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Santa Rosa: Kulturgeschichte vor Ort

Unterkünfte in Santa Rosa

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Café Santa Rosa: Geschichte vor Ort

Das Café Santa Rosa, auch Shap Martins Oranjeboom genannt, ist wegen seines kulturhistorischen Wertes ein geschütztes Denkmal. Es wurde 1943 während des Zweiten Weltkriegs erbaut. In dieser Kriegszeit spielte es eine wichtige Rolle im Leben der Einwohner von Sta. Rosa und anderer Besucher. Baujahr und historische Rolle geben zwei konkrete Zugänge zur Ortsgeschichte: die Entstehung in einer bestimmten Zeit und die Bedeutung des Cafés im Leben der Gemeinde. Wer Santa Rosa als Ziel für einen Hotelaufenthalt prüft, kann diesen lokalen Geschichtsschwerpunkt in die Wahl einbeziehen.

Ein Regierungsprofil aus 2011 beschreibt Santa Rosa als Standort eines der ältesten Shap-Cafés Curaçaos. „Shap“ war eine frühere Bezeichnung für eine traditionelle lokale Bar. Der Begriff ergänzt die Baugeschichte um eine historische Bezeichnung für diese Gaststättenform. Das Profil nennt außerdem die Rolle von Shap Martins Oranjeboom bei der Verbreitung von Nachrichten sowie den weitgehend ursprünglichen Zustand des Cafés als Gründe für seine Ernennung zum geschützten Denkmal. Historische Funktion und baulicher Zustand stehen damit als zwei verschiedene Gründe neben dem Denkmalstatus.

Curacao: ein ergänzender Blick auf Kultur und Natur

In Willemstad ist Punda der älteste Stadtteil. Er entstand im 17. Jahrhundert an der Ostseite der Sint Anna Bay neben Fort Amsterdam und war der einzige Stadtteil der Stadt mit einer Verteidigungsanlage aus Mauern und Wällen. Für Stadtgeschichte bietet Punda damit einen anderen Schwerpunkt als die Geschichte des Café Santa Rosa: Hier geht es um die Entwicklung und Befestigung eines ganzen Stadtteils.

Auch die Museen setzen unterschiedliche Akzente. Das Savonet Museum erzählt in einem Plantagenhaus aus dem 19. Jahrhundert die Geschichte der Savonet-Plantage und des angrenzenden Savonet-Gebiets. Das Curaçao Museum zeigt die geologische Geschichte, präkolumbische Artefakte sowie Karten und Schaubilder von Amerika und der Karibik. Hinzu kommen Informationen über Berufe, Glaubensvorstellungen und Lebensweise der Afro-Curaçaoer nach der Abschaffung der Sklaverei sowie eine traditionelle Plantagenküche. So reicht die Themenwahl von der Geschichte eines Plantagengebiets bis zu geologischen, archäologischen und gesellschaftlichen Aspekten.

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Für Naturthemen lassen sich verschiedene Wege und Landschaften unterscheiden. Im Christoffelpark sind die nördliche Route (blau) und die Bergroute (grün) befestigt und mit jedem Auto befahrbar. Entlang eines Wanderwegs im Park kommen Bromelien, Orchideen, Flechten und Bartmoos vor. Im Shete Boka National Park können Besucherinnen und Besucher oberhalb der Höhle entlang der Kalksteinfelsen gehen. Die Beispiele verbinden eine Route mit dem Auto, Pflanzen entlang eines Wanderwegs und die Möglichkeit, oberhalb einer Höhle zu gehen.

Die Hato-Höhle umfasst eine Fläche von 4.900 m² und enthält Kalksteinformationen, Becken, einen Wasserfall und eine Madonna-Statue. In den Hato-Höhlen lebt außerdem eine Kolonie langnasiger Fruchtfledermäuse, die selten zu sehen sind. Ein anderer Naturakzent ist der Park Hòfi Mango: Er war einst eine Plantage und umfasst mehr als 700 Mangobäume. Damit stehen die Merkmale einer Höhle und ihre Tierwelt neben der früheren Nutzung und dem Baumbestand des Parks.

Auch historische Gebäude und Herstellung gehören zu den Themen auf Curacao. Das Landhuis Chobolobo ist ein Landhaus aus dem 19. Jahrhundert, in dem unter anderem Blue-Curaçao-Likör hergestellt wird. Dieser Schwerpunkt verbindet die Geschichte eines Gebäudes mit einem konkreten Produkt.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Willemstad.

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