Grenadines: Riffe, Cays und Inselnatur
Unterkünfte in Grenadines
Die Tobago Cays gelten als „Juwel in der Krone“ der südlichen Grenadines. Ihr Meeresbereich umgibt fünf unbewohnte Cays, die bewohnte Insel Mayreau und drei kleine Inseln. Für die Reiseplanung bietet die Region unterschiedliche Naturerlebnisse: vom Beobachten der Seevögel über Wanderwege bis zu Tauchplätzen mit sehr verschiedenen Riffprofilen.
Riffe und Inseln im Tobago Cays Marine Park
Zum Tobago Cays Marine Park gehören Korallenriffe, kleine Mangrovensysteme und Seegraswiesen. Das Gebiet umfasst außerdem Nist- und Nahrungsgebiete für Meeresschildkröten. Auf Mayreau liegt ein Salzsee. Diese Lebensräume beschreiben den Park als mehr als eine reine Riffkulisse; sie geben den Naturbeobachtungen unterschiedliche Schwerpunkte.
Das vier Kilometer lange Horseshoe Reef ist das längste der vier großen Riffsysteme im Marine Park. Es umschließt Petit Bateau, Petit Rameau, Baradal und Jamesby; Petit Tabac liegt östlich außerhalb des Riffs. Jamesby ist der kleinste und südlichste Cay der Gruppe. An seiner Ostseite befindet sich ein Strand.
Vögel, Tiere und Wanderwege
Am Catholic Rock Bird Sanctuary befinden sich Nist- und Rastkolonien von Seevögeln. Sie lassen sich von einem Boot aus mit Fernglas oder Teleskop beobachten. Auf Petit Bateau, James Bay und Petit Rameau gibt es Wanderwege. Entlang dieser Wege können Sie tropische Pflanzen und Tiere, darunter Leguane und Vögel, beobachten.
Für die Naturbeobachtung unterscheiden sich damit zwei Perspektiven: Die Kolonien am Bird Sanctuary lassen sich vom Boot aus betrachten, während die genannten Wege Einblicke in Pflanzen- und Tierwelt an Land bieten.
Tauchplätze mit unterschiedlichen Profilen
Das Horseshoe Reef bietet Tauchmöglichkeiten an seiner geschützten, flachen Innenseite und entlang des tieferen Außenabbruchs. Mayreau Gardens ist ein ausgedehntes Korallenriff und ein Tauchgebiet für Strömungstauchgänge. Die beiden Beschreibungen setzen unterschiedliche Akzente: einmal die Lage am inneren oder äußeren Riff, einmal das Strömungstauchen.
Im näheren Umfeld des Reiseziels liegt vor der Westküste von Mayreau das Wrack der Purunia. Das 140 Fuß lange britische Kanonenboot aus dem Ersten Weltkrieg sank 1918 und ist ein Tauchplatz für Gerätetaucher. Hier verbindet sich eine historische Einordnung mit einem konkreten Tauchziel; ein weiteres Tauchangebot findet sich auf Mustique. Dort umfasst es Gerätetauchen mit professionellen PADI-Instruktoren und Tauchleitern sowie Tauchausrüstung. Prüfen Sie die konkreten Angebotsdetails vor Ihrer Planung.
Weitere Inselprofile
Bequia ist mit 19 Quadratkilometern (7 Quadratmeilen) die größte der Grenadineninseln. In den flachen Gewässern vor Bequia leben unter anderem Seepferdchen, Seenadeln und Fledermausfische. Für die Orientierung an Ortsnamen ist außerdem hilfreich: Princess Margaret Beach ist auch als Tony Gibbons Beach bekannt.
Ein anderes Landschaftsbild bietet die Küste der Industry Bay, die von bewaldeten Hügeln und Kokospalmen beschattet wird. Solche konkreten Ortsmerkmale ergänzen die Riff- und Tierwelt der Tobago Cays um weitere Facetten der Grenadines, ohne dass jede Insel dieselben Landschaften oder Beobachtungsmöglichkeiten aufweist.
Besuch und Rücksicht auf das Schutzgebiet
Die Regierung hat die Tobago Cays zum Wildreservat erklärt. Angeln, Jetskis und das Ankern von Beibooten sind dort verboten. Prüfen Sie vor Aktivitäten die geltenden Parkregeln.
Auch Petit Tabac bietet einen besonderen Ortsbezug: Dort wurde die einsame Insel-Szene in „Pirates of the Caribbean: Curse of the Black Pearl“ gedreht. Der abgelegene Strand auf Petit Tabac eignet sich außerdem für ein privates Picknick. Filmgeschichte und Strandcharakter sind zwei verschiedene Gründe, den Namen des Cays bei der Reiseplanung im Blick zu behalten.
Weitere Reiseziele entdecken: Port Elizabeth, Lovell, Clifton, Frederiksted, St George, Saint David, St Andrew, Christiansted.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Sankt Vincent Und Die Grenadinen.