliche Maßstäbe: die Lage in den Ausläufern und die Richtung, in der sich der Creek zum Ort befindet.
Spuren des Civilian Conservation Corps
Das CCC-Camp Damascus wurde am 1. Juni 1935 gegründet, um landwirtschaftlich genutzte Flächen im Gebiet von Damascus zu sanieren. Auf dem Gelände von Camp Damascus sind drei Bauwerke aus der CCC-Zeit erhalten. Ein steinerner Eingangsbogen von 1936 trägt die Aufschriften „CO-3781“ und „V-CCC“. Hinzu kommen eine um 1935 errichtete steinerne Bogen-Speisetafel und ein 1935 fertiggestellter Brunnen. Dessen vierzackiger Bogen besteht aus steinernen Strebepfeilern. Die Daten und Inschriften geben den einzelnen Bauwerken jeweils einen eigenen historischen Bezug.
Der Damascus CCC Camp No. 3781 Historic District ist eine Sammlung von Steinstrukturen, die mit einer Einrichtung des Civilian Conservation Corps in Damascus verbunden sind. Auch die CCC Worker Statue verweist auf diese Geschichte: Sie befindet sich am ehemaligen Standort von Company 3781, SCS-5, auf privatem Land der Familie Dipert. Der private Charakter des Geländes ist zu respektieren. So stehen bei der CCC-Geschichte sowohl erhaltene Steinbauten als auch ein klar gekennzeichneter Bezug zu einem früheren Standort im Mittelpunkt.
Kirchen, Schule und Ortsgeschichte
Der Fowler Cemetery wurde um 1903 im Gebiet von Damascus angelegt. Für das Arkansas Register of Historic Places nominiert, wird er als lokal bedeutsames erhaltenes Zeugnis der ländlichen Familien gewürdigt, die sich im späten 19. Jahrhundert im Gebiet von Damascus niederließen. Damit verbindet sich die Geschichte des Friedhofs mit der frühen Besiedlung des ländlichen Umfelds.
Auch die Geschichte der Kirchen und Schulgebäude umfasst verschiedene Zeitpunkte und Nutzungen. Die Baptist Church in Damascus wurde 1889 fertiggestellt und später als Schulgebäude genutzt. Das Damascus Gymnasium kam am 4. September 1992 in das National Register of Historic Places. Die Church of Christ gilt als älteste Kirche in der Gemeinschaft von Damascus. Zusammen zeigen diese Angaben unterschiedliche Facetten der lokalen Bau- und Bildungsgeschichte: ein Kirchengebäude mit späterer Schulnutzung, ein Gymnasium mit historischem Registereintrag und eine Kirche, die als älteste der Gemeinschaft gilt.
Zur Geschichte der Gemeinschaft gehört außerdem Candy-Pulling während der Sorghumernte. In dieser Zeit war die Aktivität in Damascus beliebt. Der Erntebezug unterscheidet diese gemeinschaftliche Tradition von den Bau- und Gebäudegeschichten des Ortes.
Titan-II-Geschichte in der näheren Umgebung
Nördlich von Damascus begann 1961 der Bau einer Titan-II-Raketenbasis in der näheren Umgebung. Die Anlage wurde am 18. Dezember 1963 in Betrieb genommen. Eine weitere historische Station folgte 1980: Eine Meile nördlich von Damascus explodierte eine Titan-II-Rakete bei der Katastrophe von 1980. Der Ablauf begann mit einem Treibstoff- und Oxidationsmittelleck, nachdem ein Angehöriger der Luftwaffe einen Schraubenschlüssel fallen gelassen hatte, der die Hülle der Rakete durchschlug. Die beiden Zeitpunkte – der Beginn des Basisbaus und die Katastrophe Jahre später – geben unterschiedliche Anhaltspunkte für die Titan-II-Geschichte der näheren Umgebung.
Damit stehen für Ihre Einordnung von Damascus mehrere Themen nebeneinander: die Landschaft der Ozark-Ausläufer, die Geschichte des CCC, lokale Kirchen- und Schulgebäude sowie Gemeinschaftstraditionen. Die Titan-II-Ereignisse ergänzen das Ortsbild um historische Zusammenhänge aus der Umgebung.
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