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Opichen: Tempel, Geschichte und Festtraditionen

Unterkünfte in Opichen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Opichen verbindet einen Tempel aus dem 18. Jahrhundert mit Festtraditionen, zu denen religiöse Zeremonien, Tanz und Musik gehören. Im Gemeindegebiet kommen die Grutas de Calcehtok als eigenes Ausflugsziel hinzu. Für Ihre Reiseplanung sind drei Dinge besonders hilfreich: die historischen Bezüge des Ortes, die Termine der Feste und die Führungsbedingung für den Besuch der Höhlen.

Tempel und Geschichte von Opichen

Der Tempel San Bartolomé in Opichen stammt aus dem 18. Jahrhundert. Die Geschichte des Ortes reicht jedoch weiter zurück: In vorspanischer Zeit gehörte Opichen zum Häuptlingstum Maní de Tutul Xiú. Außerdem war der Ort 1847 Schauplatz einiger Gefechte des Kastenkriegs. Damit stehen unterschiedliche historische Epochen nebeneinander: die vorspanische Zugehörigkeit, die Kämpfe des 19. Jahrhunderts und ein Sakralbau aus dem 18. Jahrhundert.

Auch die Exhacienda de Calcehtoc zählt zu den historischen Monumenten der Gemeinde. Zusammen mit dem Tempel San Bartolomé bietet sie einen weiteren historischen Bezugspunkt für die Beschäftigung mit der Gemeinde Opichen.

Festtermine und Traditionen

Das traditionelle Volksfest von Opichen findet vom 23. bis 27. Februar statt. Das Fest zu Ehren von San Bernabé folgt vom 8. bis 12. Juni. Wenn eines dieser Feste Ihr Reiseanlass ist, bestätigen Sie die Termine vor einer Reise vor Ort.

Zur Fiesta de San Bartolo in Opichen gehören traditionell Rosenkränze, Messen, Feuerwerk und das Einkleiden der San-Bartolo-Figur. Außerdem umfasst die Feier eine traditionelle Vaquería: Die teilnehmenden Frauen kleiden sich festlich, begleitet wird die Vaquería von einer Jarana-Orchestergruppe. Ein Tanzfest mit Gruppen moderner Musik gehört ebenfalls zur Fiesta de San Bartolo. Davon zu unterscheiden sind Jarana-Tänze bei regionalen Festen in der Gemeinde Opichen, bei denen Wettbewerbe unter den Teilnehmenden stattfinden.

Handwerk und Gedenktradition in der Gemeinde

Die Herstellung von Lederwaren, Talabartería genannt, ist die wichtigste handwerkliche Tätigkeit der Gemeinde Opichen. Der Begriff bezeichnet das Lederhandwerk, nicht ein bestimmtes Besucherangebot. Bei Allerheiligen und Allerseelen wird im Hauptbereich des Hauses ein Altar aufgestellt. Den Verstorbenen werden ihre Lieblingsspeisen sowie Mucbil pollo, Atole aus neuem Mais und mit Wasser aufgeschlagene Schokolade dargebracht. Diese häusliche Gedenktradition verbindet die Erinnerung an Verstorbene mit besonderen Speisen.

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Grutas de Calcehtok im Gemeindegebiet

In der Gemeinde Opichen liegen die Grutas de Calcehtok. Besucher können dort klettern und unterirdische Gänge erkunden. Es gibt verschiedene Rundgänge für erfahrene, unerfahrene und fortgeschrittene Besucher. Die Höhlen können jedoch nur mit erfahrenen Führern betreten werden, weil man sich im Inneren leicht verirren kann. Im Preis der Führung ist eine Stirnlampe enthalten. Planen Sie diesen Führungsbedarf ein und erkundigen Sie sich vorab nach den aktuellen Besuchs- und Buchungsbedingungen.

Auch der Name Calcehtok hat eine lokale Erklärung: Auf Maya bedeutet er „Stein des Hirschhalses“. Einheimische gaben dem Ort diesen Namen wegen eines dort gefundenen geschnitzten Steins mit der Darstellung eines Hirschhalses. Der Name fügt der Höhlenregion damit einen weiteren kulturellen Bezug hinzu.

Für einen Aufenthalt lassen sich die Themen gut unterscheiden: Der Tempel und die historischen Bezüge führen in verschiedene Epochen, die Feste setzen konkrete Termine, und die Höhlen sind mit einer klaren Führungsbedingung verbunden. Richten Sie Ihre Planung nach dem Anlass Ihrer Reise aus und bestätigen Sie Festtermine beziehungsweise Besuchsbedingungen dort, wo sie für Ihren Aufenthalt relevant sind.

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