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Celestún – Natur, Flamingos und Kulturerbe

Unterkünfte in Celestún

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Celestún liegt westlich von Mérida. Von Mérida aus ist der Ort ungefähr eine Stunde entfernt; je nach Route und Bedingungen kann die Reisezeit variieren. Im näheren Umfeld liegt das Biosphärenreservat Ría Celestún zwischen Celestún und Maxcanú im Westen der Halbinsel. Es gehört zu einem weitläufigen Feuchtgebietskorridor.

Ría Celestún: Feuchtgebiet und Vogelwelt

Das Reservat liegt über der Mündung des größten Grundwasserbeckens Yucatáns. Im Gebiet tritt Süßwasser aus unterirdischen Grundwasserleitern an die Oberfläche; dadurch ist es ein natürliches Feuchtgebiet. Mangroven, Dünen und Tieflandregenwälder prägen den Naturraum. Diese Lebensräume sind bedeutendes Naturerbe, besonders für Vögel, und vielen Zugvogelarten dienen sie als Rastplatz.

Die Ría ist das wichtigste Nahrungsgebiet des Rosaflamingos; zugleich lebt dort die größte Population rosafarbener Flamingos in der Karibik. Zur Vogelwelt zählen 95 ansässige und 75 ziehende Arten. Kanadische Zugenten kommen von Dezember bis März an die Ría de Celestún. Für die Reisezeitplanung ist Dezember bis März ein konkreter Anhaltspunkt für diese Enten; Flamingopopulation und Vogelvielfalt kennzeichnen den umfassenderen Naturbezug der Ría.

Boot, Kanu und weitere Erlebnisse

Bei von Einheimischen geführten Bootstouren lässt sich das natürliche Ökosystem der Ría beobachten. Eine andere Aktivität ist die Bootsfahrt der Costa Fish Group im Hafen von Celestún, bei der Besucher den Fang des Tages fangen. Die Naturerfahrung „No. 051 Celestún: túnel de manglares en canoa“ führt mit dem Kanu durch Mangroventunnel der Reserva de Celestún und ermöglicht es, Flora und Fauna des Schutzgebiets zu erleben. Die Tour „Celestún en rosa“ umfasst einen Besuch des Parador Turístico de Guardianes de los Manglares de Dzinitún. Die Formate unterscheiden sich nach Inhalt: Beobachtung des Ökosystems, Fang des Tages oder eine Fahrt durch Mangroventunnel mit Einblicken in Flora und Fauna. Wenn Sie eine konkrete Tour einplanen, prüfen Sie vorab die aktuelle Verfügbarkeit.

El Palmar liegt 31 km nördlich von Celestún an einer küstennahen unbefestigten Straße. Dort leben wandernde Wasservögel, darunter die Kanadagans; ein großer Leuchtturm zählt zu den Attraktionen. El Palmar ist außerdem ein Ziel für Ökotourismus. Prüfen Sie vor einer Fahrt die Straßenbedingungen.

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Kulturerbe und weitere Naturziele

Celestún ist der Hauptort der Gemeinde. Hier steht die Kirche Templo de la Purísima Concepción. Östlich von Celestún liegt die ehemalige Hacienda Real de Salinas, einst ein bedeutendes Zentrum der Salzgewinnung. Die Kirche im Ort und die frühere Hacienda östlich davon bieten unterschiedliche räumliche Bezugspunkte für die lokale Geschichte.

Auch im Gemeindegebiet gibt es weitere Naturziele: Die Quelle Cambay ist ein Süßwasserauge, und dort liegt der versteinerte Wald Tampetén. An der Quelle Baldiosera kann man schwimmen und tauchen. Die Namen stehen für unterschiedliche Naturthemen – von einer Süßwasserquelle und versteinerter Landschaft bis zu Aktivitäten im Wasser.

Weitere Reiseziele entdecken: Cheumán, Chelem, Tzucacab, Uman, Xaya, El Cuyo, Tinum, Acanceh.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Yucatán.

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