Nome Census Area: Bering-Landbrücke, Goldgeschichte und Natur
Unterkünfte in Nome Census Area
Das Bering Land Bridge National Preserve liegt in der Nome Census Area in Alaska. Seine archäologischen, paläontologischen und biologischen Ressourcen zeugen von der Geschichte der Bering-Landbrücke, die einst Asien und Nordamerika verband. Erdgeschichte und kulturelle Bedeutung gehören hier eng zusammen: Das Schutzgebiet umfasst sowohl markante geologische Formen als auch Spuren menschlicher Nutzung.
Bering-Landbrücke und Erdgeschichte
Zum Preserve gehören vulkanische Lavaströme, Küstenformationen, paläontologische Fundstätten und das Gebiet der Serpentine Hot Spring. Das Gebiet der Serpentine Hot Springs umfasst zwei Thermalbereiche: Serpentine Hot Springs und Arctic Hot Springs. Serpentine Hot Springs wird seit Jahrtausenden genutzt; traditionelle und moderne Nutzungen bestehen weiterhin. Diese Verbindung von Erdgeschichte und fortdauernder Nutzung gibt dem Ort eine andere Dimension als eine reine Landschaftsbeschreibung.
Goldgeschichte und kulturelles Erbe
Die Cape Nome Mining District Discovery Sites umfassen die Discovery Claim am Anvil Creek, den E.O. Lindbloom Placer Claim, No. 1 am Snow Creek und den Nome Beach. Zusammen bilden die Stätten ein National Historic Landmark, das mit dem ersten großen Seifen-Goldfund in Alaska verbunden ist. Die Namen verweisen auf verschiedene Orte innerhalb dieses historischen Zusammenhangs; die Auszeichnung gilt den Discovery Sites als Ganzem.
In der Stadt Nome widmet sich das Carrie M. McLain Memorial Museum der Sammlung, Bewahrung und Vermittlung von Kultur, Geschichte und Kunstfertigkeit von Nome und der Beringstraße. Seine Hauptgalerie zeigt die Dauerausstellung „Nome: Hub of Cultures and Communities Across the Bering Strait“. Das Museum ist montags bis samstags von 12 bis 17 Uhr für Besucher geöffnet; prüfen Sie die Öffnungszeiten vor der Reise.
Auch weitere Orte in Nome verbinden Stadtgeschichte mit konkreten Bauwerken und Erinnerungszeichen. Old St. Joe’s Hall gehört zu den ältesten erhaltenen Gebäuden der Stadt und ist im National Register of Historic Places eingetragen; das Gebäude ist nicht immer geöffnet. Ein selbstgeführter „Historical Walking Tour“ führt zu historischen Gebäuden, die zahlreiche Brände und Überschwemmungen überstanden haben. Wenn Sie den Rundgang planen, prüfen Sie, ob das zugehörige Handout verfügbar ist. Auf dem Anvil City Square stehen lebensgroße Bronzestatuen der „Three Lucky Swedes“.
Das Katirvik Cultural Center in Nome soll kulturelle Veranstaltungen und Möglichkeiten zum Austausch von Sprachen zusammenbringen. Für private Führungen kann telefonisch ein Termin vereinbart werden; prüfen Sie die Besuchsmöglichkeit vor Ihrer Reise. Während des Iditarod Trail Sled Dog Race dient der Burled Arch als offizielle Ziellinie. Außerhalb der Rennsaison lassen sich Besucher in Nome in der Nähe des Bogens fotografieren.
Routen, Landschaften und Tierbeobachtung
Der Nome-Taylor Highway, örtlich Kougarok Road genannt, ist eine landschaftlich reizvolle Strecke zu unterschiedlichen Landschaften, historischen Relikten und möglichen Wildtiersichtungen. Eine Abzweigung hinter der Safety Bridge führt zu Informationstafeln und einem Steg zur Beobachtung von Wildtieren. Die Nome-Council Road führt durch Küstengrasland, Dünen und Wiesen entlang des Safety Sound. Im Winter können die Straßenbedingungen variieren.
Ein alter Straßenabschnitt führt zu einem Aussichtspunkt am Solomon River. Ende Juli und im August lassen sich dort Lachse, Dolly Varden und Arktische Äschen beobachten; die Flussbedingungen können variieren. Im Raum Nome gibt es außerdem 14 Flüsse. Die meisten sind über das Straßennetz erreichbar und können zum Angeln genutzt werden.
An den Stränden von Nome können Sie nach Strandglas, Geschirr, Keramikscherben und anderen farbigen Gegenständen aus der Vergangenheit der Region suchen. Die Regeln zum Sammeln können je nach Landverwaltung variieren. Als weiteres Fotomotiv steht in Nome die größte Goldpfanne der Vereinigten Staaten bereit. Die Swanberg Dredge liegt in Gehweite von Downtown Nome.
Sommerangebote und zeitliche Planung
Während der Sommermonate können Rangerprogramme im Heritage Center des Bering Land Bridge National Preserve Gespräche, Wanderungen und Junior-Ranger-Programme umfassen. Welche Angebote stattfinden, kann variieren; prüfen Sie daher das Programm für Ihren Besuch. Für die zeitliche Planung sind zwei Fenster besonders konkret: Rangerprogramme sind saisonal, während die genannten Fischbeobachtungen am Aussichtspunkt am Solomon River Ende Juli und im August möglich sind. So können Sie Ihre Reiseinteressen mit den jeweils passenden Jahreszeiten abgleichen.
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