Ketchikan: Regenwaldwege und Totemgeschichte
Unterkünfte in Ketchikan
Für einen Aufenthalt in Ketchikan kommen unterschiedliche Themen zusammen: Wanderwege im Regenwald, Totemgeschichte, ein historisches Viertel und Erlebnisse am Ufer. Die Stadt ist ausschließlich per Flugzeug oder Schiff erreichbar. Bei Ihrer Planung können Sie überlegen, welche dieser Seiten des Reiseziels Ihren Aufenthalt prägen sollen.
Wanderwege im Regenwald
Der Tongass National Forest umgibt Ketchikan, und Besucher können direkt von der Innenstadt aus im gemäßigten Regenwald wandern. Der Carlanna Lake Trail ist ein leichter Rundweg über mehr als 3 Meilen. Er ist vom Ende der Canyon Road aus über eine Schotterstraße erreichbar. Der Rainbird Trail ist 1,3 Meilen lang; als Ausgangspunkte dienen der Campus der University of Alaska Southeast oder die Innenstadt. Mehrere kurze, steile Anstiege gehören zu diesem Weg. So unterscheiden sich die beiden Wege in ihren ausdrücklich genannten Eigenschaften: Beim Carlanna Lake Trail sind Rundwegform und leichte Einstufung hervorgehoben, beim Rainbird Trail die Ausgangspunkte und die Anstiege. Für Ihre Tagesplanung können Sie diese Angaben zu Länge, Streckenform und Geländecharakter berücksichtigen.
Creek Street und die Uferpromenade
Creek Street ist ein historisches Viertel am Rand des Ketchikan Creek, nur wenige Schritte vom Ufer entfernt. Heute ist es ein fußläufig erreichbarer Bereich mit erhaltenen Bauwerken, lokaler Kunst, Restaurants, Cafés und kleinen Geschäften. Hier treffen historische Bausubstanz und ein Angebot aus Kunst, Gastronomie und kleinen Läden aufeinander. Eine kostenlose Karte für den historischen Rundgang durch Ketchikan erhalten Sie in den Visit-Ketchikan-Besucherzentren an den Liegeplätzen 2 und 3.
Die Waterfront Promenade verläuft am Ufer entlang und bietet historische Informationstafeln sowie Bänke in Walschwanzform. Sie verbindet damit den Uferverlauf mit Hinweisen zur Geschichte und markanten Sitzgelegenheiten. Die Promenade und Creek Street sind zwei unterschiedliche Anknüpfungspunkte für Ihren Blick auf Ketchikan: hier das historische Viertel mit seinen Bauwerken und Geschäften, dort ein Weg am Wasser mit Informationstafeln und Bänken.
Totempfähle und regionale Geschichte
Ketchikan beherbergt eine der weltweit größten Sammlungen aufrecht stehender Totempfähle. Der Totem Bight State Historical Park wurde 1970 in das National Register of Historic Places aufgenommen. Als der Zweite Weltkrieg das CCC-Projekt verlangsamte, waren dort das Gemeinschaftshaus und 15 Pfähle vorhanden. Die Totempfahl-Sammlung steht für einen breiten kulturhistorischen Schwerpunkt Ketchikans; Totem Bight rückt die Entwicklung eines konkreten Parks in den Blick.
Ein weiterer Zugang zu Natur- und Kulturthemen ist das Southeast Alaska Discovery Center. Dort gibt es interaktive Ausstellungen zum Tongass-Regenwald, zur regionalen Tierwelt und zur Landnutzung im Südosten Alaskas. Die Themen reichen damit vom Regenwald und seiner Tierwelt bis zur menschlichen Nutzung der Region. Zusammen mit den historischen Orten ergibt sich eine Auswahl unterschiedlicher Schwerpunkte für Ihre Reiseplanung, ohne dass Sie sich auf ein einziges Thema beschränken müssen.
Erlebnisse am Wasser
In Ketchikan können Sie Kajaks für Paddeltouren am Ufer mieten; konkrete Anbieter und Bedingungen können variieren. Das Paddeln ergänzt die Uferpromenade um eine eigene Aktivität auf dem Wasser. Wenn Sie Ihre Interessen für den Aufenthalt ordnen, stehen so Wanderwege, Kulturgeschichte und Erlebnisse am Ufer als unterschiedliche Themen zur Auswahl.
Weitere Reiseziele entdecken: Gateway
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ketchikan Gateway Borough.